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indikator

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01. September 2008 «
Freenet/ARD-Zensur
Es
geht um dieses journalistische "Meisterwerk"
einer Nachrichtenmeldung bei Freenet:
»Russische
Marine versenkt georgisches Kriegsschiff«.
Nein, eigentlich geht es nicht
mal so sehr um den Artikel selbst,
sondern genauer gesagt um die dazugehörigen
Leserkommentare. Oder
noch präziser, um die NICHT
MEHR VORHANDENEN Leserkommentare.
Sieben
Stück – recht belanglose
– sind es noch! Das sagt euch
zum jetzigen Zeitpunkt natürlich
nicht mehr viel. Ich aber habe das
Anfangs ein wenig beobachtet!! Und
glaubt mir, kaum war ein nennenswert kritischer
Kommentar eingestellt, war er kurz
darauf auch gleich wieder "spurlos
verschwunden". Leider war ich
nicht geistesgegenwärtig genug
(und hatte dann irgendwann zudem
keine Zeit mehr!), um noch mehr
der gelöschten Kommentare abzuspeichern.
Einen
der anscheinend nicht gesellschaftsfähigen
Beiträge habe ich jedoch
retten können. Quasi als Beweis,
möchte ich diesen im "Originalton"
nun zunächst mal vollständig
wiedergeben:
hallo freenet-Team Datum: 11.08.2008 09:25
Autor: VERNUNFTOHNEGRENZEN
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Kommentars ist nur mit Login möglich. Kommentarbewertung:
neutral, 0 positive und 0 negative
Als 1.Kommentar kann diese Mitteilung an freenet und interessierte wohl NUR diejenigen stören die hier unberechtigt löschen!
Bei freenet wird ein freier Meinungsaustausch, wie in einer DIKTATUR durch einige wenige Leute massiv durch Löschen der Kommentare unterbunden !!!
Ich möchte mir nicht von Rechten /Linken oder anderen Leuten den Mund oder meine Meinung verbieten lassen !!!
WIR HABEN MEINUNGS UND PRESSEFREIHEIT IN DEUTSCHLAND
Es wird durch ein automatisches lösch-System verursacht unter MELDEN durch User UNBERECHTIGT ausgeführt!!!
Diese Möglichkeit zu Löschen wurde durch einige Nutzer dieses Kommentarforum herausgefunden,
die das jetzt zum leidwesen ALLER ausnutzen!
es haben sich hier im Forum schon viele ZAHLENDE-freenet-KUNDEN beschwert die bei freenet wegen des löschens
sogar kündigen wollen!!!
DU BIST AUCH BETROFFEN? WIRST DU AUCH DAUERND GELÖSCHT?
KOPIERE DIESEN AUFRUF UND STELLE ES ALS KOMMENTAR EBENFALLS EIN!!!
HIER EINIGE ANTWORTEN: Die Autoren sind mir bekannt!
dem kann ich nur zustimmen!!! auch mir sind schon einige beiträge
gelöscht worden. in einem freien land kann es nicht sein das die
meinung "ausgesucht" wird.
ich bin zwar der meinung das es keine pressefreiheit in deutschland
gibt. aber lasst doch die freiheit wenigstens in einem forum.
1.)******
Ärgere dich nicht, hier bei freenet sind eh zu viele Rüpel und
Proleten, es gibt noch andere foren. Ausserdem ist der techniche
Standard der Server und die Programmierung bei freenet steinzeitlich,
habe es von verschiedenen Rechnern aus ausprobiert, Freenet ist eine
Bruchbude !
2.)******
Eine ähnlich formulierte Meinung habe ich vor einigen Tagen
geschrieben. Sie entsprach in jeder Hinsicht den Forderungen der
freenet für die Teilnahme an diesem Forum. Wurde aber trotzdem
gelöscht. Wer ist für diese Zensur, darum handelt es sich doch hier,
verantwortlich? Kann man sich in diesem Forum nicht argumentativ und in
einer zivilisierten und gesitteten Form auseinandersetzen? Der Sinn des
Forums ist doch nicht der Austausch gleichgeschalteter Meinungen,
sondern ihr Kennenlernen in ihren ganzen Vielfalt. Das wärs zur Unsitte
des Löschens!
3.)******
Genau so ist es!!!
4.)******
Bei mir wurde sogar der alte Nickname gelöscht. Aber ist mir vollkommen
wurscht. Es gibt wirklich andere Dingen im Leben die wichtiger als
dieses Forum wo nur gepöbelt wird
5.)******
Also, eine Nachricht, die nun im 2. Tage zu lesen ist, und noch kein
Kommentar dazu vorhanden ist, da wird wohl wieder die Meinungsfreiheit
geklaut, und die Kommentare munter gelöscht.
Nur Löschung von Beiträgen, mit produktivem Inhalt, die nicht der
politischern und Medienmeinung entspricht, das ist dreistweg einem
Redeverbot, und Verbieten der eigenen Meinung gleichzusetzen...
6.)******
nur Merkwürdig, daß meine an dich direkt gerichteten Kritiken eine
Lebensdauer von maximal einer Stunde haben, und daß dann ganz plötzlich
weitere Kommentare verschwinden. Wie erklärst du dir das?
Antwort von mir: Also Capitano, kannst sicher sein, von mir wird mit SICHERHEIT kein Kommentar gelöscht!
Ich
kann Kritik ab und auch damit umgehen. Nur wenn meine Kommentare
gelöscht werden, sind logischerweise auch Deine antworten weg! Ich möchte
erreichen,dass hier jeder seine Meinung sagen darf ohne gelöscht zu
werden! Es sei denn er verstößt gegen die AGB bei freenet!
7.)******
ist es nicht jedem frei gestellt, was er/sie liest??
wenn mich etwas nicht interessiert oder ich beim anlesen merke es ist
für mich schwachsinn, muss ich es ja nicht weiterlesen. ich muss es
nicht kommentieren und schon gar nicht löschen lassen.
kann doch da stehen bleiben, andere interessierts vielleicht doch, oder sie sind sogar der gleichen meinung.
woher willst du das denn wissen?
das löschen von kommentaren oder auch profilen find ich armseelig.
8.)******
schließe mich dem an und Konsequenzen für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit nicht mehr aus!
9.)******
dem kann ich nur zustimmen!!! auch mir sind schon einige beiträge
gelöscht worden. in einem freien land kann es nicht sein das die
meinung "ausgesucht" wird.
ich bin zwar der meinung das es keine pressefreiheit in deutschland
gibt. aber lasst doch die freiheit wenigstens in einem forum.
10.)******
es werden Kommentare gelöscht ohne Sinn und Verstand, wieso??? Ist es
so schlimm, wenn man seine Gedanken formuliert und dann auch noch
schreibt??? Nun ja, ich versuche es eben noch einmal...
11.)******
Hier verschwinden gerade ne Menge kritische Kommentare.
Weg sind sie. Was solln das, ich war noch nicht mit lesen fertig.
12.)******
Muss leider feststellen, dass seitens FREENET weiter gelöscht wird.
Also geht meine Campagne im privaten und beruflichen Bereich gegen Freenet weiter. Das wird Freenet etliche Kunden kosten.
Das ist schlicht und einfach eine Schweinerei.
Nun
denn,
dann sucht diesen Kommentar mal
auf der aktuellen Seite
(nochmal der »Link«).
Nix iss!! Weg isser!!
Und der
hier dargestellte
Kommentar ist ja schon die Reaktion
auf etwas; nämlich die Reaktion
auf vorherige Säuberungsaktionen!!
Wie gesagt, ich habe das persönlich
eine bisschen verfolgen können.
Was "Autor: vernunftohnegrenzen"
da beschreibt, entspricht der Wahrheit!!
Kritische und tiefergehende
Stellungnahmen gingen in der
Tat ruckzuck in den Orkus. Wobei
es sich dabei keineswegs um "Alles
Scheiße hier!" oder
ähnlich sinnentleertes Dummgelaber
handelte (dergleichen braucht kein
Mensch, die Entfernung solcherlei
Schwachsinns wäre ja noch
verständlich gewesen; wer eine
Homepage/Gästebuch o.ä. sein eigen nennt, weiß
wovon die Rede ist). Nein nein,
da waren echt brauchbare Sachen
dabei!! Offenbar aber nicht brauchbar
genug, um sie dem "depperten,
gemeinen
Volke" vorsetzen zu dürfen.
Am End bilden die sich dann noch
eine eigene Meinung ... Himmel hilft!!!
Ähnliches muss
auch den Zensor
der ARD bewegt haben.
Unter dem ganz und gar unverdächtigen
Titel »Neun
Minuten Interview mit Wladimir Putin
im Wortlaut« erhalten
wir Qualitätsjournalismus à
la GEZ-Abzocker. Denn so unverdächtig
der Titel auch daherkommt, so UNVOLLSTÄNDIG
ist die Wiedergabe des Interviews.
Ganz offensichtlich ist das der
ARD aber keine Erwähnung wert!!
Schließlich müssen wir
ja nicht alles wissen!! 
Dieser
Ungeheuerlichkeit hat sich
der »Spiefelfechter
("Das [vollständige] Interview")«
angenommen. Zum Appetit machen,
möchte ich hier nur kurz zwei
Stellen zitieren.
»[...]
Warum die ARD für dieses interessante
und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus
keine halbe Stunde Sendezeit über
hatte, bleibt fraglich. An einem
starren Sendefenster kann es nicht
gelegen haben. Nach dem Putin-Interview
sendete man bei der ARD von 23:30
bis 5:00 morgens eine Sondersendung
mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße
Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen”
- warum man nicht 20 Minuten dieser
Sendung für ein zeithistorisches
Dokument hätte kürzen
können, ist unerklärlich.
Ebenso fraglich bleibt es, warum
aus dem Interview gerade die Stellen
herausgefiltert wurden, die der
westlichen Position widersprechen.
Mit der vorgenommenen Kürzung
erhält das Interview einen
vollkommen anderen Informationsgehalt.[...]«
»[...]
Besondere Mühe machte sich
der Blogger Azot, der auf Blogspot.com
einen eigenen Blog einrichtete,
auf dem er das offizielle Transscript
des Interviews auf Deutsch übersetzte
und die gekürzten Teile markierte.
Dieses interessante Dokument möchte
ich meinen Lesern nicht vorenthalten...[...]«
Ich
ergänze diese (rethorischen?) Fragen
dahingehen, als dass es absolut
nicht nachvollziehbar ist,
wieso, wenn schon ob der Länge
nicht das komplette Interview
filmisch gezeigt werden konnte, nicht
wenigstens das Script vollständig
ins Netz gestellt wird?!?!? Andererseits
wurde das ja eigentlich doch schon
beantwortet: "Ebenso
fraglich bleibt es, warum aus dem
Interview gerade die Stellen herausgefiltert
wurden, die der westlichen Position
widersprechen."
Sämtliche
dieser Fragestellung bleiben meines
Erachtens auch dann noch bestehen,
nachdem wir ein »Update durch tagesschau.de Webmaster (01.09.2008, 16:57 Uhr):
»Thomas Roth zum Putin-Interview im Ersten:
Von Zensur kann keine Rede sein«
zur Kenntnis nehmen. »[...]
Selbstverständlich ist unser journalistisches Interesse, das ganze
Interview zu veröffentlichen. Das geschieht am Dienstag, den 2.
September um 6:20 Uhr im WDR-Fernsehen und wird danach auf
www.tagesschau.de auch in schriftlicher Form veröffentlicht.[...]«
Was
wäre wohl geschehen, wenn die
ARD nicht »so
viele E-Mails erhalten«
hätte?? Kann es denn wirklich
so schwer sein, das komplette Script
direkt reinzustellen? Und
warum fehlen bis dato in der ARD-Fassung
ausgerechnet in der Tat entscheidende
Aussagen von Putin (?) und werden
diese in der kommenden Veröffentlichung
auch gekennzeichnet? Wäre ohne
"Druck von unten" tatsächlich
das komplette Script von der ARD
selbst reingestellt worden?? Ich
weiß es letztlich natürlich auch
nicht! Vielleicht. Vielleicht auch
nicht! Aber für mich bleibt
zumindest ein ungutes G'schmäkle.
Wie
auch immer, ihr solltet euch das
jedenfalls nicht entgehen lassen!!!
Darum noch mal der Link: »Spiefelfechter
("Das [vollständige] Interview")«.
Nochmals
kurz zurück zum Thema Leserkommentare.
Ich will das nun nicht überstrapazieren
und/oder in "operativer Hektik"
machen. Nichtsdestotrotz werde ich
persönlich das Gefühl
nicht los, dass diesbezüglich
so langsam aber sicher die Daumenschrauben
zumindest mal bereitgelegt werden.
[Süddeutsche
zu ihrer Kommentierungsmöglichkeit,
Beispiel »hier«]
Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren.
Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr
bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine
Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für
Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.
[FTD
zu ihrer "Debatte" >>] Im Zuge einer Umstrukturierung der Debatte können die Nutzer keine
eigenen Themen mehr anlegen. Sie können gerne nach wie vor jederzeit
Kommentare in existierenden Debatten abgeben. Künftig wird es aktuelle
Debatten des Tages geben, die von der Redaktion angelegt werden.
Zum
Teil kann ich das sogar durchaus
nachvollziehen. Ich deutete es bereits
oben an, wer eine eigene Homepage,
vielleicht sogar mit Gästebuch,
betreibt, der weiß, wie viele
Vollidioten unterwegs sind
und was diese Hirnentleerten mitunter
für "Schaden" anrichten
könn(t)en. Ganz abgesehen von
der Problematik Spam und sonstigem
Datenmülls usw. Trotzdem komme
ich aus einem ureigenem Empfinden
heraus irgendwie nicht umhin, vorsichtshalber
wenigstens mal mahnend den Finger
zu heben. Denn genannte Gründe,
wie Spam und Vollidioten usw., lassen
sich auch perfekt als Begründung
vorschieben, zukünftig vielleicht
doch wahrhaftig zensierend
einzugreifen. Zumindest sollten
wir weiterhin ein Auge drauf behalten!!
Zu
guter Letzt folgt noch ein Link
zu einem Artikel (Herzlichen Dank
an Martin S.!!), der wirklich für
sich spricht und kaum einer weiteren
Kommentierung bedarf. Außer
dieser, dass alles, was diese seltsamen, subversiven
Paranoiker ,
ständig völlig ungerechtfertigt, überzeichnend
und überzogen, panisch als
völlig utopische Szenarien
in die Welt setzen, Schritt für
Schritt immer wahrscheinlicher und
wahrscheinlicher werden – wenn
nicht sogar schon schlicht wahr,
ohne ...scheinlich!
Malaysia:
Parlamentarier fordern DNA-Zwangserfassung
von Babys
»[...]
Geht es nach den Abgeordneten Dr. Mohd Puad Zarkashin von der
regierenden Nationalen Front (Barisan Nasional, BN) und Dr. Mohd Hayati
Othman von der oppositionellen Islamistischen Partei (Parti Islam
Se-Malaysia, PAS), sollen beispielsweise in Zukunft Profile von allen Neugeborenen in der neuen DNA-Datenbank hinterlegt werden.
[...] Mit welchen Gedanken sich
die Politiker bei der DNA-Datenbank-Planung
noch befassen, zeigt unter anderem
ein Bericht der Zeitung The Star
zur parlamentarischen Debatte am
gestrigen Montag. Danach erteilte
der stellvertretende Innenminister
Datuk Chor Chee Heung einem weiteren
Antrag von Puad Zarkashi eine Absage,
der gefordert hatte, dass von sämtlichen
Dienstmädchen im Land DNA-Proben
genommen werden sollten, weil diese
so häufig weglaufen würden.
Den Angaben zufolge flüchteten
allein im vergangenen Jahr rund
12.000 meist ausländische Mädchen
und junge Frauen vor ihren Arbeitgebern.
Chor Chee Heung begründete seine ablehnende Haltung damit, dass man
nicht sicher sei, dass die Kosten für solche DNA-Tests von den
Arbeitgebern auch übernommen würden. »Komplett...«
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08. August 2008 «
Nach
quasi ewiger Zeit mal wieder ein
"kleines" Update (irgendwie
kam ständig was anderes dazwischen).
Niemand sollte sich in Sicherheit
wiegen!!

Nicht
das ihr denkt, nebenstehender »Gefahrenstufenindikator«
würde von mir stammen. Mitnichten!!
Vielmehr hat den »ravenhorst«,
freundlicherweise, auf seiner ganz
ausgezeichneten Seite der Allgemeinheit
zur Verfügung gestellt ( »HIER!!«).
»[...]
Über die verwendeten Begrifflichkeiten, welche Staatsformen
aufeinanderfolgen oder welche sich aus einer anderen ergibt und welche
"Gefahrenstufe" gerade erreicht ist, darüber wird jeder eine andere
Meinung haben,[...]«
Dem
schließe ich mich zwar allemal
an – dergleichen Dinge lassen immer
ausreichend Interpretationsspielraum
für zünftige Meinungsverschiedenheiten
–, nichtsdestotrotz halte ich es
für eine schöne Veranschaulichung
des Status Quo (weshalb ich ihn
zukünftig auch "im Programm
behalte"). Auch und insbesondere,
wenn ich an das Zitat von Martin
Niemöller denke (rechts),
das einem stets Mahnung sein sollte,
frühzeitig
die "Signale" zu erkennen
und den eigenen Möglichkeiten
nach entgegen zu Steuern.
Wie
ich schon "andeutete",
ist die »Seite
von ravenhorst« erstklassig
dazu geeignet, die Signale, die
mitunter schon kompletten Bläsertruppen
gleichen, zu erkennen. Im Grunde
reicht der regelmäßige
Blick dorthin, und man ist schon
hervorragend informiert!! (Und ich
brauch hier nichts mehr zu schreiben
.
Der macht das eh viel besser als
ich!!)
Auch
wenn ihr natürlich selbst hinüber
Springen könnt, will ich an
dieser Stelle trotzdem schon mal
Teile zweier seiner Beiträge
mopsen und hier aufzeigen. Direkt
der erste Beitrag (= der letzte
vor seiner Sommerpause) der da lautet
»Sex & Crime & Holidays«:
In dem Abkommen zwischen Deutschland und den USA heißt es:
Personenbezogene Daten, aus denen die Rasse oder ethnische Herkunft,
politische Anschauungen, religiöse oder sonstige Überzeugungen oder die
Mitgliedschaft in Gewerkschaften hervorgeht oder die die Gesundheit und
das Sexualleben betreffen, dürfen nur zur Verfügung gestellt werden,
wenn sie für die Zwecke dieses Abkommens besonders relevant sind.
Für
Zwecke diese Abkommens besonders
relevant ... Also noch viel
weniger konkret ging eigentlich
nicht. Das kann (und wird ziemlich
sicher) vollkommen willkürlich
ausgelegt werden. Und tatsächlich,
die Saat ist gesät:
Der letztgenannte Entwuf enthält auch noch in Artikel 13 und 26 die
passenden Klauseln, damit bereits abgeschlossene Abkommen wie der Deal
zwischen Deutschland und den USA nicht von den Bestimmungen zum
"Datenschutz" im Rahmenbeschluß berührt werden und die Erlaubnis für
einen EU-Mitgliedsstaat, der bereits von einem anderen
EU-Mitgliedsstaat Daten geliefert bekommen oder bezogen hat, zur
Weitergabe dieser Daten an zuständige Stellen in Drittstaaten wie den
USA oder internationalen Institutionen wie der NATO oder die UN, wenn
das nationale Recht so ausgelegt ist (bzw. wird, das muss man noch
hinbiegen), dass dies erlaubt ist und die erwähnten
Datenschutzmechanismen existieren, sprich der Datenausverkauf und
-handel auch hübsch protokolliert und beaufsichtigt wird: Dazu
formuliert er zwar etwas drastisch
seine resultierenden Überlegungen
...
Kurzum, die "Schützer des Freiheits und des Rechts" wollen in Zukunft
mehr darüber wissen, wie ein verdächtiges Subjekt vögelt, woran es
glaubt, welchen religiösen, philosophischen oder politischen
"Gedankenverbrechen" es anhängt, ob es gesund ist oder an welchen
Krankheiten es leidet und welcher Rasse es angehört. In Datenbanken und Internierungslagern ist genug Platz.
...
denen man nichtsdestoweniger vollumfänglich
zustimmen muß LEIDER!!!! Sein
"Datenbanken-Link"
– und damit komme ich zum zweiten
Beitrag, mit der Überschrift
»1.000.000 "Terroristen"« –
verweist auf einen Text »über die Einträge in der konsolidierte Beobachtungsliste des Terrorist Screening Centers
des FBI, in der alle Personen, die von allen anderen US-Geheimdiensten
und -Sicherheitsbehörden als Terroristen und Terrorverdächtige
eingestuft wurden, gespeichert sind.« und bei der »jeden
Monat 20.000 Personen dazukommen.«.
Womit das »Original«
(= ACLU / American Civil Liberty
Union) inzwischen bei weit
über 1.000.000 angelangt
ist.
[...]
Die Seite zum Zähler
listet weitere Beispiele auf, wer sich alles unfreiwillig auf der Liste
wiederfindet. Für die Betroffenen, die nicht so prominent sind wie
Mandela, können sich daraus erhebliche Konsequenzen ergeben: Verhöre,
Befragungen von Arbeitskollegen und Bekannten, Probleme bei der Ein-
und Ausreise, Ermittlung und Durchleuchtung seitens Polizei- und
Geheimdienstbehörden, Einstellungsschwierigkeiten bis zum Verlust des
Arbeitsplatzes, gesellschaftliche Stigmatisierung, Einfrieren von
Vermögen bei Banken und Kreditinstituten bis hin zu Schwierigkeiten,
wieder von der Liste geöscht zu werden, um dem Spuk der Spooks ein Ende
zu setzen. Nicht nur die USA führt diese "Watchlists", es gibt sie von
den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und in Deutschland haben
wir unsere eigene kleine Anti-Terror-Datenbank.
In Frankreich setzt man laut der futureZone Meldung Datenbank für "potenzielle Störer"
mit der "Edvige" (exploitation documentaire et valorisation de
l'information générale) Datenbank noch einen drauf, um im Vorfeld der
Terror-Beobachtungsliste nach britischem Vorbild
alle Personen vom Kindesalter an zu erfassen, aus denen sich später
"Terroristen" entwickeln könnten, wenn alles zusammenkracht.
Ich
bitte um Verzeihung, aber eine derartige
UNGEHEURLICHKEIT muss ich einfach
in Gänze zitieren!!!
EDVIGE wird "Einzelpersonen,
Gruppen, Organisationen und juristische Personen archivieren, die wegen
ihrer individuellen oder kollektiven Aktivitäten voraussichtlich gegen
die öffentliche Ordnung verstoßen werden". Nicht nur diese
Personen werden in der Datenbank verzeichnet (ohne dass sie sich je
eines Vergehens schuldig gemacht hätten), sondern auch "jene, die den direkten und nicht zufälligen Kontakt und die Verbindung mit diesen Personen sucht oder gesucht haben" [Anm.: Auf Deutsch: "Kontaktpersonen"]. Die Aufzeichnungen beginnen beim Alter von 13 Jahren.
Damit werden klarerweise alle in die Datenbank eingespeist, um in allen französischen Orten und Regionen "die Regierung und die Vertreter des Staates zu informieren".
Anders gesagt, EDVIGE, die durch einen Erlass am 27. Juni 2008 im
Rahmen der Zusammenlegung zweier französischer Geheimdienste (RG und
DST) gegründet wurde, ist damit das perfekte Instrument einer
politischen Polizei.
EDVIGE wird Daten über "Familienstand
und Beschäftigung; physische Adresse, Telefonnummern, e-Mailadressen;
physische Merkmale, Fotos und Verhalten, Identitätsnachweise;
Autonummernschilder; Steuerinformationen und Erbinformationen; Umzüge
und rechtliche Aktenvermerke" enthalten.
EDVIGE ist aber nicht alleine. Ihre Zwillingsschwester CRISTINA wurde am gleichen Tag geboren. CRISTINA will die "inländischen Geheimdienste für den Heimatschutz und nationale Interessen zentralisieren".
Mehr wissen wir nicht über CRISTINA: die Regierung hat unter Bezugnahme
auf Artikel 26.III im französischen Datenschutzgesetz entschieden, dass
kein Erlass über die Schaffung von CRISTINA veröffentlicht werden wird.
Regelmäßig,
wenn ich mich mal wieder etwas intensiver
mit dem Thema beschäftige,
beschleicht mich das überaus
beängstigende Gefühl,
das Niemöllers letzter
Absatz, auch heuer wieder nicht
mehr allzu weit entfernt scheint:
»[...] Als sie mich dann holten,
gab
es keinen mehr, der protestieren konnte!«
Was
für ein Glück, daß
wir ja alle nicht zu verheimlichen
haben .
Und überhaupt, was rege ich
mich eigentlich so auf? Es trifft
ja nur die Franzosen, und auch dort
nur die, die »voraussichtlich gegen
die öffentliche Ordnung verstoßen werden.«.
»Niemand
hat die Absicht, eine Mauer
bauen!!!« WÜRG!!!!
Um
den Würgereiz gar nicht erst
abklingen zu lassen – wir sind schließlich
nicht zum Spaß hier –
geht's just in diesem Stil
weiter. Zwei Meldungen, die man,
trotz "interner, vertraulicher"
(??) Papiere und "ominöser"
(??) Informanten, vorsichtshalber
nicht leichtfertig abtun sollte.
Dafür ist "die Sache"
einfach zu weitreichend. Lieber
von vornherein auf die sichere (verdächtigende)
Seite schlagen. In jedem Fall lohnt
die vollständige Wiedergabe!!!
EU-internes
Papier: RFID-Chips versehende Ausweise
zum Kauf von Benzin notwendig
In
einem EU-internen Arbeitspapier
sind die ersten Ergebnisse einer
Beratergruppe dokumentiert, die
"Pläne für die Ausgestaltung
europäischer Innenpolitik über
das Jahr 2009 hinaus" (also
nach dem Auslaufen des Haager Programms)
entwickeln soll. Einem unserer Informanten
wurde nun in Brüssel Einblick
in dieses noch streng vertrauliche
Papier gewährt - und was er
las, übertrifft die schlimmsten
Befürchtungen. George Orwell,
der Autor des bekannten Buches "1984",
hätte manches davon gewiß
nicht in seinen kühnsten Träumen
geahnt!
Es
geht bei den Überlegungen im
wesentlichen um den Einsatz der
neuen, mit RFID-Chips versehenen
Ausweise, die die Bürger der
EU in Zukunft bei allen möglichen
Verrichtungen des täglichen
Lebens vorzulegen hätten.
Wer
an eine Tankstelle fährt, soll
in ganz Europa nur noch dann Kraftstoff
erhalten, wenn er sich zuvor mit
Hilfe seines Ausweises auch legitimiert
hat. Auf diese Weise kann exakt
festgestellt werden, wer wo und
wann getankt hat. Und ganz nebenbei
wäre es auch noch möglich,
z.B. deutsche Tankstellenkunden
in ganz Europa bei ihrem Kraftstoffbezug
mit den (europaweit mit am höchsten)
deutschen Steuersätzen zu "erfreuen".
Dem vom deutschen Fiskus immer stärker
beklagten "Tanktourismus"
(bei dem die Bürger nur von
ihrem Recht Gebrauch machen, dort
einzukaufen, wo es am preiswertesten
ist) würde gewissermaßen
nebenbei seine Basis entzogen....
"Ganz
nebenbei" regen die Autoren
des Papiers ebenfalls an, in einer
ferneren Stufe auch Lebensmitteleinkäufe
mit der zwangsweisen Ausweis-Vorlage
zu verbinden. So könne man
im Krisenfall "Hamsterkäufen
wirksam begegnen und zugleich soziale
Gerechtigkeit verwirklichen",
schwadronieren die Autoren.
Dies
vorweggeschickt, verwundert es nicht,
wenn die Augen mancher EU-Experten
in diesen Tagen nach Malaysia gerichtet
sind, wo die seit einiger Zeit staatlich
"subventionierten" Kraftstoffpreise
ab sofort nur noch für Einheimische
gelten sollen. Der "Einheimischenstatus"
muß bei jedem Tanken mit Hilfe
des Ausweises nachgewiesen werden,
der ebenfalls bereits über
einen RFID-Chip verfügt. Zur
Zeit werden alle Tankstellen mit
entsprechenden Lesegeräten
ausgestattet. Doch in Malaysia werden
nicht nur Kraftstoffe "subventioniert",
sondern auch die Preise für
etliche Grundnahrungsmittel. Dazu
zählt auch Reis, der in letzter
Zeit schneller teurer wurde als
Benzin. Nicht nur in Brüssel
gehen deshalb etliche Fachleute
davon aus, daß das an den
malaysischen Tankstellen eingeführte
Identifikationssystem schon bald
auf den Erwerb von Grundnahrungsmitteln
ausgedehnt werden könnte!
Man
kann von Malaysia lernen, werden
manche Bürokraten und Politiker
nicht nur in den EU-Amtsstuben denken.
Wir finden das nicht - jede weitere
Einschränkung der persönlichen
Freiheit und Erweiterung der staatlichen
Kontrollmöglichkeiten ist und
bleibt in unseren Augen ein Gräuel!
(>>)
US-Dienste
bekommen "gläserne Bürger"
frei Haus geliefert
US-Dienste
bekommen "gläserne Bürger"
frei Haus geliefert Laut einer kurzen
Notiz der in diesem Bereich gewöhnlich
sehr gut informierten „New York
Times“ verhandeln Vertreter der
EU-Kommission und der US-Regierung
über ein streng vertrauliches
Geheimdienstabkommen, bei dessen
Zustandekommen alle in der Europäischen
Union lebenden Menschen für
die US-Dienste zu gläsernen
Bürgern würden! Man plant
danach, außerhalb der offiziell
bestehenden Datenschutzgesetze praktisch
allen US-amerikanischen Sicherheitsbehörden
(darunter beispielsweise die CIA)
einen unbeschränkten Zugriff
auf die Daten aller EU-Bürger
zu ermöglichen.
Dazu
zählen private Daten wie die
aus den Steuerbescheiden ersichtlichen
Einkommensverhältnisse ebenso
wie die Daten von Kreditkarten,
im Internet hinterlassene Datenspuren,
die von den Telefonunternehmen aufgezeichneten
Kommunikationsdaten oder auch anhand
der Buchungen offenkundig gewordene
Reisepläne.
Auszug
aus den wöchentlich erscheinenden
Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen
- aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage,
Nr. 3778 (>>)
Vorausgesetzt,
diese HORRORmeldungen stimmen in
der dargebotenen Weise und inhaltlich – was
mich kein bißchen überraschen
würde –, dann ... Die Schlinge
zieht sich zu, weitgehend unbemerkt
vom "Volke" (wie mir meine
persönlichen Umfeld-Erfahrungen
zumindest nahelegen). Irgendwann
in ... ja in welchem zeitlichen
Horizont ?? ... naher (?), mittelfristiger
(?), weiter (?) (nie?) Zukunft,
wird es wiederholt keiner hat
kommen sehen können!!
Obwohl,
die Zukunft hat im Grunde schon
längst begonnen!! Ein Buchauszug
bei »FoeBuD
e.V.«:
Alles
überallhin verfolgen – Die
Bedrohung durch RFID
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es keine Privatsphäre mehr gibt.
In der jeder Ihrer Einkäufe überwacht und in einer Datenbank
gespeichert wird und in der jedes einzelne Teil in Ihrem Besitz
nummeriert ist. In der irgendwer in einer anderen Stadt oder vielleicht
in einem anderen Land eine Liste hat, in der alles verzeichnet ist, was
Sie jemals gekauft haben, alles, was Sie je besessen haben, jedes
einzelne Kleidungsstück in Ihrem Schrank – jedes Paar Schuhe.
Zusätzlich können diese Dinge auch noch aus der Ferne verfolgt werden.
Sobald jedes Ihrer Besitztümer in einer Datenbank erfasst ist und
verfolgt werden kann, können auch Sie selbst aus der Ferne verfolgt und
beobachtet werden, nämlich durch die Dinge, die sie an haben, die Sie
bei sich tragen, mit denen Sie jeden Tag umgehen.
Wir stehen möglicherweise am Übergang zu dieser furchtbaren Welt,
sollten globale Unternehmen und Regierungsstellen ihren Willen
bekommen. Das ist die Welt, die Wal-Mart, Target, Gillette, Procter
& Gamble, Kraft, IBM, sogar die Post der Vereinigten Staaten im
Laufe der nächsten zehn Jahre einführen wollen.
Das ist die Welt der Radio Frequency Identification.
»Wenn
euch alles andere zu viel Leserei
ist, dann euch schaut wenigstens
den zugehörigen Rest an!!!!«
Ernsthaft!!
Ist das kein absolut erschreckendes
Szenario? Und bestimmt kein unrealistisches!!
Oder geht meine Phantasie mit mir
durch? Wie auch immer ... heute
habe ich den kompletten verdammten
Tag Meldungen über ein (angebliches?)
Verbot der Überraschungseier
(ihr wisst schon, "In jedem
siebten Ei..." usw.) vernehmen
dürfen.
Ja
herrgottsakradiundmalundzugenäht
usw., 1984 wird in durchaus
absehbarer Zeit ein Fliegenschiss
gegenüber dem höchstwahrscheinlich
Kommenden sein, und ich muß
den lieben langen Tag Berichte über
Ü-Eier über mich ergehen
lassen??? Ja merk ich noch was ??
Nicht zu fassen!!!
Verhehlen
will ich in diesen Zusammenhängen
allerdings auch nicht, daß
es ...
Technologie ist ... etwas Seltsames. Sie gibt uns mit der einen
Hand großartige Geschenke und rammt uns mit der andern das Messer in
den Rücken. – C.P. Snow, New York Times, 1971
...
auch für RFID definitiv sinnvolle
Einsatzgebiete gibt. Nur habe ich
keinen Schimmer, wie es möglich
sein soll, daß eine (Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es keine Privatsphäre mehr gibt.)
von dem anderen zu trennen. Vor
allem deswegen, weil eine solche
Trennung meines Erachtens natürlich
von vornherein unerwünscht
ist. Dafür bietet diese Technik
einfach zu viele Möglichkeiten
für gewisse Kreise. Geradezu
unglaubliche, paradiesische, perfekte Möglichkeiten,
aus dem "richtigen" Blickwinkel
betrachtet.
Die nächste Generation von Berufstätigen könnte darauf konditioniert
sein, diese entwürdigende Überwachung gehorsam zu akzeptieren, indem
sie ihr schon in jungen Jahren zwangsweise unterworfen wird.
Ich
weiß, dass ich die folgende
Metapher schon häufiger verwendet
habe, gleichwohl schiebt sie sich
mir zu solchen (eindringlichen)
Aussagen immer wieder vor Augen.
Setzt
man einen Frosch in einen Wasserbottich,
der sich auf einer Herdplatte befindet,
die sich nur sehr langsam erhitzt,
dann wird der Frosch bei lebendigem
Leibe langsam gekocht, weil die
geringe Temperaturzunahme pro Zeiteinheit
für den Frosch nicht erkennbar
ist und er deshalb nicht flieht.
Würde man den Frosch dagegen
in bereits kochendes Wasser werfen,
würde er sofort herausspringen.
(>>)
Dieses
Szenario beschreibt sehr gut, wie
es derzeit mit "Big Brother"
läuft (und nicht nur damit!!).
Überall um uns herum kocht
es, aber zu wenige scheinen
zu bemerken, was hier passiert.
Heutige Situation, per Zeitmachine
30 Jahre zurück projeziert,
ein Aufstand wäre die Folge.
Ich kann mir nicht helfen ... einerlei
wo die Gründe letztlich zu
finden sind, irgendwie haben wir
– betont mich eingeschlossen –
"unterwegs" verlernt,
den berühmt-berüchtigten
Zivilungehorsam noch ausüben
zu können. Wahrscheinlich – ich
pauschalisiere wissentlich – lässt
sich, neben dem "alltäglichen"
(debitistischen ) Stress,
der meist schon komplett ausreicht,
um darüber hinausgehend nicht
noch allzu viel auf die Beine stellen
zu können, mit übervollem
Bauch einfach schlecht aufstehen.
Tja,
ich weiß auch nicht!! Vielleicht
ist das auch nur mein ganz persönlicher,
paranoia'scher Schwachsinn, habe
zu viele schlechte Filme gesehen,
und übersehe dabei etwaige
positive Entwicklungen?!!? Wie auch
immer ... "Hier stehe ich,
ich kann nicht anders".
BIS
NEULICH !!
|
|
»
13. Januar 2008 «
Nach
längerer Zeit mal wieder eine
kleine Auffrischung des Irrsinns!

Eindringliche
Bildlichmachung der Situation, sozusagen.
Andererseits ist 2007 als Todesdatum
natürlich ein wenig spät
angesetzt. Kennt ihr den Film »Staatsfeind
Nr. 1« aus 1998
mit Will Smith und Gene
Hackman? Letzthin geht es in
dem Streifen um die Überwachungsmöglichkeiten
der Staatsschergen. Das Interessante
hierzu findet sich in einem Kommentar
eines Rezesenten:
»Mir wird wohl immer schleierhaft bleiben wie man behaupten kann, daß
dieser Film übertrieben wäre, jeder der sich auch nur 10min. mit dem
Thema Überwachungsstaat befaßt hat, weiß wie ernst zunehmen dieses doch
ist. Die Technologie, die der Film darstellt, war schon als dieser ins
Kino kam Schnee von Gestern. Gene Hackman hatte z.B. bei der CIA direkt
nachgefragt, wie realistisch die Satellitenüberwachungstechnologie denn
nun wirklich sei, um mitgeteilt zu bekommen, "wir (die CIA) sind schon
etwa 10 Jahre weiter, als im Film dargestellt wurde".«
Selbstverständlich
habe ich keinen blassen Dunst, ob
Herr Hackman wirklich dort nachgefragt
und auch noch ein solche Antwort
erhalten hat. Aber erstens halte
ich es für durchaus möglich.
Und zweitens spielt das eigentlich
keine Rolle. Selbst wenn das frei
erfunden sein sollte, ändert
es meines Dafürhaltens nichts
am Wahrheitsgehalt.
Spätestens
seit der Einführung von Google-Earth
dürfte jedem klar geworden
sein, was möglich ist. Und
wenn Google-Earth - oder ähnliches
- die freigegebene Version für's
Fußvolk darstellt, ja was
wird dann erst die Version der professionellen
Überwacher so alles ermöglichen?
Da gibt es auch durchaus ganz "praktische"
Anwendungen. Hausbesitzer beispielsweise
sollten sich in Acht nehmen. »Satellitenbilder zum Aufspüren von Gebäudeänderungen oder -erweiterungen«
sind in der Tat angedacht (oder
vielleicht sogar schon Usus??).
Diese Meldung bezieht sich zwar
auf Großbritannien, soll mir
aber bloß niemand damit kommen,
daß das für hierzulande
völlig utopisch ist.
»Neben der Frage der Finanzierbarkeit ... wird deutlich, dass ein Beamter irgendwo in
seinem Büro die Aussicht geniessen kann von Menschen, die sich gedacht
haben, dass sie ihre Privatsphäre geniessen könnten.«
Was für Aussichten!
Und
wie so häufig bei derartigen
"Dingen", ist, bevor die
flächendeckende Einführung
für jederman kommt, die
"Alltagserstanwendung"
eine, die man der Bevölkerung
recht gefahrlos als Versuchsballon
unter die Nase reiben kann. Welcher
gute Staatsbürger kann schon
was dagegen haben, wenn »Sexualtäter
satellitenüberwacht werden«.
Führen wir uns aber eine Aussage
des britischen Präsident der Association of Chief Police Officers
Ken Jones zu Gemüte,
bekommt das auf einmal völlig
andere Dimensionen. Der Typ sagt:
»“Wenn wir in der Lage sind, Autos zu überwachen, warum sollten wir nicht auch Menschen überwachen”«.
Tja,
so locker-flockig-leicht geht das
heutzutage den Verantwortlichen
über die Lippen! Zunächst
mal werden Gruppen erfasst, gegen
deren Sicherheitsüberwachung
nun wirklich niemand was haben kann.
Es sei denn, er will sich partout mitverdächtig
machen, oder moralisch ins Abseits
stellen. Verbrecher, Terroristen,
Sozialschmarotzer etc, all dieses
Geschmeiß sollte zur Sicherheit
aller Anderen unter der Lupe stehen
- im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch in Deutschland ist das nicht
anders: »Die Polizei darf satellitengestützte Überwachungstechnik zur Verfolgung mutmaßlicher Straftäter einsetzen.«.
Selbst popelige "Sicherheitsunternehmen" verwenden
das "schon" standardmäßig,
ist doch »Satellitenüberwachung von Werttransporten, Satellitenortung von
gefährdeten oder zu überwachenden Personen, ... dank modernster Technik und Elektronik ein Kinderspiel.«
(>>) Der
Gewöhnungeffekt stellt sich
dann ruckzuck ein. Alsbald ist als
nächste Stufe auch die Allzeitbeobachtung
von chronisch Kranken, Alkoholikern,
Kinder von überbesorgten Eltern,
über 70-jährigen usw.
nichts besonderes mehr und bedarf
keiner weiteren Erwähnung.
Irgendwann, in nicht allzu ferner
Zukunft, ist es dann in der Tat
das Normalste der Welt, das jeder
zu jeder Zeit abrufbar wäre.
GENAU
DAS IST DIE CRUX bei der Sache.
Gar nicht mal das tatsächlich
jeder zu jeder Sekunde überwacht
wird, sondern das jederzeit
die Möglichkeit besteht, wenn
es die Herren/Damen Staats- und
Staatsähnliche Gewaltigen nur
wollen! UND SIE WOLLEN!! Immer und
überall!! Das war zu jeder
Zeit so und wird immer so bleiben.
Gibt es die Gelegenheit - und die
gibt es selbstredend, da ja von
ihnen selbst eingeführt -,
wird sie früher oder später
auch gnadenlos (aus)genutzt! Nur
EIN Beispiel dafür, das mir dank
(!!) Martin S. unter die
Maus kam. Vergleichbares - und/oder
gar Schlimmeres - gäbe
es natürlich noch zu Hauf aufzuführen.
Ich denke jedoch, ihr versteht wohin
die Reise geht. Von daher soll das
hier erst mal genügen.
»Harms wütet ohne Folgen
... Generalbundesanwältin Monika Harms verstößt bei ihren Terrorermittlungen regelmäßig gegen geltende Gesetze.«
Die
in einem dergestaltetem System Heranwachsenden,
die ihrem Auftrag gemäß
dann eigentlich gegen dergleichen
etablierte Konformitäten auzubegehren
haben, können das gar nicht
mehr; schlicht weil sie nichts anderes
kennen!! Die gedanklichen Alternativen
fehlen! Ganz so weit sind wir zwar
noch (!!) nicht, aber der Weg ist
glasklar vorgezeichnet. Was für
Menschen werden dadurch "produziert"?
GENAU DIE, die sich jeder politische
Teil des Staates wünscht...
»Wer sich überwacht fühlt, wird scheu und konform, traut sich nicht mehr
aufzumucken. Und gegen Gefühle ist selbst Herr Schaar machtlos.«
(>>)
Geradezu
paradiesische Zustände tun
sich da für die Mächtigen
dieser Welt auf! Ich meine durchaus
feststellen zu können, daß
sich die Wirkung schon einstellt!
Es ist mehr ein Gefühl, aber
an winzigen Änderungen der
Einstellungen, an unbedacht hingeworfenen
Sätzchen, an Reaktionen auf
dies und das, ganz allgemein an
diversen Kleinigkeiten, und
nicht zuletzt an mir selbst
wird es zunehmend erkennbar, wie
ich meine. Dieses subtile, aber
sets vorhandene Gefühl
im Hinterkopf, beobachtet zu werden,
es wird nicht gerade kleiner!
Das
ist schon verflixt! Für jede
hast-du-wirklich-gerade-in-der-Nase-gebohrt(?)-Überwachungstechnik,
die so überaus beliebt bei den großkopferten
"Brüdern" sind, gibt
es freilich auch absolut sinnvolle
Anwendungen für
den Alltagsgebrauch für dich
und mich. Google-Earth zum Beispiel,
verwenden auch wir im Büro
häufiger. Wir benötigen
ab und an einfach ein paar Grundstücksdraufsichten.
Sehr praktisch das Ganze! So gesehen
ist eine generelle Schelte echt
schwierig!
Ich
weiß nur eins ziemlich sicher:
Jede Technik, die einmal eingeführt
und für die Staats- und sonstige
Kraken als Standardanwendung greifbar
wird, wird niemals nicht mehr zurück
genommen. Ganz im Gegenteil, sie
wird unter Garantie sukzessive ausgebaut
und verfeinert. Das Resultat ist zunehmend
erschreckend, weil der für
mich alles entscheidende
Faktor dabei kaum noch eine Rolle
spielt. Die FREIWILLIGKEIT der Anwendung!
|
|
»
28. Oktober 2007 «
|
|
Tja,
WIE DER TEUFEL SO WILL, nach meiner
"Schonfrist" Urlaub darf
ich nun unmittelbar danach bis
mindestens Ende November heimatfern
für zusätzliches BIP sorgen und
dort der Maloche frönen. Bedeutet,
ich werde zwar immer mal wieder
Zuhause sein, daß aber unregelmäßig
und nur ganz kurz, sodaß ich einfach
nicht in der Lage sein werde, bis
dahin hier noch was sinnvolles zu bewerkstelligen.
Im Grunde ist dieses Jahr NEWSmäßig
somit LEIDER
größtenteils gelaufen (möglicherweise
klappt vor der Weihnachtspause noch
was "Schnelles" im Dezember). Ich werde schlichtweg
kaum bis keine Zeit dafür haben.
Auch bei mir schlägt der Debitismus
unerbittlich zu, und die Arbeit
hat selbstredend Priorität
- die
Krake Staat will schließlich gefüttert
werden! SO LEID ES MIR TUT, wir
werden uns wohl so richtig erst wieder Anfang
nächsten Jahres sehen! Sollte sich
daran was ändern (was nervtötenderweise
recht häufig vorkommt) ... ähhh,
naja, alsooo ... eigentlich bekommt
ihr das dann nur mit, wenn ihr immer
mal wieder hier reinschaut. ICH
BITTE UM PARDON!!!
|
|

Aus
gerade beschriebenen Gründen,
die leider jetzt schon zu greifen
beginnen, kann ich diesmal nur
ein paar Links setzen und muß
auf eigene Kommentierungen verzichten
(ich gehe davon aus, daß euch
das in tiefe Trauer versetzt ).
Lesen und - vor allem - auch drüber
nachdenken, sollte sich trotzdem
lohnen!!
»Fingerabdruck im Reisepass: Risikoexperiment an der Bevölkerung beginnt«
»Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung«
»Die BigBrotherAwards 2007«
(*WÜRG*!!)
»Staatsschutz Aachen hätte gern IP-Adressen vom Elo-Forum«
»Netzbespitzelung, die Pest der „PC-Online-Durchsuchung“«
»Videokameras in U-Bahn bringen keine Sicherheit«
|
|
»
20. September 2007 «
So,
Leute, jetzt habt'ers
!! Das ist vorrübergehend
(!!) die
letzte Aktualisierung! Komme
was da wolle - und ich hoffe inständig,
daß das nicht zuuuu arg wird,
was da u.U. kommt -, Urlaub
und homepagefreie Zeit ist
angesagt!! Ich brauch dringend
'ne Pause!
Wie
lange? Also zwei
Wochen
"Total"abstinenz (mal
sehen, wie "total" ich
das durchhalte )
habe ich mir selbst schon auferlegt
(bis auf einige Mailantworten höchstwahrscheinlich,
da hänge ich doch um einiges
hinterher (sorry!!), ein paar werde
ich wohl endlich schaffen).
Bis ich nach diesen zwei Wochen
dann wieder in der Materie bin,
Interessantes zusammengesammelt
und irgendwas dazu geschrieben habe,
ich denke bis dahin vergehen dann
schon vier bis
fünf
Wochen.
Grobe Richtschnur: Ende Oktober!!
Wie gesagt, wird höchste Zeit
dafür!! Okay,
bis dahin!! Ich hoffe es geht unterdessen
nicht komplett in die Grütze!!
Schöne Zeit zusammen - trotz
allem!!

Weiter
unten findet ihr noch »Verschärfte
Bargeldkontrollen bei der Ein- und
Ausreise an den Grenzen ab 15.6.2007«

Der
CCC wird's mir verzeihen: Obgleich
die Meldung nicht ganz taufrisch
ist, muss ich sie einfach zeigen,
und zwar in Gänze! Keinesfalls
darf das untergehen!! Meines Dafürhalten
geht's viel brisanter nicht mehr.
Der Weg ist klar vorgezeichnet.

Chaos Computer Club veröffentlicht Entwurf des BKA-Gesetzes
31. August 2007
(presse@ccc.de)
Wie kürzlich bekannt wurde, ist die Online-Durchsuchung nur die Spitze
des Eisbergs innerhalb der Planungen von Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble zur Ausweitung der Überwachung der Bevölkerung. Dem Chaos
Computer Club liegt ein anonym zugespielter Entwurf des neuen
BKA-Gesetzes vor. Darin ist u. a. vorgesehen, dass der Einsatz des
Bundestrojaners auch ohne die Genehmigung eines Richters erfolgen soll,
der normalerweise bei einem Grundrechtseingriff dieser Art
obligatorisch ist. Durch die weitgehenden Befugnisse für die Ermittler
entsteht der Eindruck, der Bundesinnenminister ignoriere die Vorgaben
des Grundgesetzes vollständig.
Auch die Pflicht der Behörde, nach dem Ende von
Überwachungsmaßnahmen die betroffenen Bürger zu benachrichtigen, wird
durch den Gesetzentwurf weiter eingeschränkt. Wie es heute schon bei
Telefon- und Internetüberwachung gängige Praxis ist, wird der
Ausspionierte also in Zukunft von der Online-Durchsuchung nur in
seltenen Ausnahmefällen Kenntnis erlangen. Dies widerspricht den
rechtsstaatlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. [2]
Das BKA soll zudem personenbezogene Daten auch aus den
Datenbeständen von Unternehmen erheben, speichern und verstärkt auf die
erkennungsdienstliche Behandlung zurückgreifen dürfen. Für Ermittlungen
ist der praktisch unregulierte Einsatz von Observationen auch mit Hilfe
technischer Mittel vorgesehen. Dies beinhaltet die akustische und
optische Überwachung der Betroffenen sowie den Einsatz von V-Leuten und
verdeckten Ermittlern auch innerhalb von Wohnungen. Zu diesem Zwecke
sollen Mitarbeiter des BKA auch Urkunden (wie z. B. E-Mails anderer
Behörden zur Übertragung von Trojanern) verändern und fälschen dürfen.
Ebenso wird das Recht eingeräumt, die Anfertigung von Lichtbildern und
Tonaufnahmen in Wohnungen Unbeteiligter vorzunehmen, sofern sich ein
Betroffener dort aufhält. Diese Maßnahmen werden auch den absolut
geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung betreffen. Eine
Unterbrechung von Aufnahmen, die intime Details eines Menschen
offenbaren würden, kann in Einzelfällen sogar unterbleiben.
Wenn das BKA-Gesetz in der vorliegenden Fassung
verabschiedet wird, entsteht de facto eine Geheimpolizei, wie sie in
Deutschland zuletzt in der DDR existierte. Angesichts der sich
häufenden Berichte über privaten und behördlichen Mißbrauch von
Überwachungsbefugnissen warnt der Chaos Computer Club davor, dem Gesetz
auch nur teilweise zuzustimmen. Das Trennungsgebot von Polizei und
Geheimdiensten darf nicht weiter ausgehöhlt werden.
Passend hierzu vermeldet die Berliner Zeitung vom Freitag
eines der zahlreichen Probleme behördlicher Überwachungsbefugnisse in
der Praxis. Durch die Ausweitung der technischen Möglichkeiten und die
weitgehende Automatisierung, die auf eine menschliche Überprüfung
verzichtet, steigt das Missbrauchspotential drastisch an. [3]
Der CCC übergibt der Öffentlichkeit das Dokument gerne zur Ansicht. [1]
[1] Der Entwurf des BKA-Gesetzes in der Version vom 11.07.2007 (6,5 MB, PDF)
[2] BVerfGE 109, 279 (363 ff.)
[3] Beamter unter Verdacht
In
dem verlinkten Artikel »Beamte
unter Verdacht« finden
wir eine Aussage, die deutlicher
kaum machen könnte, wie weit
wir schon sind...
»"Wir können uns jetzt eine Diskussion über den Missbrauch von
elektronischen Überwachungsmöglichkeiten eigentlich nicht leisten",
sagt ein Sicherheitsbeamter.«
...und,
vor allem, wie die Gedankenwelt
der Spitzelknechte gestrickt
ist. Wir können uns jetzt also
keine Diskussion über den Mißbrauch
leisten? Ja verdammt noch mal, wann
dann, wenn nicht jetzt? Am
besten wohl NIEMALS !!
So was Arrogantes und Abgehobenes,
einfach nicht mehr zu fassen! Absolut
keinerlei kritisches Hinterfragen
mehr möglich. Befehlsempfangende
Marjonetten, denen jegliches geistiges
Eigenleben verlustig gegangen ist.
Alles schon mal dagewesen! Unter
anderem genau solche Aussagen von
Sicherheitsexperten
(siehe auch Kasten rechts) sind
es, die die "paranoiden Wahnvorstellungen"
einiger Verrückter, immer weiter in
Richtung Realität rücken!
Meine Fresse, mir wird's ganz anders!!
Und
sage und schreibe 32 Prozent sind
laut einer N-TV »Umfrage«
dafür, »...schnellstens die umstrittenen Online-Durchsuchungen zur Terrorabwehr auf den Weg
zu bringen.«. Noch
besser wird's bei der »Frage«,
ob »...wir schärfere Gesetze im Kampf gegen den Terrorismus
brauchen?«. 47 Prozent
meinen doch tatsächlich JA!!
Darüber hinaus:
In Deutschland steht derweil der Stammtischmichel weiter stramm zur "Online- Durchsuchung", wenn man dem heutigen ZDF-Politbarometer Glauben schenken darf:
Ich muß mich wiederholen:
»Manchmal, da gibt es Augenblicke, da fühl ich mich richtig müde, aber so richtig...«
( »Der
großartige...«)
Ja
klar, bei China wundert man
sich über gar nichts mehr.
Dort ist dergleichen, wie ein »Massives
Internet-Säuberungsprogramm«,
quasi an der Tagesordnung. So widerwärtig
das auch ist, wirklich verwundern
tut es einen nicht! Es ekelt einen
an, aber letztlich rechnet "man"
mit nichts anderem!
Alle drei Maßnahmen sehen vielmehr nach einem bewußt geplanten Programm
der "verbrannten Erde" aus, mit dem zuerst nach und nach alle Bereiche
des chinesischen Internets auf Null herunterfährt und anschließend die
Spreu vom Weizen trennt, das heißt, anschließend nur noch die Anbieter
der technischen Infrastrukturen und Internetplattforem nach einer
erneuten Registrierung durch die Internetkontrollbehörden zulässt, die
glaubhaft machen können, den vorgegebenen Selbstverpflichtungen zur
Selbst-Zensur und -Überwachung folgen zu können und die ihre Nutzer nur
nach Registrierung ihrer persönlichen Daten das schreiben lassen, was
der Regierungsdoktrin entspricht.
Auch in dieser Hinsicht könnte das chinesische Regime Modellcharakter
für die Absichten westlicher Regierungen haben, das Internet für die
Bekämpfung des Terrorismus oder der Kriminalität endlich nahezu
vollständig unter Kontrolle zu bringen.
So
wie ich die Dinge sehe, befinden
wir uns - bildlich - schnurstracks
auf dem Weg nach China! »Zensor
Frattini« läßt
grüßen:
Und die Internet-Provider und Suchmaschinenbetreiber werden vollständig
in die Rolle versetzt und erhalten den Status, die ihnen vom
Präventionsstaat seit langem zugedacht sind: Nicht mehr
Zugangsvermittler und Durchleiter zu sein, der reaktiv tätig werden
muss, wenn ihm strafwürdige Inhalte "zu Ohren kommt", sondern
proaktiven Polizeitruppe im Dienste des Präventionsstaates. Arcor macht es vor.
In
diesem Zusammenhang vielen Dank
(!!!) an Martin, für
den Mail-Hinweis auf Frattinis "Terrorbekämpfungs"schwachsinn.
Ich will enden mit einem Zitat von
Martin aus der Mail,
dem nichts mehr hinzuzufügen
ist:
»Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!
Ich werd' noch irre in diesem System!«

Verschärfte Bargeldkontrollen...
...bei der Ein- und Ausreise an den Grenzen ab 15.6.2007
Ja,
verehrtes Publikum, so schnell geht
das heutzutage, ein widerwärtiges,
kriminelles, strengstens zu ächtendes Subjekt zu
werden!
Statt der bisherigen Grenze von 15.000 Euro gilt auch an den deutschen Grenzen seit 15.6.2007 ein Schwellenwert von 10.000 Euro. [...] Selbst wenn sich im Rahmen einer
Bargeldkontrolle keine Anhaltspunkte für eine Geldwäsche ergeben,
können die Bediensteten der Zollverwaltung oder des Bundesgrenzschutzes
die aus der Kontrolle erlangten Erkenntnissen und personenbezogenen
Daten an andere Behörden (z.B. Finanzämter) übermitteln.
Hierfür reicht seit 1.1.2000 bereits aus, dass ihre Kenntnis zur
Durchführung eines Besteuerungsverfahrens von Bedeutung sein könnte
(Art. 23 des Steuerbereinigungsgesetzes 1999; BGBl 1999 I S. 2621). Ein
konkreter Anhaltspunkt für Geldwäsche ist daher jetzt für die
Datenübermittlung nicht mehr erforderlich.
In seiner abschließenden Bewertung kommt der oberste deutsche Datenschützer
daher zu dem Ergebnis, dass die grenzüberschreitenden Kontrollen des
Bargeldverkehrs entgegen der erklärten Absicht des Gesetzgebers
hinsichtlich einer effektiveren Bekämpfung der organisierten
Kriminalität in erster Linie dazu dienen, ins Ausland abgewanderte
Kapitalanleger mittels einer "mobilen Steuerfahndung" zu ermitteln.
»Komplett...«
|
1)
|
Staat:
|
Keiner
mag mich leiden
!
Von nun an werde
ich mit vorgehaltener
Waffe dafür
sorgen, daß
dies anders wird.
Sie werden mich
leiden mögen
MÜSSEN!
|
|
2)
|
Therapeut:
|
Lieber
Staat, macht es
nicht viel mehr
Sinn, wenn du dich
mal selbst fragen
würdest, WARUM
dich keiner mag?
Nur so kannst du
doch das eigentliche
Problem - nämlich
die Ursache
- bekämpfen.
Ist die Ursache
nicht vielleicht
du selbst? Das,
was du machst, ist
das nicht lediglich
die Symptombekämfung?
|
|
3)
|
Staat:
|
Hää?
Ähhh...watt?
Ey mann, laß
mir die Ruhe!!
Das geht schon!
Ähh, die Waffe
muß nur groß
genug sein, mann!
|
|
4)
|
Therapeut:
|
Werden
sie dich nicht noch
viel weniger
mögen, wenn
du die Waffe immer
größer
wählst?
|
|
5)
|
Staat:
|

|
|
6)
|
Zurück
zu 1) !!
|
|
|
»
14. August 2007 «
Je mehr Not - desto mehr Notstand oder:... 
...Der Staatsumbau seit 1990
Grundgütiger!!!
Das wir schon sooo weit sind, war
auch mir nicht bewußt!!!
»[...]
Kurz zuvor, im Februar 2007, ist in der Militärzeitschrift
"Europäische Sicherheit" ein Artikel vom Oberstleutnant
im Generalstab Philipp Leyde zu Übungen der Bundeswehr zu lesen.
Auf einem Foto sind Soldaten und Panzerfahrzeuge zu sehen. Die
Bildunterschrift lautet: "Soldaten des JgBtl 292 bei der
Ausbildung gegen Demonstranten". Sämtliche Demonstranten
tragen Blaumann. Von wegen Schwarzer Block.... Was verbirgt sich dahinter?
Seit Januar 2007 wird der Aufbau eines flächendeckenden
militärischen Heimatschutzes von Bundeswehr, Reservisten und
zivilen Organisationen vorangetrieben. Allen 16 Landesregierungen
stellt der deutsche Generalstab Bundeswehroffiziere zur Seite,
sogenannte "Landeskommandos"; - so am 18. April in der
Münchner Residenz abgeschirmt von der Öffentlichkeit die
"Feierliche Indienststellung" des bayerischen
Landeskommandos. Es ist vom "Ansprechpartner der
Landesregierung in allen Fragen der möglichen
Unterstützungsleistungen der Bundeswehr" die Rede
(Streitkräftebasis der Bundeswehr).
In allen 426 Landkreisen und kreisfreien Städten werden "Verbindungskommandos"
ortsansässiger Reservisten installiert. (anfangs je 12, also
insgesamt ca. 5.000; die CDU/CSU verlangt als Ziel eine Gesamtzahl
von 250 000.) Zur ständigen Präsenz sollen sie in den Rathäusern
und Landratsämtern Räume erhalten. Da reicht ein Gang ins nächste
Zimmer, um sich eine Anforderung im Rahmen der "Amtshilfe"
zu organisieren. Auch in Heiligendamm wurde der Einsatz der
Bundeswehr mit der sog. Amtshilfe legitimiert. Dutzendweise wurden
im voraus sozusagen auf "Vorrat" Amtshilfegesuche
gestellt. Die decken keinen verfassungsgemäßen militärischen
Bundeswehreinsatz ab, - aber wer weiß das schon. "Per
Amtshilfe" kann nicht verfassungswidrig der Einsatz der
Bundeswehr angefordert werden. Wenn dem so wäre, hatte es ja die
Notstandsgesetze nie gebraucht, und müsste Schäuble keine
Grundgesetzänderung wollen. (Siehe Kasten) [...]« »Komplett...«
Noch
ein Link dazu:
»Notstand
der Republik«
Seit
Anfang des Jahres sitzen Heimatschutz-Truppen
im Frankfurter Rathaus. Völlig
unbemerkt von der Öffentlichkeit
bezogen sie im April Quartier im
Technischen Rathaus. Heimatschutz
- Sie wissen nicht, was das ist?
Das sollten Sie aber, denn er kann
Sie eines Tages Kopf und Kragen
kosten.
»Komplett...«
Und
damit niemand denkt, daß das
erfundene Panikmache ist und/oder
theoretische Gehirnquallen sind,
folgend ein Zitat aus angesprochenem
»Weissbuch
zur Bundeswehr« (Seite
127):
»Die Wehrbereichskommandos, die ihnen unterstellten
elf Landeskommandos und das Standortkommando Berlin bilden das Herzstück der
bis 2007 abzuschließenden territorialen Neuausrichtung. Mit der Aufstellung von
ca. 470 vorzugsweise aus Reservisten bestehenden Kreis- und Bezirksverbindungskommandos
wird die flächendeckende Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) auf den einsatzentscheidenden unteren und mittleren
Ebenen intensiviert. Zusätzliche Unterstützung kann mit den bundesweit
stationierten ZMZ-Stützpunkten - derzeit
Pioniere, Sanitätsdienst und ABC-Abwehr
- für
die zivilen Katastrophenschutzbehörden geleistet werden. Neben strukturellen
Maßnahmen werden die militärischen Einsatzgrundsätze vermehrt an den Bedarf
der für Gefahrenabwehr und Katastrophenhilfe zuständigen zivilen Seite und die
Erfordernisse eines wirkungsvollen Schutzes Deutschlands angepasst«
Tja
ja, der »wirkungsvolle
Schutz Deutschlands«.
Schutz vor wem? Schutz vor was?
Wer oder was ist dermaßen
furchterregend, daß sämtliche
Staatsschergen zusammengeschaltet
werden müssen? Und wenn so
ein MIst erst mal installiert ist,
wird es der Befugnisse für
diese ZMZ'tler und der restlichen
"Staatsschützer"
zukünftig ganz sicher nicht
weniger geben.
| *Originalzitat
eines mir bekannten
BW-Majors, auf die prinzipielle
Frage, während
einer Diskussion über
den Einsatz der BW im
Innern, ob er sich
bei solchen Einsätzen etwaigen
Demonstranten entgegenstellen
würde. Wobei er
noch das Wörtchen
»Natürlich«
voranstellte!
|
»Gib' einem Menschen Macht und Du erkennst seinen Charakter.« Abraham Lincoln
Offenbar
werden wir in den kommenden Jahren
mehr als ausreichend Gelegenheit
bekommen, den Charakter von tausenden
"Kleinmächtigen"
auf die Probe zu stellen! Denn »Befehl
ist schließlich Befehl!«*
Und
damit die kommenden Heimatschutz-Truppen
auch genau wissen, welche(r) der
heimatlichen Terroristen(innen)
sie denn so vor sich haben, gibt
es seit neuestem auch eine ganz
individuelle »(Steuer)Nummer«
für jederman, -frau und
-baby (Dank an Martin S. für
den Link!!!). Selbstverständlich
zunächst mal "nur"
zu Steuerzwecken! Ist das per
se schon schlimm genug, eröffnen
sich mit dieser Kopfnummer gänzlich
neue (Albtraum)Szenarien! Aus Sicht
der Nummernsammler geradezu ein
unübertreffliches Überwachungs-Eldorado!
Ein Kommentar zu »Wenn der Unfall spricht«
fasst das recht eindringlich zusammen:
»Unter dem Deckmäntelchen der Reduzierung von Unfalltoten wird dem
Bürger das System bei Kauf eines Neufahrzeugs "untergeschoben". Ein
Großteil der Neufahrzeugkäufer wird bestimmt begeistert sein - dient es
doch nur dazu, ihn im "Falle eines Falles" vor den schwerwiegenden
Unfallfolgen zu bewahren. Dafür lässt man sich doch gerne ein bisschen
überwachen.
Jetzt braucht's eigentlich nur noch die europaweite Einführung des
RFID-Chips, den man ohne große Komplikationen unter die Haut
implantieren kann, mit der Begründung, dass damit Betrug bei
Sozialleistungen, ärztlicher Hilfe, ... praktisch unmöglich wird und
wir befinden uns in einem Überwachungsstaat von orwellschen
Dimensionen.
Wenn man das ganze dann noch als wirkungsvolle
Anti-Terror-Maßnahmen verkaufen kann, steht dem Erfolg dieser "im
einzelnen völlig harmlosen und kaum erwähnenswerten Methoden" nichts
mehr im Wege.«
Und
wo wir nun schon alle so'en Nümmerchen
haben, kann der RFID-Chip auch gleich
mit derselben versehen werden. Nabelschnur
ab, Chip rein ... der Rest hat sich,
unter Strafandrohung bei nicht erscheinen,
gefälligst am XX.YY.ZZZZ im
zuständigen Heimatschutzbüro
des Standortkommandos einzufinden,
um sich seinen/ihren Chip einpflanzen
zu lassen! Auslesegeräte erhalten
selbstredend nur die "Befehl-ist-Befehl"-Roboter.
Usw. usf. etc......
| 
In Auschwitz war er nur noch Häftling 58866 – die Nummer wurde gleich
nach der Ankunft im Konzentrationslager in seinen Arm eintätowiert.
(>>) |
Mal
ganz im Ernst! Bin ich einfach nur
zu paranoid? Geht meine Phantasie
mit mir durch? Bin ich vielleicht
wirklich nichts anderes als ein
notorischer Schwarzseher? Ich weiß
es nicht!!
Wie
auch immer, ich kann mir einfach
nicht helfen! Mich erinnert derartiges
jedenfalls spontan an längst
vergangen geglaubte Zeiten (siehe
rechts!!). Nur eben in digitaler,
statt in physischer Form. Was die
Sache zwar subtiler, aber leider
nicht weniger gefährlich und
menschenverachtender macht!
Bei
dergleichen Thematik können
wir in der Tat nur hoffen, daß
die paar tausend Warnlampen, im
millionenfachen Lichtermeer des
Desinteresses, ganz und gar daneben
liegen. Nichts wäre mir lieber!
Aber wenn nicht (?!?!?!?), sollten
wir uns für die nicht übermäßig
weit entfernte Zukunft schonmal
verschärft in »Das
Leben ist schön«-Selbstsuggestion
üben!!
|
|
»
15. Juli 2007 «
Wenn
es nicht so ernst und traurig wäre,
könnte man der Ironie vom Chaos-Computer-Club
direkt was amüsantes abgewinnen.
Tja, wenn es nicht so ernst und
traurig wäre....

Ach
so, es handelt sich dabei um folgenden
Fakt:
»Verbot von Computersicherheitswerkzeugen öffnet Bundestrojaner Tür und Tor«
»[...]
Durch die ausgesprochen weite Fassung des Gesetzes wird der Besitz,
die Herstellung und die Verbreitung von präventiven Werkzeugen, mit
denen die Sicherheit von Computern geprüft werden kann, in
Deutschland strafbar. Diese Werkzeuge sind jedoch essentiell, um die
Sicherheit von Computersystemen zu gewährleisten. Das allgemeine
Verbot dieser Software ist etwa so hilfreich wie die Herstellung und
den Verkauf von Hämmern zu verbieten, weil damit manchmal auch
Sachbeschädigungen durchgeführt werden.
Andy Müller-Maguhn, Sprecher des Chaos Computer Club, kommentierte:
"Das Verbot des Besitzes von Computersicherheitswerkzeugen öffnet
auch dem Einsatz des Bundestrojaners Tür und Tor. [...]« »Komplett...«
Ist,
was das betrifft, tatsächlich noch
jemand so naiv und hält dies für
überzogenen Panikmache? Voila...
»Antivirus-Firmen und der Schweizer Staatstrojaner«
Die Schweiz ist beim Thema Online-Durchsuchungen von Internet-PCs schon
ein wenig weiter als Deutschland. Die Schweizer wollen
Antivirus-Hersteller verpflichten, die staatlichen Spionageprogramme zu
übersehen.
»Komplett...«
"Bundestrojaner"?
In wenigen Jahren "Business as
usual" ... jede Wette! Und wie
jede, zunächst nur "vereinzelt"
und konkret "verdachtsbezogene"
Neuigkeit, wird auch diese früher
oder später flächendeckend
eingesetzt werden. Das Schlimmste
daran, ist diese verfluchte Ohnmacht,
einfach nichts dagegen tun zu können!
Das kann einen - in jedem Fall mich
- schier Kirre machen!!
Aber
es geht sogar noch bösartiger:
»US-Regierung will gegen amerikanische Blogger wie gegen feindliche Propagandisten vorgehen«
»Das
Militär, das Heimatschutzministerium und das weiße Haus schärfen ihre
Messer für den Kampf gegen alle Kritiker des "Krieges gegen den Terror"
[...]
CENTCOM
infiltriert Blogs und Foren um sicherzustellen dass Leute "die
Möglichkeit haben, positive Geschichten zu lesen",... [...] Das weiße Haus hat
vollkommen klargestellt dass es jene amerikanische Bürger ins Visier nehmen
wird, welche Informationen verbreiten die den Interessen der
US-Regierung schaden können und jene Bürger als "feindliche Kämpfer"
klassifizieren wird. [...]«
»Komplett...«
Langsam
macht sich doch eine gewisse Resignation
bei mir breit! Ich zitiere diesbezüglich
einen ganz Großen der Literaturgeschichte
:
»Manchmal, da gibt es Augenblicke, da fühl ich mich richtig müde, aber so richtig...«
( »Der
großartige...«) |
|
»
05. Juli 2007 «
Zuvörderst
will ich schonmal auf den oberfreiheitsbekämpfer-ich-bin-geil-auf-Biometrie
Otto
Schily
von weiter
unten hinweisen!!
Wie, zum Geier, soll unsereins bei dergleichen
Verarsche noch ruhig bleiben!!
!!ALLTAG
UND GEWOHNHEIT!!
Ein
kurzer, gedanklicher Exkurs eines
Laien (nämlich mir!):
| 1Ein
schönes, anscheuliches
Beispiel hierfür, ist
für mich die Spinne
und das Auto! Fast jeder
hat "Angst" vor
Spinnen (oder doch zumindest
"Respekt"), vor
Autos dagegen fürchtet
sich niemand. Und das, obwohl
hierzulande durch Autos
ungleich mehr Menschen ums
Leben kommen, als durch
Spinnen. Autos sind also
um ein vielfaches gefährlicher!!
Warum nur, haben wir trotzdem
keine Angst vor Autos??
|
Unser
Gehirn, als letztendliche Wahrnehmungs"machine",
ist evolutionär1 so
"programmiert", daß
es auf schnelle, heftige Änderungen
(z. B. ein lauter Knall oder überschnelle
Bewegungen etc) unmittelbar reagiert.
Denn diese Änderungen, abseits
des "Alltags", können
Gefahr bedeuten. Der Alltag, das Gewöhnliche,
die Gewohnheit hingegen, stehen für
Sicherheit, "Ruhe" und
Gefahrlosigkeit (weil dutzende Male
erprobt und als ungefährlich abgebucht)
und sind auf Grund dessen keiner besonderen
Gegenmaßnahmen- oder reaktionen würdig!
Was ja auch Sinn ergibt, ansonsten würden
wir den ganzen Tag nur Angstschweiß
gebadet durch die Gegend laufen! Nochmal:
Alltag, Gewöhnliches, die Gewohnheit,
wird von uns also als »sicher«
gedeutet; schnelle, heftige Änderungen
als Gefahr, auf die wir zu unserem Schutz
reagieren!
Wie
kann dieser Schutz im "Bedarfsfall"
ausgehebelt werden, wenn es jemand wirklich
drauf anlegt? Raubtiere beispielsweise
schleichen sich an. Sie verstecken
ihre Gefährlichkeit hinter der
Langsamkeit der Bewegung! UND
GENAU DAS, funktioniert auch bei uns
Menschen! Mach "die Gefahr"
schleichend, laß sie allmählich
auftreten, ganz sachte, aber eben doch
schrittweise (kleine Schritte) nach
vorne, dem Opfer entgegen, und kein
Mensch wird sie Wahrnehmen!!!
Just
das ist es, was an uns seit Jahren praktiziert
wird - Trippelschritt für
Trippelschritt!! Das Opfer ist
der Verlust der Freiheit, der Eigenbestimmung,
der Eigenverantwortung usw., die schleichende
Gefahr ist ... na ja, eben alles, was
hier im Laufe der Zeit thematisiert
wurde. Wir
werden schleichend weichgeklopft
und nehmen sie deshalb einfach nicht
mehr wahr, die Gefahr!! Big Brother
wird zum Alltag, wird zur
Gewohnheit!!
Ein
»Forenbeitrag«
(inkl. ein paar Folgepostings mit weiter
Links und Nachrichten),
den ich einfach mal in Gänze übernehme:
•
Implantierte Chips für mehr Sicherheit und Vertrauen
Hier gibt es eine sehr schön gemachte Seite, die die implantierten Chips schmackhaft macht.
Zitat: "Wie kann ich als Gechippter andere Chip-Träger erkennen?
Laut Umfrage namhafter Institute fühlen sich gechippte Arbeitnehmer
sicherer und verfügen über eine hohe Identifikation mit ihrem
Arbeitgeber.
Mit unserem CHIP OFFICER PAKET sind Sie sogar in der Lage, mit anderen
Chip-Trägern Daten in .vcf-Format auszutauschen. So ersparen Sie sich
künftig das leidige Abtippen und das staubige Archivieren von
Visitenkarten."
http://www.i-chip.de/
Nur, diese Firma gibt es gar nicht. Sie ist ein Fake. Ein gut gemachter Fake.
Nur, wer hat denn diese Seite für viel Geld erstellt?
Erstellt wurde sie vom Think Tank 30. Hinter diesem Think Tank steckt Reinhard Mohn von Bertelsmann. http://www.artfond.de/reinhardmohn.htm
Zitat: "Die Arbeitsgruppe Zukunftswelten des Think Tank 30 Deutschland entwarf
die Idee für das fiktive Unternehmen, um eine öffentliche Diskussion
anzuregen.
Bei der provokanten Aktion "I-Chip" geht es um eine brisante
gesellschaftliche Herausforderung: Was muss bereits heute geschehen,
damit moderne RFID-Technik im Einklang mit menschlicher Integrität,
Sicherheit und Würde gestaltet wird?" Quelle: http://www.tt30.de/html/aktionen.html#I-Chip
Auf der Startseite erfahren wir, daß Think Tank 30 eine Gründung des Club of Rome ist. Verantwortlich zeichnet dort ein Andreas Barthelmess.
Über Andreas Barthelmes erfahren wir unter Auszeichungen:
"Teilnahme am sicherheitspolitischen Gesprächskreis des Council on Foreign Affairs, New York"
Vielleicht darf er ja, wenn er weiter fleißig deren Ziele verfolgt und
Karriere macht, eines Tages zur Bohemian Grove vorgeladen werden. http://www.artfond.de/spermagnostiker.htm
Hier ein PDF dieses Think Tanks mit dem Titel
"Kuscheln mit Funkchips" (ja, kuscheln !)
Zitat:
"Wenn die Gefahr von Terroranschlägen weiter steigt, wie lange wird es dann noch
dauern bis die Bürger dem Staat den Kontrolleinsatz von Pervasive Computing-Technologien erlauben? Werden wir in einem selbst gewünschten Überwachungsstaat leben?"
Quelle http://www.tt30.de/Kuscheln-mit-FunkchipsTT30.pdf
Und
noch etwas, was ein bißchen zum
einleitenden "Exkurs" passt:
Bundeswehr
im Innern?
»"Die alte Trennung von innerer und äußerer Sicherheit ist von gestern",
sagte Merkel [...] Die Kanzlerin bezog dies ausdrücklich
auch auf den von der CDU/CSU gewünschten Einsatz der Bundeswehr im
Inland.« (>>)
Dazu
ein Zitat aus einem (wirklich guten!!!)
Artikel von 2001 ( »Bundeswehr im Innern
- Die Union rüstet erneut zum Kampf«):
»Welche Rolle die Bundeswehr künftig im Zusammenhang mit der
unkontrollierten Verflechtung aller Exekutivapparate spielt, wird
wesentlich von der öffentlichen Wachsamkeit gegenüber "kleineren
militärischen Hilfeleistungen" abhängen.«
Tja,
eine dieser "Hilfsleistungen"
war jüngst in Heiligendamm zu bestaunen:
»Die Bundeswehr war mit über 1100 Soldaten rund um den G-8-Gipfel im Einsatz. Neben Tornados waren auch Spähpanzer unterwegs.«
(>>)
| 2Ein
gewisser Adolf H. formulierte
das in »seinem
Kampf«
wie
folgt: »Die
Aufgabe der Propaganda liegt nicht in einer wissenschaftlichen Ausbildung des
einzelnen, sondern in einem Hinweisen der Masse auf bestimmte Tatsachen,
Vorgänge, Notwendigkeiten usw., deren Bedeutung dadurch erst in den
Gesichtskreis der Masse gerückt werden soll.«
|
Nicht
das dies totgeschwiegen würde (nicht
mal von der "Systempresse"),
das nicht!! Nein, nein!! In diesem
Falle wäre da das ja auch nachgerade kontraproduktiv!
Denn wir sollen uns schließlich
daran gewöhnen! Wir MÜSSEN
darüber hören! Je öfter,
umso besser! Nur so gewöhnen
wir uns daran und verlieren langsam
aber sicher die möglicherweise
vormals vorhandene Furcht2.
Zudem, wo bleiben irgendwelche Konsequenzen??
Okay,
urlaubsreif wie ich im Moment bin, kann
ich nicht ausschließen ,
daß diese meine gegenwärtige Denkweise,
bzw. Interpretation dieses Sachverhalts,
ein wenig zuuuu verquer sein könnte
(wenn nichts - oder nur in den üblichen
"Revoluzzer-Blättchen"
- veröffentlicht worden wäre,
hätten wir (ich!!) uns (mich!!)
über die schweigende Systempresse
aufgeregt).
Aber selbst wenn ich im exemplarisch
vorliegenden Fall und meine diesbezüglichen
"Unterstellungen" vollständig
daneben liegen sollte,
so ändert das am Großen-Ganzen
gar nichts.
Ich
wollte damit im Grunde ja auch nur -
wiederholend - folgendes grundsätzlich
aufzeigen: Wäre die augenblickliche
Gesetzeslage (Vorratsdatenspeicherung,
biometrische Daten, Kontenzugriffe etc.)
vor 10,20 Jahren mit
einem Schlag eingeführt
worden, hätte selbst der deutsche
Michel weit hörbar aufgeschrien
und wäre vielleicht noch auf die
Strasse gegangen!! Durch die vielen,
kleinen, schleichenden Schrittchen,
die medial auch noch dementsprechend
begleitet werden, fehlt jedoch
der Aha-Effekt! Die Wahrnehmung der
Gefahr bleibt schlicht aus!! Zumindest
bei der überwiegenden Mehrzahl
der Bevölkerung. Bedarf es noch
eines weiteren "Beweises"?
•
Umfrage bei
n-tv
(>>): Auf die Frage
Terrorangst in Deutschland - Dürfen uns Soldaten schützen?
Mit
Hurra dem Orwell'schen 1984 entgegen!
Ich fass' es einfach nicht mehr!! 
Was
bei dieser "Promlematik" aber
beinahe noch wichtiger
ist: Wenn sie ("die Gefahr")
doch zur Kenntnis genommen wird, findet
sich einfach kein richtiger Angriffspunkt
für geeignete Gegenmaßnahmen.
Dieses "Klein-Klein" ist schlicht
ZU klein, um effektiv dagegen vorzugehen.
Die einzelnen Schrittchen für sich
genommen, sind oftmals ja "gar
nicht so schlimm" - im Verhältnis
zum unmittelbaren Vorzustand. Die sind
aber einfach nicht effektiv zu packen!
Die Summe und die Verknüpfungen
der einzelnen macht's aber!! Doch dann
ist es im Grunde genommen schon viel
zu spät!! Gefickt
eingeschädelt, oder nicht!!!
Nun
gut, genug des theoretischen Geschwafels!
Zurück zur erschreckenden
Realität:
•
ID-Nummern für den Überwachungsstaat
»[...]
Mit den
durch die Steuer-ID geschaffenen Verkettungsmöglichkeiten wird das
Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung an die Kette gelegt."
Genau so ist es. Mit der lebenslangen und eindeutigen ID-Nummer des
Staates ist der Universal-Schlüssel gefunden, den man in RFID Chips
brennen und mit dem man alles verknüpfen und vernetzen kann.
In
den USA bereitet man übrigens ein ganz perfides System vor, mit dem A)
eine neue eindeutige Kennung jenseits der Social Security Number
eingeführt und B) die automatische und zwingende Abgabe biometrischer
Daten durchgesetzt wird. Diese eindeutige Kennung nennt das
US-Heimatschutzministerium "bioenumeration number". Sie wird aus einem
biometrischen Merkmal wie dem Fingerabdruck, der Iris oder der DNA
berechnet und soll u. a. als Universalschlüssel zur Vereinheitlichung
aller Biometrie- und ID-Datenbanken der US-Sicherheitsbehörden
beitragen. [...]« »Komplett...«

Und jetzt wird's
wirklich unappetittlich
(anders kann ich es wirklich nicht mehr
ausdrücken) 
Otto
Schily
"Zum
Einstieg" erst mal ein kurzer (älterer) »Auszug«:
»Der deutsche Innenminister Otto Schily und Tom Ridge, amerikanischer
Minister für innere Sicherheit, plädierten bei einem Treffen in Berlin
gemeinsam für einheitliche Biometrie-Standards in Ausweisen und
Aufenthaltsgenehmigungen. [...] "Weil wir gemeinsam der Überzeugung sind: Wenn die verschiedenen
Staaten mit unterschiedlichen Standards arbeiten, dann wird es zu
Verwirrungen führen und den Reiseverkehr erheblich erschweren",
kommentierte Innenminister Schily die Pläne einer Zusammenarbeit.
Zunächst sollten für Visa Fingerabdrücke und
Gesichtserkennung eingeführt werden. Ein drittes Merkmal, Schily hat
dabei die Iris-Erkennung im Auge, könne zu einem späteren Zeitpunkt
noch hinzugefügt werden. ..." [...] Aber bei verschiedenen Modellen, wie sie derzeit etwa die G8 und die EU
untersuchen, werden immer wieder kritische Stimmen laut. So befürchtet
man etwa Monopolstellungen einzelner Firmen, wie bei der amerikanische Iridian, die ein weltweites Patent für die Iriserkennungs-Technologie besitzt.[...]«
Und
nun dürfen wir, in den gerade ins
Netz gestellten Abgeordneten-Zusatzeinnahmen-Pflichtveröffentlichungen,
bei ich-mache-jeden-Bürger-gläsern »Otto
Schily« folgendes
zur Kenntnis nehmen:
3.
Funktionen in Unternehmen
byometric systems AG, Mitterfelden,
Mitglied des Aufsichtsrates SAFE ID Solutions AG, Unterhaching,
Mitglied des Aufsichtsrates byometric systems AG
widerum, sagt von sich selbst:
»Die byometric® systems AG in Mitterfelden ist
lizenzierter Partner von Iridian Technologies.
Seit Anfang 2001 entwickelt und vertreibt byometric®
systems auf der Iriserkennung basierende, anwendungsorientierte Lösungen für die
Informations- und Zutrittssicherheit. Darunter findet sich auch die Software "byoport", die seit
Februar 2004 am Frankfurter Flughafen (Main) die biometrischen Grenzkontrollen steuert. Als
alleiniger Inhaber der Entwicklungs- und Distributionsrechte des Patentinhabers Iridian für den
deutschsprachigen Raum und die neuen osteuropäischen EU-Staaten ist byometric® systems hier marktführender Anbieter der Iris-Biometrie.«
Und
selbstverständlich findet nur ein
notorischer Volldepp und Verschwörungstheoretiker
die Tatsache einigermaßen befremdlich,
daß auf deren »Website«,
unter "Aufsichtsrat",
Otto Schily mit keinem Wort erwähnt
wird!!
SAFE ID Solutions AG
(>>):
»SAFE ID Solutions is the leading provider of complete modern and high-secure passport personalization hard- and software.
[...] Governments and Organizations seeking for a fast and reliable way to
plan and implement a high secure travel document issuance system will
find the perfect partner in SAFE ID Solutions due to the company’s
convincing products and its high market experience. Installations in
more than 25 countries and the trust of partners and governments
worldwide highlight the company’s competence and reliability. [...]«
Übrigens,
so nebenbei, sitzt in deren Aufsichtsrat
auch noch Dr. Ulrich Schumacher,
vormals Infineon Chef.
Okay,
auch wenn "das Thema" offenbar schon
2006 spruchreif war ( »Beispiel«),
es an mir aber offensichtlich völlig
vorbei lief ,
so ist es nichtsdestotrotz einfach eine
Unglaublichkeit! Mehr will dazu
gar nicht mehr kommentieren, sonst werde
ich pflegelhaft persönlich
und mir entgleitet die Contenance und
das Niveau!
Mit
zwei Links, die es in der Tat wert sind,
mal angesehen zu werden, möchte
ich dann für heute schließen:
»Aktuelles zu den Anti-Terror-Paketen und -Maßnahmen«
»http://www.humanistische-union.de/«
|
|
»
29. Mai 2007 «
Wer
Lust hat sich zu Informieren und/oder
eine "Kleinigkeit" selbst
dagegen zu tun, kann sich mal hier umschauen.(bitte
aus's Banner klicken). Möglicherweise
findet sich ja was interessantes, bzw.
hilfreiches für den ein oder anderen?!?!!?
Angesichts
solcher "Staatsvertreter"
wie unten, kann einem nur Angst und
Bange werden. Ein Briefchen (wie gesagt,
Banner klicken und ein wenig umschauen)
an den "hauseigenen" Abgeordneten
sollte da schon drin sein!
»BKA-Chef Ziercke: Weg vom Misstrauen gegen den Staat«
Misstrauen gegenüber der Regierung ist grundlegendes Element der Demokratie. Sonst bräuchte man auch keine Gewaltenteilung. Gerade
weil Ziercke also fordert, dass man doch bitte aufhören solle mit dem
Misstrauen gegenüber dem Staat, misstraue ich Ziercke!
Dem
Staat vertrauen? Wenn das nicht so traurig
und ernst wäre, würde ich
mich darüber schlapp lachen! Vertrauen?
Ausgerechnet dem, der, mehr oder weniger
klammheimlich - selbstverständlich
im Namen des Volkes blubbblubbblabla
-, so eine Gülle wie das hier beschließ?
Verbot von Computersicherheitswerkzeugen Heute aus der Reihe »Aussterbende Berufe«: Der IT-Sicherheitsexperte. Wie der Chaos Computer Club »berichtet«,
wurde heute im Bundestag das umstrittene Verbot von
Computersicherheitswerkzeugen durchgewunken. In einem blinden
Rundumschlag verbietet das neue Gesetz das Herstellen, Programmieren,
Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von Software, die ein
Überprüfen von Computersystemen auf ihre Sicherheit überhaupt erst
ermöglicht. Das bedeutet im Klartext: Hackertools dürfen in Zukunft nur
noch die Bösen besitzen, wer sich ans Gesetz hält hat keine
Möglichkeit, die Wirkung solcher Werkzeuge an seinem eigenen System zu
testen. Andy-Müller Maguhn vom CCC hebt hervor, dass durch dieses
Gesetz auch dem Bundestrojaner die Tür geöffnet wird, da effektiv
niemand mehr sein System auf seine Sicherheit überprüfen kann, ohne
sich strafbar zu machen. (>>)
Dem
Staat vertrauen ... als wenn das jemals
in der Geschichte gut ausgegangen wäre?
Vertrauen? Etwa so, wie die Schafe in
Großbritannien?
Bürgerüberwachung
/ Die Big-Brother-Briten
In
Großbritannien erfassen Überwachungskameras fast jede Bewegung. Nach
sprechenden Kameras will die Polizei nun auch noch Drohnen einsetzen.
Widerstand aus der Bevölkerung gibt es kaum.
»Komplett...«
Ich
packs nicht mehr, ich verstehe die Welt
/ Menschen nicht (mehr)! Offensichtlich
sind wir Menschen nicht lernfähig!
Und ausgerechnet ein Brite hat »1984«
geschrieben. Ohhhh man.... Aber es geht
- noch eher hypothetisch
- noch schlimmer.
Sollen alle Flughafenangestellten Mikrochip-Implantate bekommen?
[...] Anfang dieses Jahres betonte der preisgekrönte Regisseur Aaron
Russo in der Alex Jones Show, dass die wahre Absicht der globalen
Elite, insbesondere der Familie Rockefeller, eine durchgehend mit Mikrochips implantierte Bevölkerung sei. Eine
Bevölkerung ohne Privatsphäre, egal ob du unschuldig,
schuldig oder uninteressiert bist. Eine vollständig implantierte
Bevölkerung klingt wie eine Szene aus einem dystopischen Science
Fiction Film, wobei Fiktion letztlich immer nur die Realität
imitiert, wie wir nun in den Debatten im Kongress erkennen. [...]
»Komplett...«
Keinen
Schimmer, ob nun wirklich explizit die
Fam. Rockefeller, oder einfach nur die
"normale" Sehnsucht der Machthaber,
ihre Untergebenen allzeit unter der
Fuchtel halten zu können, die antreibende
Kraft dazu ist. Für vollkommen
abwegig halte ich es jedenfalls
nicht. Ganz im Gegenteil, ich
fürchte, es läuft tatsächlich
alles darauf hinaus!! Wer weiß,
was sonst noch alles "angedacht",
oder doch zumindest möglich, wird.
(siehe vielleicht nochmal unten: RFID-Puder)
_________________
Ich
glaube ich hatte den Link schon mal,
aber dort ist "alles" so "schön"
und umfassend (staatliche + private
Schnüffelei) zusammengetragen,
daß ich ihn einfach nochmal bringen
muß. Lohnt sich in jedem Falle!!!!

|
|
»
19. Mai 2007 «
Ex-Justizministerin: Schwarz-Rot probt verfassungspolitischen Aufstand
Zum
»kompletten« Artikel
von Heise...!!
Die
dort mehrfach zitierte Rede von Frau Leutheusser-Schnarrenberger sei
noch extra gezeigt!
Grenzen der Freiheit und das Unbehagen an der Überwachung
[...]
Nach § 26 der Geschäftsordnung der Bundesregierung wäre es nämlich
deren ausdrückliche Aufgabe, alle von der Regierung in den Deutschen
Bundestag einzubringenden Gesetzesentwürfe auf deren Übereinstimmung
mit dem Grundgesetz zu prüfen.
Statt diesem einmal als ehrenvoll begriffenen Auftrag nachzukommen,
erleben wir aber, dass gerade die federführend vom Justiz- oder
Innenministerium selbst erarbeiteten Gesetze immer häufiger gravierende
verfassungsrechtliche Mängel aufweisen. Reihenweise werden sie vom Bundesverfassungsgericht ganz oder in ihren wesentlichen Teilen für verfassungswidrig erklärt.
Da ich aus meiner eigener Ministererfahrung weiß, dass dies nicht
auf mangelnden Sachverstand der Ministerialbeamten zurückzuführen ist,
muss dahinter System, muss dahinter ein politischer Wille vermutet
werden.
Ein politischer Wille, der generell auf den Versuch hinausläuft, das
bislang halbwegs ausbalancierte Verhältnis von Freiheit und Sicherheit
radikal zu Gunsten der Sicherheit, zu Lasten der Freiheit zu
verschieben. [...]
[...]
Die Schlag- und Stichworte Neuregelung der Abgabenordnung, Neuregelung
der Telekommunikationsüberwachung, Neuregelung der akustischen Wohnraumüberwachung, Neuregelung der Rasterfahndung und des
Zollfahndungsdienstgesetzes, Neuregelung des Pass- und des
Mautgesetzes, Einführung der Vorratsdatenspeicherung, der
online-Überwachung, des Richterbandes und des Bundeswehreinsatzes im
Inneren usw. mögen hier als Beispiele dafür ausreichen, dass die
Bundesregierung nicht an eine Abkehr von ihrer strafrechtlichen
Aufrüstungspolitik zu denken gewillt ist. [...]
»Komplett...«
Mein
lieber Mann, aus dem Munde einer Ex-Ministerin ist das
schon reichlich starker Tobak!!

Ob
das hiesige Stasi-System wohl auf die gleiche Art fallen
wird (werden muß), wie das Vorgänger-Original?
Vom Regen in die Traufe! Dafür also sind hundertausende
Montags auf die Strasse gegangen?? Kein Wunder, daß
der Hals immer dicker wird und sich Heiligendamm
abschottet, als würden die einen Krieg erwarten.
Was müssen die Angst vor ihrem eigenen Volk haben.
|
|
»
09. Mai 2007 «
Psychiater
planen Massenstigmatisierung von Kindern
[...] Bei mindestens 9 der 13 "School Shootings" (Schießereien an Schulen) in
den USA, bei denen Dutzende Kinder und Lehrer niedergemetzelt wurden,
standen die jugendlichen Mörder unter dem Einfluß psychiatrischer
Pillen. Auch bei sogenannten Amok-Schießereien in den USA, die oft
weltweit Schlagzeilen machten, sind in aller Regel Psychopillen aus dem
Drogenarsenal der Psychiatrie im Spiel. Warum schlagen dann die
Mitglieder der INSERM- Expertengruppe vor, bereits Sechsjährige, die
als potentielle Verbrecher psychiatrisch überführt wurden, mit
Psychopillen zu behandeln? Möglicherweise weil mindestens sechs der
acht Mitglieder dieser Gruppe aus dem psychiatrisch/psychologischen
Bereich kommen? [...]
»Komplett...«

Manchmal
frage ich mich, wie die Menscheit bis dato überleben
konnte?? Ich meine, auch früher gab es sicherlich
Horden von potentiellen Verbrechern im Kindesalter.
Wie konnte die Menschheit ohne Ritalin & Co. "so
weit kommen"?
In Deutschland werden derzeit etwa 71.000 Kindern Psychopillen mit dem
Wirkstoff Methylphenidat (Ritalin, Medikinet, Concerta) verabreicht,
bei weiterhin stark steigender Tendenz. (1995 waren es
gerade mal 5.000 Kinder, wenige Jahre davor wurde die Zahl im
Arzneiverordnungsreport noch nicht einmal erwähnt, da sie nicht ins
Gewicht fiel.)
Alles
nicht so schlimm, die pöhsen Computerspiele sind
ja an allem Schuld. Außerdem wird auf uns aufgepasst,
denn die Drogenbeauftragte warnt schließlich vor
der »Verharmlosung
von Alltagsdrogen«! Ich glaube, ich muß
am Wochenende erstmal einen Saufen gehen !
Anders ist der ganze Kack ja nicht mehr zu ertragen!!!
Ich Naivling dachte tatsächlich, daß wir
derartiges vor
60 Jahren hinter uns gelassen haben!! "Die Monster, die wir schufen...."
|
|
»
13. April 2007 «
Die Herrschaftsmaschine
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will
die Rechtsordnung dieses Landes verteidigen, indem er sie abschafft.
Dabei sind Bürgerrechte kein lästiger Bremsklotz, sondern der Kern der
deutschen Rechtsordnung.
Verschiedentlich
rutscht der etablierten Presse ja doch ein guter Artikel
raus -- auch wenn es sich in diesem Falle "nur"
um einen Gastbeitrag von Burkhard Hirsch in der Süddeutschen
handelt. »Lesenswert...«
Vor
allem den Aufruf »Nun ist
Widerstand geboten!« finde ich bemerkenswert!!
Auch dem Schlußsatz »„Man bekämpft die Feinde des Rechtsstaats nicht mit dessen Abbau, und man verteidigt die Freiheit nicht mit deren Einschränkung“«
kann nur uneingeschränkt zugestimmt werden.
Die
Frage, WAS konkret WIR -- das Fußvolk -- aber überhaupt
tun können, bleibt jedoch unbeantwortet? Und
ICH weiß es erst recht nicht!! Allerdings meine
ich vernehmen zu können, daß -- sozusagen
-- der "innere Druck" bei vielen durchaus
im Steigen begriffen ist. Der Frust nimmt zu! Zumindest
ein kleiner Hoffnungsschimmer -- mal positiv
gedacht. Also, machen wir den Frust noch größer:
Datenschützer schlagen Alarm
- US-Geheimdienst vor Kontrolle deutscher Bankdaten
Jede Überweisung deutscher Bankkunden ins Ausland
kann ohne weitere Kontrolle von US-Geheimdiensten ausgewertet werden.
Die Überweisungen werden mit dem so genannten SWIFT-System getätigt,
dessen Rechner auch in den USA stehen. Bald könnten auch Überweisungen
innerhalb Deutschlands überwacht werden. »Komplett...«
Was
grundsätzlich bei der ganzen Thematik "Big
Brother" eines DER ganz großen "Pferdefüsse"
ist, ist folgendes. Zitat von Mister Terrier Otto
Schily aus 2005 (>>):
"Die auf dem neuen Reisepass enthaltenen biometrischen Merkmale sind ausschließlich auf dem Pass gespeichert"
Keine
zwei Jahre später muss, neben anderen, der
Chaos Compter Club vor einer »biometrischen
Vollerfassung« warnen! Wie üblich (!!!!),
alle Versicherungen nur noch Makulatur!! Das ist wie
mit jeder guten Steuer ;
einmal eingeführt, wird sie nie mehr zurückgenommen
und, noch viel schlimmer, ständig erhöht.
Jede
Überwachungsmaßnahme wird nachgelagert ausgebaut
und verschärft. Jede ursprünglich kleine
Barriere, die eingerissen wird, macht den Weg frei,
für weitere, noch umfänglichere Maßnahmen.
Und er wird immer
gegangen, der Weg zu mehr Verschärfungen und weniger
Freiheit! Allerdings -- und das ist das
wahrlich Hinterhältige dabei -- meist nur
mit kleinen, kaum merkbaren Schrittchen, bei denen,
jeder für sich genommen, ein großangelegter
Widerstand kaum der Mühe wert ist!!! Irgendwie
ist das dadurch alles gummiartig und kaum zu greifen.
Würde stattdessen ein großer Sprung
gemacht, die Chancen auf das selbe Endergebnis würden
gegen Null tendieren!
| 1Mit
anderem Geschmeiß wie Germany's Next Topmodel
sogar
18,2 Prozent!! (>>)
|
Das
Ziel kann demnach eigentlich nur sein, schon die Anfänge
zu verdammen; was aber im Grunde ja schon Geschichte
ist. Und so lange es möglich ist, mit so einem
Stumpfsinn wie "Big Brother" (die Sendung)
-- quasi das geistige Fundament zur, bzw. der
Abstumpfung -- neun Prozent »Marktanteil«
zu generieren1 (mööääähhhhh),
so lange wird daß auch nichts, mit dem Verhindern
der nächsten "kleinen Schrittchen"!!
Wer sich so'ne Gülle anschaut, dem kann »Der
Wert der Privatsphäre« nicht viel sagen!
Andererseits,
gewissermaßen sagte ich es schon, eine Ohnmächtigkeit
gegenüber derlei Entwicklungen ist leider nicht
wegzudiskutieren. Was können wir schon groß
tun?? Ich weiß es letztlich auch nicht! Aber möglicherweise
wäre ein bißchen weniger an Big-Brother-Sendung-schauen
und ein mehr an »den-Verantwortlichen-auf-den-Nerv-gehen-und-sei-es-nur-per-Mail«
schonmal ein Anfang!!
|
|
»
27. Februar 2007 «
RFID-Puder
Am »14.10.2004«
ließ ich zwei Forenbeiträge "zu Wort
kommen", die überaus skeptisch auf die "RFID-Paranoia"
eingingen, wie folgende, kurze Beispielpassage zeigt:
»Das
Beispiel beschreibt aber genau das hier ständig
gebetsmühlenartig
wiederholte "RFID-Spionage"-Szenario: Emerald läuft mit seinem
prall
gefüllten Geldsack durch die Stadt, Hans Eichel richtet seinen
RFID-Scanner
auf ihn, drückt die "Wievel Geld hat er?"-Taste - und schon
erscheint
im Display der Betrag. Sorry,
Leute, aber das ist Quatsch! Es ist technisch nicht
möglich!«
Meine
damaligen, eigenen Überlegungen gingen in
diese Richtung:
Und 2.),
denke ich
unwillkürllich
an meinen ersten Rechner. Das war vor ca. 10 Jahren. Ein 386'er, mit
'ner
30 Mb Festplatte und noch DOS als Betriebssystem. Damals ein
Luxusmodell
! Rechne ich die Entwicklung in diesem Breieich, auf die Entwicklung
der
RFID-Chips in den nächsten Jahren hoch.....
Leider
Gottes hat sich die "Paranoia" nun doch bestätigt.
Schneller, als selbst ich dachte:
•
RFID-Puder Advanced für eine markierte Welt
Vor ein paar Tagen machte ja der von den Weblogs und den Medien als "RFID-Puder" getaufte µ RFID-Chip von Hitachi die Runde, der neben dem IME/ASTAR RFID-Chip einer der kleinsten RFID-Chips der Welt ist.
 Diesen
Titel beansprucht auch der von der Regierung von Malaysia
mitentwickelte MM (Malaysia Microchip) RFID-Chip, der gestern marktreif
vorgestellt wurde und in drei Versionen auf den Markt kommt.
Mit
der Abmessung von 0,5 x 0,5 Millimeter in der kleinsten Variante reicht
er aber noch nicht ganz an Hitachis µ RFID-Chip heran, glänzt aber mit
anderen Qualitäten.
Komplett...
Eine
dieser prinzipiellen, "glänzenden" Qualitäten
ist -- wieder so was ursprünglich "paranoides"
-- »Geldscheine fälschungssicher machen«.
Wir brauchen kein Übermaß an Phantasie, um
uns vorstellen zu können, was mit dergleichen Partikeln
sonst noch alles möglich werden könnte. Und
wenn es möglich werden könnte, wird
es auch möglich werden!!
Man, die Dinger könnte man versprühen und
einatmen, ohne daß es irgendjemand mitbekommt.
Wir sollten uns schonmal warm anziehen, angesichts
der kalten Big-Brother-Welt, die da am im näher
rückenden Horizont aufzieht.
BAYERN SCANNTE SEIT JANUAR 45 MILLIONEN NUMMERNSCHILDER
(ADAC 04.10.2006)
Seit Beginn des Jahres 2006 sind in Bayern bei
verdeckten Kontrollen 45 Millionen Kfz-Kennzeichen ohne jeden Verdacht
oder Anlass per Videoscanning elektronisch ausgelesen und mit dem
Fahndungscomputer der Polizei abgeglichen worden. Autofahrer werden
somit unter Generalverdacht gestellt - so das Fazit eines
ADAC-Fachgesprächs zur Nutzung und Kontrolle von elektronischen Daten
im Straßenverkehr. Eingeladen waren namhafte Experten, darunter der
Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Datenschutzrechtlich
bedenklich ist aus Sicht des ADAC vor allem, dass beim Scanning durch
die Verknüpfung der Fahrzeug- mit den Halterdaten und der
gleichzeitigen Verbindung zu den Daten der Kontrollpunkte
personenbezogene Bewegungsprofile erstellt werden können und die
Kontrollen verdeckt stattfinden. Der Club sieht in der Nutzung der
Daten einen Konflikt mit dem von der Verfassung geschützten Grundsatz
der informationellen Selbstbestimmung. Danach hat jeder Einzelne das
Recht auf "datenfreie Fahrt", solange er sich gesetzeskonform im
Straßenverkehr verhält. Komplett...
Was
soll's, irgendwie muß "der Terrorismus"
schließlich bekämpft werden!! Ähh, oder
wie war das? Wer oder was wird von wem bekämpft?
Wird überhaupt was bekämpft, oder doch vielleicht
eher befördert?
»Bombenbasteln
als Hobby - Kleine und große Zusammenhänge«
|
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»
07. Februar 2007 «
Ich
hab's zunächst nur so zwischen Tür uns Angel
mitbekommen, daß BGH-Urteil bezüglich
des "Bundestrojaners".
"Hey, es gibt doch noch gute Nachrichten",
dachte ich so bei mir. Die Ernüchterung folgte
mal wieder auf dem Fuße. Denn soweit ich das Verstanden
habe, tadelt das Gericht nicht die Sache
an sich, sondern nur die dummerweise fehlende Gesetzesgrundlage.
Doch dahingehend, gibt es selbstverständlich hurtig Abhilfe:
Da Gesetze in der großen Koalition jedoch schnell geändert werden
können, hatte Bundesinnenminister Schäuble bereits vor der Verhandlung
angekündigt, dass im Fall einer negativen Entscheidung des BGH,
entsprechende Gesetzesänderungen vorgenommen würden. (>>)
Na
siehste, geht doch! Nicht's einfacher als das. Und Schäuble
befindet sich selbstredend in guter Gesellschaft:
»Polizeitrojaner vom BDK unverzüglich gefordert« [...]
Gipfel der Ironie: Daten über die genaue Anzahl der
Online-Durchsuchungen der vergangenen Jahre besitze Jansen nicht. Sein
Unwissen hinderte ihn aber nicht daran, darauf hinzuweisen, dass das
illegale Ermittlungsinstrument mit "sehr viel Augenmaß und rechtsstaatlichem Bewusstsein" eingesetzt worden sei.
Die
größten Verbrechen
der Menscheit, sie alle sind auf Grundlage von irgendwelchen
Gesetzen geschehen. Und abgesehen vom Bundestrojaner,
dergleichen und schlimmere Gesetze sind ganz allgemein
wieder en vogue: »"Immun gegen Suchtfaktoren": Regierung in
London plant Anti-Drogen-Impfung für Babys«1.
Ganz spontan viel mir dazu ein Dialog aus »Demolition
Man« (Film mit Sylvester Stallone) ein.
|
NICHTS
gibt es umsonst!! Auch nicht die freie
Entfaltung der Persönlichkeit,
die Entwicklung des Charakters, der
freie Wille, ganz allgemein, die Freiheit
des Menschen. Kann der Mensch frei entscheiden,
wird es auch Fehlentscheidungen geben.
Die individuelle, freie Entwicklung
des Menschen, wird eben "bezahlt",
mit dem Risiko "falscher"
(wobei allein das schon zutiefst Definitionssache
ist) Entschlüsse und "Unvernünftigkeiten". Ist
dieser Preis wirklich zu hoch? Damit
müssen wir Leben, das ist
das Leben, DAS ist der Mensch!
Zwei Seiten der selben Medaille. Nimmst
du das eine weg, verschwindet das andere.
Nehme ich den freien Willen, nehme ich
den Mensch!!
Wie
kann ich vorgeben den Menschen schützen
zu wollen,
wenn das "Schutzgut" selbst
durch eben diesen "Schutz"
inexistent wird? Oder geht es am Ende
gar nicht um den Schutz des Menschen
(rein rhetorisch gefragt )?
Ist das Ziel vielleicht viel eher die
Schaffung willenloser Roboter in Menschengestalt?
( »Equilibrium«)
Roboter lassen sich programmieren und
stellen somit den Idealzustand des Untertanen
dar!
Wie
Arrogant muß man sein, irgendjemandem
sein Leben derart vorschreiben zu wollen,
von Geburt an? Wer, zum Teufel
nochmal, gibt ihnen das Recht dazu??
Was für ein anmaßender Machtmißbrauch!!!
Und ich verwette meinen Arsch, daß,
sollte sich solcherlei (oder vergleichbare)
Vorgehensweisen durchsetzen, dies nur
der erste Schritt wäre!!
Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt!
Behinderte könnte man beispielsweise
auch schon im fötalen Stadium "entfernen".
. Behinderte
kosten Geld!
"Wir basteln uns den perfekten
Lakaien" ... man-o-man ... versuche
mal jemand dagegen anzugehen, daß
entsprechende Gesetz -- alles
schön nach Gesetz und Ordnung,
wie es sich gehört -- wird
dich zum Verbrecher machen!!
"Früher
war eben alles besser, sogar die Zukunft"!!

|
Zitat Demolition
Man Wait a minute.
You're the guy outside Pizza Hut.
What do you want?
You weren't part of the Cocteau plan.
Greed, deception, abuse of power.
That's no plan.
-That's why you're here?
-That's right.
See....
According to Cocteau's plan......l'm an enemy because I like to think.
I like to read.
I'm into freedom of speech and choice.
I like to sit in a greasy spoon......and think, "Should I have steak
or barbecued ribs with gravy fries?"
I want high cholesterol.
I want to eat bacon, butter and cheese.
I want to smoke a Cuban cigar the size of Cincinnati.
I want to run through the streets naked......reading Playboy magazine
because I might need to.
I've seen the future.
It's a -year-old virgin......drinking a banana-broccoli shake
and singing "I'm a wiener."
Up top, you live Cocteau's way.
What he wants, when he wants, how he wants.
Your other choice: come here.
Maybe starve to death.
(>>)
|
1Bei
all den Impfplanungen sollte etwas Grundsätzliches
nicht vernachlässigt werden: »Impf-Industrie: Ein Insider packt aus«
Und
wenn die Babys dann staatsgerecht auf Linie "geimpft"
wurden, wachsen sie in einer absolut durchleuchteten
Welt auf. Im wahrsten Sinne des Wortes "durchleuchtet": »Wenn Big Brother seine Bürger auspackt«.
Aber was soll's, im Grunde kommt es darauf auch nicht
mehr an. Bei der Liste, die in Großbritannien
schon beinahe Standard ist -- und bei uns bald
sein wird --, fällt eine Maßnahme
mehr oder weniger auch nicht mehr ins Gewicht: »Das wahre Gesicht des Überwachungsstaats [Update]«
(hammerhart,
wie ich finde!!!). Der Artikel schließt mit den
Worten...
Wer nichts zu verbergen habe, den würden die Kameras schon nicht
stören. Und wer alles richtig mache, der brauche die Stimme der
Obrigkeit nicht zu fürchten. Es muss halt nur jemand festlegen, was
»alles richtig« bedeutet. Das aber wäre nichts anderes als der Abschied von der aufgeklärten Gesellschaft.
Der Staat, in dem sich die Bürger als freie Subjekte begreifen, die
sich selbst Regeln geben und die sich daran halten zum Nutzen aller,
dieser Staat wandelt sich allmählich zurück zu dem Typus
»Wohlfahrtsstaat« zur Zeit Kaiser Wilhelms I.: ein Gemeinwesen, das
zwar sozialen Ausgleich kannte, seine Bürger aber wie Kinder behandelte
– und daher das Recht hatte, sich in alle Lebensbereiche einzumischen.
War Aufklärung noch die Emanzipation von der Obrigkeit, so kehren die
Bürger nun aus Angst vor Terror, Kriminalität und Dreck ohne Murren
zurück unter den Schutz eines strengen Vaters – sie opfern Freiheit für
das Versprechen von Sicherheit. Man kann Middlesbrough als Experiment
betrachten: Wie viel Beobachtung lassen die Menschen zu,
bevor sie die Gegenwart des Staates nicht mehr als Schutz, sondern als
Einmischung begreifen? Bisher, so scheint es, ist der Punkt noch nicht
erreicht. Es gibt praktisch keine Opposition…
..die
mithin in die richtige Richtung gehen, die ich jedoch
für immer noch --
beinahe hochgradig -- untertrieben
halte! Ich denke, oben verwendetes Bild, des entstehenden,
völlig willenlosen "Roboters", ist
nicht zu hoch gegriffen!! Zumindest als angestrebtes
Ziel.
Dem entgegen
zu wirken, ist villeicht folgende Seite recht hilfreich:
»Überwachung – Fragen und Antworten
/ verbreitete Irrtümer und Populismus«
Die
Masse muss endlich mal aufwachen!!!
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|
»
14. Januar 2007 «
Wie
angekündigt, vermutlich die letzte Aktualisierung
für die nächsten zwei, drei, vier Wochen!
Orwell in Deutschlands Schulen
(-- und nicht nur dort!)
Schon im Herbst 2008 wollen die Kultusminister alle
jungen Menschen in einem "nationalen Bildungsregister" erfassen - vom
fünfjährigen Vorschüler bis zum 30-jährigen Doktoranden.
Komplett...
Des
Pudels Kern, der ganz allgemein einer DER Knackpunkte
beim Thema "Big Brother" ist:
"Daten werden zu einem bestimmten Zweck erhoben, und später dienen sie
der Polizei zur Ermittlung." Zu besichtigen sei dies aktuell bei den
Mautdaten. Ursprünglich allein zur Abrechnung der Brummi-Gebühren
erhoben, sollen sie jetzt in die neue Antiterrordatei einfließen. [...]
"Daten, die erst mal da sind, werden auch polizeilich genutzt."
Die Krake hat in ihrer Unersättlichkeit dermaßen viel
Tentakel, daß die Zusammenführung der Vielzahl
an einzelnen -- für sich genommen vielleicht
sogar noch sinnvollen -- Datenblöcke das
unausweichliche Ergebnis ist. Die zwangsläufige
Folge könnt ihr rechts "bestaunen"!!
Und damit sich das auch weiterhin und vermehrt rechtfertigen
läßt, wird allenthalben fleißig daran
gearbeitet, das tatsächliche Bild völlig zu
verzerren:
„Die medialen Bilder des Kriminalitätsgeschehens sind […] drastisch
verzerrt. In ihnen dominieren Mord- und Tötungsdelikte sowie schwere
Sexualstraftaten, die nur einen sehr kleinen Anteil des tatsächlichen
Kriminalitätsgeschehens […] ausmachen.“ Diese stark verzerrte
Darstellung der Kriminalitätslage erweckt „bei vielen Menschen –
entgegen den vorliegenden Fakten – den Eindruck einer sich stetig
verschlimmernden Lage“. „Eine solche […] selektive Berichterstattung
trägt dazu bei, dass die Auffassungen der Bürger zur Struktur der
Kriminalität, der Größenordnung von Opferrisiken und ihrer Entwicklung
weit entfernt von der tatsächlichen Lage sind.“ [...] Der Sicherheitsbericht weiter: „Solche
fehlerhaften Einschätzungen der Bürger haben auch kriminalpolitische
Auswirkungen, da die so gespeiste öffentliche Meinung Druck auf die
Politik zu entfalten vermag. Insofern sind gerade Gewaltdelikte von
kriminalpolitisch hoher Bedeutung. International wird dies als ein
wichtiger Hintergrund dafür gesehen, dass trotz sinkender
Kriminalitätszahlen in vielen Ländern gleichwohl die Gefangenenzahlen
anwachsen.“ Dass trotz sinkender Kriminalität zunehmend härter bestraft
wird, führen die Kriminologen also darauf zurück, dass
Gewaltkriminalität in den Medien überbetont wird. Noch eine politisch wichtige Tatsache
hat die Forschung herausgefunden: Die von den Menschen geforderte
Sicherheits- und Strafrechtspolitik hängt nicht von der Einschätzung
ihres persönlichen Kriminalitätsrisikos ab, sondern von der geglaubten
Kriminalitätslage insgesamt. Glauben wir also irrig, dass Deutschland
unsicher ist und dass die Kriminalität zunimmt, dann fordern wir weiter
gehende Sicherheitsmaßnahmen des Staates. Weil unsere
Kriminalitätseinschätzung von der Mediendarstellung abhängt, machen
also letztlich die Medien die Sicherheitspolitik in unserem Land.
Mit dem gewollten Resultat:
Die Regierung hängt also weiterhin dem Glauben an, verschärfte
Sicherheitsgesetze könnten das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken.
Dabei zeigt der Sicherheitsbericht, dass das Sicherheitsgefühl der
Menschen mit der tatsächlichen Kriminalitätsbelastung nichts zu tun
hat. Wenn man aber eine Rechtfertigung für weitere Verschärfungen der
Sicherheitsgesetze sucht, kann das Sicherheitsgefühl stets angeführt
werden. Nimmt es ab, so muss etwas gegen diese Entwicklung getan
werden. Fühlen sich die Bürger sicherer, so ist dies das Ergebnis der
vergangenen Verschärfungen und diese müssen so fortgesetzt werden. Die
wirkliche oder gefühlte Kriminalität kann zu- oder abnehmen – stets
lässt sich sicherheitspolitischer Aktionismus rechtfertigen.
Ein absolut lesenswerter Artikel!!! Ihr solltet euch
die Zeit nehmen und ihn euch komplett zu Gemüte
führen:
»Kriminalität? Die Bürger haben andere Sorgen – Zur inneren Unsicherheit in Deutschland«
Desweiteren einfach noch ein paar Links;
»Big Brother total, aber in neuer Qualität Deutschlands oberster Datenschützer ist alarmiert«
»"USA brechen Flugdaten-Abkommen"«
»MI5 Geheimdienst läßt Mailadressen von US-Werbefirma verwalten«
»Microsoft Zusammenarbeit mit der NSA machte Vista sicherer«
Im Übrigen und zu guter letzt
nochmals der Hinweis auf die "Standardquellen"
zur "Selbstrecherche"!
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»
21. Dezember 2006 «
|
IN
EIGENER SACHE!!

Ich danke
ganz, ganz herzlichst
dem »anonymen, treuen Leser und Briefschreiber«!!!!
Gehe ich recht in der Annahme, daß
du nichts dagegen hast, wenn ich mich
damit an diese
hier wende? Ich setzte dein Einverständnis
einfach mal voraus. Wird schon passen! Nochmals,
vielen Dank!!! Ich werde mich
auch zukünftig weiterhin bemühen!!
Apropos bemühen! Für etwaig nicht
beantwortete Mails ( mein
Hirn), Dreckfuhler und Schreibrechtsfehler
,
beschissene Formatierungen und Formulierungen,
evtl. ausgelöste Langeweile, Themenverfehlungen,
Verständnis- und Erklärungsprobleme meinerseits,
logische Fehler, falsche Sichtweisen, tote
Links, Erdbeben und schlechtes Wetter (ach
ne, Tschuldigung, das war ja die CIA )
die
Schlechtigkeit der Welt, usw. usf. etc...eben
für all das, was ich zwar zu vermeiden versuche,
sich aber irgendwie nicht vermeiden läßt,
bitte ich um Verzeihung und Nachsicht!!
Ich kündige hiermit schonmal an, daß dies
auch zukünftig nicht ausbleiben wird .
Es aber in halbwegs akzeptablen Grenzen
zu halten, werde ich mich auch weiterhin
bemühen!!
Ausdrücklich
bedanken möchte ich mich auch noch
bei allen, die mich -- gewissermaßen
-- "unterstützt" haben.
Sei es per Mail, durch gelegentliches vorbeischauen
(ohne daß ab und an jemand mitliest,
wäre daß äußerst motivationstötend),
oder wie auch immer sonst!! Mercieeeeee!!!
Ich
wünsche allen von ganzen Herzen frohe
und friedvolle Weihnachten und einen guten
Rutsch ins neue Jahr! Dies
schon jetzt, da ich mich in die "Winterpause"
verabschiede. Ein bißchen Abstand gewinnen,
kann nicht schaden!! Wie lange kann ich
leider nicht genau sagen. Wahrscheinlich
(wie sicher, weiß ich allerdings noch nicht)
folgt Ende der 1.KW 2007 noch ein hiesiges "Update".
---- Danach Fische ich aktualisierungsmäßig
allerdings noch mehr im Trüben. Aus beruflichen
Gründen werde ich, wenn's "schlecht"
läuft, eventuell erst wieder Anfang/Mitte
Februar zu was kommen können. Ich will aber
nicht zu viel versprechen ,
ich weiß es einfach noch nicht genau. Jedenfalls,
falls ich bis dahin wirklich nichts von
mir hören lasse, bitte nicht wundern. Ansonsten
bleibt nur, immer mal vorbeizuschauen. Vielleicht
klappt ja doch was. Genauer
geht's von meiner Seite im Augenblick nicht!
Sorry!! ----
Also, ich begebe mich ins temporäre
Nichtstun . Vorher jedoch noch kurz ein aufmunternder
Seelenschmeichler:
»Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern.« Xhosa (Südafrika, Botswana und Lesotho)
(>>)
In
diesem Sinne: schönes Leben, bis nächstes
Jahr!!
P.S.:
Mehr als das, was ihr halt eben unten seht,
habe ich einfach nicht mehr hinbekommen.
In der Tat habe ich die Pause dringend nötig.
Kennt ihr das Gefühl, daß der
Kopf mit Watte verstopft zu sein scheint
und irgendwie nichts mehr richtig reinpasst
und gescheit verarbeitet werden kann? An
diesem Punkt bin ich gerade.
|
Der große Hunger
-- Die neuen Schäuble-Forderungen
[...] Derzeit arbeitet das dem Bundesinnenministerium unterstehende
Bundeskriminalamt (BKA) an einem "Projekt", das zum Ziel hat,
unentdeckt mittels des Internets in Computer von "Verdächtigen"
einbrechen zu können - ein Traum, der seit September dieses Jahres auch
von dem nordrhein-westfälischen Innenminister Ingo Wolf geträumt
wird. Demnach soll das BKA die Möglichkeit erhalten, den Inhalt von an
das Internet angeschlossenen Computern mittels eingeschleuster Trojaner
oder unter Ausnutzung bekannter und unbekannter Sicherheitslücken von
Betriebssystem und anderer Software auszuspionieren.
[...] Komplett...
Wir erinnern uns an vorgenanntes
»Neues Tool«??
Kaum vorgestellt, schon wird's akut damit. Bloß
gut, daß ich mich erstmal in die Winterpause verabschiede.
Anderenfalls besteht die Gefahr des Amoklaufs... Ich
fühle mich so richtig müde und ausgelutscht.
Und das liegt nicht nur an der "normalen"
Arbeit, sondern zu einem Gutteil auch an den ganzen
Pappnasen, die diese Sche... verbocken!!
Einen diesbezüglich durchaus
erwähnenswerten Rundumschlag gibt's auch noch hier
zu lesen:
Kirchturmpolitikerin Merkel beschenkt Leuchtturmwirtschaft
[...] Den Gipfel der "Förderungswürdigkeit" aus CDU-Sicht bilden Orwellsche
Biometrieanwendungen im so genannten Antiterrorkampf der Polizei. 45
Seiten wirtschafts- und polizeiorientierte Sprechblasen, ein
bürgerferner Flickenteppich von mittelmäßigen Kommerz-Projekten und
repressiven Maßnahmen der Inneren Sicherheit, das ist die geistige
Grundlage der IKT-Politik dieser großen Koalition. Kein Wunder, dass
bei einer derart konfusen Diskussionsgrundlage Datenschützer oder NGOs
gar nicht erst zum IT-Gipfel eingeladen wurden. Die CDU wollte mal
zeigen, dass es auch ohne Partizipation und Zivilgesellschaft geht. [...] An der Spitze der Gesellschaft sammelt sich dagegen eine kleine, per SMS-vernetzte
(Heise Online), verlogene Clique von verfilzten PolitikerInnen,
ManagerInnen und UnternehmerInnen, die sich immer hemmungsloser aus
schwarzen Kassen bereichern und unser sauer verdientes Geld heimlich
unter dem Vorwand der Förderung des Auslandsgeschäfts auf ihre
Privatkonten ins Ausland, nach Zypern oder auf die Bahamas
transferieren. Vorbild sind wohl die mit Interpol-Steckbrief gesuchten
und von der CIA gedeckten russischen Oligarchen. In den Medien (Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Capital, Tagesspiegel ...) wird das auch noch frech verteidigt, weil in der globalisierten Wirtschaft "das ja alle so machen". Komplett...
Und weil das eben alle machen, gab's auch in diesem
Jahr wieder die...
BigBrotherAwards
...zu denen ich nur mal verlinke, da es ziemlich
umfangreich ist (mehrere Kategorien, mit z.T. mehreren
"Gewinnern").

Zusätzlich -- gerade auch wegen obiger Meldungen
-- könnte für den ein oder anderen folgender
Verweis der selben Seite von Interesse sein:
»FoeBuD entwickelt "PrivacyDongle" gegen Vorratsdatenspeicherung«
Ansonsten, wegen oben genannter Watte im Hirn, möchte
ich nur noch einfach mal ein paar Quellen zeigen, bei
denen ich häufiger vorbeischaue. Vielleicht guckt
ihr ja mal vor dort vorbei!?!!? Nicht das es euch langweilig
wird .
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»
05. Dezember 2006 «
Polizei-Psychologin ohne Skrupel
Die „Prävention“ möglicher Straftaten von potentiellen Mördern und Vergewaltigern.
[...]
In London will nun eine britische Polizeipsychologin das durchsetzen,
was im Nazi-Deutschland unter Hitler deutsche Psychologen ausgedacht
und angestrebt hatten: Die „Prävention“ möglicher Straftaten von
potentiellen Mördern und Vergewaltigern. Die Prävention als Vorwand zur
Durchsetzung der Nazi-Ideologie. Damals zählten vor allem Juden,
Schwule und politisch Andersdenkende zu den potentiellen Straftätern.
Das Mittel, um sie zu stellen, waren besonders Denunziationen
ehemaliger Beziehungspartner wie Nachbarn, Arbeitskollegen und
Ex-Ehefrauen. Nun will Scotland Yard an die tragischen Erfolge der
Nazis anknüpfen und nach Mördern und Vergewaltigern fahnden, ehe sie
überhaupt straffällig geworden sind. [...] Komplett...
Ich bezweifel zwar mehr als stark,
daß sich die braune Kac.. dergleichen »...ausgedacht...«
hat ( hier
und hier),
aber als alarmgebendes Extrembeispiel
sollte es uns aus dem Dämmerzustand schrecken.
Es ist einfach unglaublich, was heuer so alles ernsthaft
und ohne jegliche Scham spruchreif wird.
Bloß, ich höre quasi schon
wieder die Argumentation »Ich habe nichts zu verbergen«,
also "What shall's"? Das betreffend gibt es
zum Thema »Datenspeicherung
oder die totale Kommunikationsüberwachung«
einen wirklich lesenswerten Kommentar, zu dem
mir spontan mal wieder ein gewisses Zitat einfällt.
Auch wenn ich es schön des öfteren "vorgestellt"
habe, es passt einfach so gut hier her:
Als die Nazis die
Kommunisten abholten,
habe ich geschwiegen, ich war kein Kommunist. Als sie die
Sozialdemokraten
abholten, habe ich geschwiegen, ich war kein Sozialdemokrat. Als sie die Katholiken
holten,
habe ich geschwiegen, ich war kein Katholik. Als sie die Juden
abholten,
habe ich geschwiegen, denn ich war kein Jude. Als sie mich dann holten,
gab
es keinen mehr, der protestieren konnte!
Martin
Niemöller (>>)
Auch und gerade wenn wir dazu noch
das »Geheimprojekt Personenkennziffer
(Ab Juli 2007 angeblich zentraler Schritt zum gläsernen Bürger)«
zur Kenntnis nehmen "dürfen" (ist zwar
so geheim und neu nicht mehr, Wiederholungen können
jedoch nicht schaden!!). Schei... egal »Ich habe nichts zu verbergen«.
Mir geht's gut, wird mich schon nicht treffen!
Was mich aber wirklich, aus tiefster Seele, anstinkt,
ist......
Für alle Anderen wird ein »Neues Tool« möglicherweise
immer interessanter, daß »Internet-Zensoren austrickst.«
Mööööäääähhhhhh...
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18. November 2006 «
Die Vorratsdatenspeicherung auf dem Sprung
Das ist mittlerweile wirklich nicht
mehr auszuhalten!! Ich habe echt kein Bock mehr, weshalb
ich für heute auch nur mal die Links setze und mich
auf das Zitieren eines Kommentars beschränke (unten),
den ich in den digitalen Tiefen "gefunden"
habe .
»Die Vorratsdatenspeicherung auf dem Sprung«
(<= die Seite brauch
ab und zu ein bißchen Zeit zum Laden!!)
»E-Mail-Konto nur noch gegen Personalausweis?«
Und
zur Überraschung aller
noch dies:
»Britische RFID-Pässe geknackt«
In
nur 48 Stunden schafften es Spezialisten, die Daten der neuen
britischen Ausweise aus dem enthaltenen RFID-Chip auszulesen. Während
das Innenministerium die Risiken abwiegelt, sind dennoch einige
Szenarien denkbar, in denen der angeblich gestiegene Schutz vor
Identitätsdiebstahl durch die E-Pässe ins Gegenteil verkehrt wird.
Zitat
des Kommentars:
Ich werd waaaaahnsinnig! Langsam kann diese Regierung froh sein, dass ich (noch) kein Scharfschützengewehr zuhause habe!
Mehr
und mehr kann ich's nachvollziehen, obschon ich mich
selbstredend meilenweit davon distanziere :-)!
P.S.:
Ach ja, wie immer herzlichen Dank an...du weist schon...für
den Themenhinweis »E-Mail-Konto nur noch...»!!
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08. November 2006 «
Beginnen
will ich heute mal mit einem Satz, der bezeichnender
kaum sein könnte. Er stammt aus...
Datenschutz-Studie...
...Deutschland überraschend beste Nation in der Kategorie Datenschutz
und lautet:
Überraschend, wenn ausgerechnet Deutschland in Zeiten der geplanten
Protokollierung unserer Telekommunikationsdaten, des grossen
Lauschangriffes, Hartz IV und der damit verbundenen Offenlegung der
privaten Lebens- und Vermögensverhältnisse der Bürger an der Spitze der
datenschützenden Nationen stehen soll. Das lässt nichts wirklich Gutes
vermuten. Wenn wir trotz diverser Untaten unserer Politikerinnen und
Politiker Weltmeister beim Schutz der Privatsphäre sein sollen - welche
Untiefen tun sich dann bitte dazu im Vergleich anderorts auf? Komplett...
Im übrigen noch schnell dies
daraus: »Die Schlusslichter stellen die Nationen China, Malaysia, Russland und
Singapur dar. Die Datenkraken aus den USA und Israel sind ebenfalls
ziemlich weit unten auf Platz 30 bzw. 28 von insgesamt 36 aufgelisteten
Ländern gelandet.«
Zu oben genannten Beispielen des
"Schutzes der Bevölkerung" vor...ja vor
was eigentlich??...ach ja, richtig, vor dem hier: »Mit Mautdaten gegen Terror
-- Bundesrat hält Terrorismus für dauerhafte Bedrohung«...tritt
demnächst ein weiteres "Bausteinchen"
ins Rampenlicht (ein weiteres mal Mercie an Martin
S.!!)
Personenkennziffern ab Juli 2007 beschlossen
Schon vor über vier Jahren berichteten wir an dieser Stelle über die damals noch geplante Einführung der Wirtschaftsnummer.
Mit der damaligen Änderung der Abgabenordnung ist diese zentrale
Personenkennziffer schon am 15.12.2003 in §139d AO und in §5 EGAO
festgeschrieben worden, weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt.
Jetzt ist die tatsächliche Einführung dieser Personenkennziffer zum 1.
Juli 2007 beschlossen worden.
Danach erhält ab diesem Datum jede in Deutschland gemeldete Person
vom Bundeszentralamt für Steuern aufgrund der Meldedaten eine
lebenslang geltende Wirtschaftsnummer. Zugleich sollen die bisher noch
von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gestalteten Steuernummern
vereinheitlicht werden. Daß gerade eine Steuerbehörde mit eigentlich
melderechtlichen Aufgaben belastet wird, wundert nicht, denn ganz
offenbar will man auf diese Art auch Steuersünder fangen - und die
allgemeine Überwachung erhöhen, denn natürlich lassen sich diese Daten
auch mit bestehenden Dateien abgleichen. Die Einführung der
Personenkennziffer sol bis Ende September 2007 abgeschlossen sein. Komplett...
Wie
Deutschland angesichts dessen, in genannter Studie,
tatsächlich als beste Nation abschneiden kann,
passt mitnichten in meinen naiven Denkapparat. Mit ein
klein wenig Phantasie und unter Einbeziehung von RFID-Chips
(z.B. per Einpflanzung unter die Haut) wirkt nebenstehendes
Bild beinahe schon antiquiert und niedlich.
Und soll keiner sagen, daß
dergleichen Vorstellungen völlig abstruse Hirngespinste
seien, die jeglichen Realitätssinn vermissen lassen .
Vor gar nicht mal allzu langer Zeit, war untenstehendes auch
noch den "spinnerten Fiktionären" vorbehalten,
die ja überall "weiße Mäuse"
sehen und überhaupt und generell maßlos übertreiben.
Facettenreiche Verhaltensüberwachung mit Videokameras
[...]
Dabei steht die Erkennung auf Gewalt hindeutender Aktivitäten im
Mittelpunkt, denn damit kann man Videoüberwachung am Besten verkaufen
und Forschungsgelder erhalten. Letzlich ist "Gewalt" durch jeden
anderen Verhaltenstyp austauschbar.
Wie das System technisch dazu in die Lage versetzt werden soll, beschreibt der Artikel so:
[Die Wissenschaftler] entwickelten eine Software, die jeden Bildframe
analysiert und Pixelcluster identifiziert, die mit einem groben Modell
des menschlichen Körpers übereinstimmen. Sie untersucht dann das
Zusammenspiel sich voneinader unterscheidender Pixelcluster, um die
Interaktionen zwischen Individuen zu klassifizieren.
Viele Interaktionen können jedoch zweideutig sein. Eine Person, der
jemand einen Kaugummistreifen oder eine Zigarette anbietet, kann
ähnlich aussehen wie eine Person, die zum Beispiel mit einem Messer
bedroht wird. Um das zu meistern, beschlossen [die Wissenschaftler],
ein Profil für jeden Verhaltentstyp zu konstruieren.
Parks
(einer der Wissenschaftler) nennt das eine "semantische Analyse" der
Interaktion. Das bedeutet, dass mehrere, verschiedene Faktoren
einbezogen werden. Zum Beispiel müssen sich bei der Identifizierung von
zwei Personen, die sich die Hände schütteln, deren Hände nicht nur
geschlossen haben, sondern sich auch synchron bewegen.
[Die Wissenschaftler] kodierten präzise eine Beschreibung dieser
Schlüsselmerkmale, nach denen die Software sucht, wenn sie eine
Szenerie analysiert. Das erlaubt die Zuordnung eines
Wahrscheinlichkeitswerts, dass eine bestimmte Aktivität beobachtet
wird.
Bei Tests mit sechs verschiedenen Paaren, die 54 verschiedene,
inszenierte Interaktionen darboten, konnte bis jetzt eine 80%
Genauigkeit der Erkennung der korrekten Aktivität erzielt werden. Mit
einem kommerziellen Einsatz rechnet man in ein paar Jahren.
Interessant
ist die Antwort von Parks auf die Kritik eines Kollegen, die "Vision"
Kapazität des Systems müsse wesentlich verfeinert werden: Er arbeite an
einer Verbesserung, die vom Einsatz vieler Kameras mit verschiedenen
Blickwinkeln profitiert.
Immer mehr installierte, technisch
hochgezüchtete Videoüberwachungskameras ziehen also eine ausgefeiltere
und umfassendere Bobachtung und Beurteilung des Verhaltens nach sich
und neue "intelligente Software" zur videogestützten Verhaltensanalyse
fordern mehr Kamerainstallationen. [...] Komplett...
Offenbar ist das nicht an den
Haaren herbeigezogen!!
Millionen
von Kameras
[...]
Das System des Unternehmens, das der ehemalige israelische
Geheimdienstoffizier Gadi Talmon 2003 gründete, wird u. a. vom
US-Ministerium für Energieversorgung, dem israelischen
Justizministerium, in der U-Bahn von Houston und in den israelischen
Gefängnissen eingesetzt und laut des Artikels Video surveillance systems seen eliminating security guards
der Internetzeitung World Tribune im Rahmen eines Pilotprojekts
landesweit in den USA getestet. Ziel des Pilotprojekts ist wohl die
Erprobung der Vernetzung Tausender von Kameras, die an Bahnhöfen,
Flughäfen und Kraftwerken installiert sind und die automatisierte
Erkennung von Bedrohungen ohne großen Einsatz menschlichen Personals.
Der Unternehmer Talmon zur World Tribune:
"Mit
einer Kamera oder nur ein paar Kameras und intelligenter Videotechnik
kann man Hunderte von Orten ohne einen einzigen Sicherheitswachmann
effizient schützen.
Die Marktdurchdringung mit intelligenter Videotechnik liegt heute bei
nur 2 - 3%. Ausgehend von dem, was wir von Experten und Kunden hören,
wird die Durchdringung auf 25% anwachsen oder sogar höher in einigen
Marktbereichen. Am Ende des Weges ist der Tag absehbar, an dem alle
Kameras weltweit intelligent sein werden."
Komplett...
Auf all das -- mit Verlaub -- ein
kräftiges
!!!
Nicht damit einverstanden? Du willst
dich Verstecken? Verweigerung in Betracht gezogen? Oder
gar aktive Aktionen? Hast du's nicht gesehen, bist du
ein Krimineller -- oder wenigstens ein "potentieller",
da zumindest verdächtig!!
Wie oder was zum Teufel kann
getan werden??
Ehrlich
gesagt, ich bin einigermaßen ratlos!! Ohne massenweisen
Widerstand wird da nichts zu holen sein. Und den kann
ich wahrlich nicht ausmachen. Zumal ich selbst absolut
nicht sagen kann, wo mein persönliches "bis-hier-hin-und-nicht-weiter"
liegt und -- vor allem -- was ich denn tatsächlich
und konkret bereit wäre zu tun, wenn "es"
denn überschritten würde (was "es"
im Grunde, mindestens bereichsweise, schon längst
ist). Bin ich / seit ihr bereit in den Knast zu gehen?
Im hypothetischen schlimmsten aller Fälle,
wäre wirklich "der Untergrund" die Folge
meiner "Zivilcourage"? Hab ich überhaupt
eine? Und wenn ja, wie "groß" ist sie?
Fragen über Fragen, die sich unendlich fortsetzen
ließen und auf die ich einfach keine Antworten
finde!!
Vielleicht
-- aber auch wirklich nur vielleicht!! -- die einzige
Chance diesem 1984'er-Szenario zu entfleuchen, sehe
ich im Zusammenbruch der bestehenden Strukturen (Staatsbankrott
etc.). Das wäre dann das berühmte "vom
Regen in die Traufe". Was für Aussichten!!
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29. Oktober 2006 «
--
Vorab vielen Dank an Martin S., der mich auf dieses
Thema aufmerksam gemacht hat! --
Schon 14.000 Unterschriften gegen Staatsstreich mit Wahlmaschinen!
Am 19. Oktober, also vor sieben Tagen,
habe ich hier dazu aufgerufen,
eine Bundestagspetition gegen § 35 Bundeswahlgesetz zu unterschreiben,
der den Einsatz von elektronischen Wahlmaschinen bei Wahlen zuläßt.
Womit Manipulationen à la USA
klammheimlich
Tür und Tor geöffnet wurden. Klammheimlich deshalb, weil der
massenhafte Einsatz dieser Geräte ohne jede öffentliche Diskussion
erfolgte. Wie die elektronischen Wahlmaschinen erstmals 2005 im großen
Stil in die Wahllokale eingeschleust wurden, ist schon ein Skandal für
sich und nur mit einem Staatsstreich auf leisen Sohlen zu vergleichen.
Jawohl: Der Einsatz dieser Wahlgeräte ist ein Staatsstreich, und
Paragraph § 35 Bundeswahlgesetz ist dafür die Grundlage, die zwar
schon länger existiert, aber erst mit den undurchsichtigen
elektronischen Geräten ihr volles Putsch-Potential entfaltet. Komplett...
Okay, ich
weiß nicht recht, ob seine "Fragestellungen",
die vergangene Wahl betreffend, unbedingt logisch klingen.
Doch das grundsätzliche Problem bleibt davon natürlich
gänzlich unberührt, weshalb ich den für
mich wichtigsten Absatz mal herausziehe:
Da
der Input geheim ist (nämlich die Stimmabgabe) kann er nicht mit dem
Output (nämlich dem "Ausspucken des Wahlergebnisses" durch die
Wahlmaschine) verglichen und damit das Ergebnis des Wahllokales
überprüft werden. Wahlzettel und andere schriftliche Belege über die
Stimmabgabe gibt es nicht mehr. Eine Nachzählung, die den Namen
verdient, ist damit unmöglich. Das
ist es!!!! Innerhalb dieser Maschinen kann sonst was
passieren, ohne daß dies auch nur irgendwer nachvollziehen
könnte. Theoretisch könnten die Stimmangaben
schon vorher einprogrammiert sein. Oder sie zählt
nach einem vorbestimmten Algorithmus, der absolut
nichts mehr mit der tatsächlichen Abgabe zu tun
hat. Oder sonst was andres mehr, was sich meiner/unserer
Phantasie entzieht.
Noch ein Link
zu Thematik: »Kann man mit Wahlcomputern in Deutschland geheim wählen?«
"Staatsstreich"
scheint mir für den Augenblick zwar noch etwas
weit hergeholt, aber diese neue "Innovation"
macht ihn im Planungsfalle ungleich einfacher!!! Deshalb
meine ich, daß erwähnte Petition Unterstützung
finden sollte:
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14. Oktober 2006 «
Gefährlicher Reisepass
-- Wie sich der neue Chip einfach kopieren lässt
Als sichere Neuheit wurde der elektronische Reisepass gefeiert [nicht
hier und bei Leuten mit gesundem Menschenverstand].
Denn:
Der RFID-Chip im Pass soll angeblich fälschungssicher sein. Zwar können
die Daten immer noch nicht verändert werden, doch mit einfachen
Hilfsmitteln ist es möglich, Informationen auszulesen und ganze Chips
samt Daten zu kopieren. Reisepass, elektronische Hotelschlüssel und
andere Chipkarten – schnell geklont.
Komplett...
Da schau her!
So etwas bei SAT1 -- kaum zu glauben. Nicht das dies
eine neue Erkenntnis darstellt, aber es wird trotzdem
mal wieder deutlich, daß es bei derlei Unfug wie
dem ePass kaum um eine Steigerung der Sicherheit für
die breite Masse gehen kann. Wer die Logistik und
den sonstigen Aufwand für den 9/11 etc. hinbekommt
(wer immer das auch war ),
der sollte auch kein Problem damit haben, die komischen
Pässe zu vervielfältigen usw. Selbst mit Fingerabrücken
ist das kein Problem, wie ich auch schon
verlinkt
hatte. Auf der Strecke bleibt dabei aber selbstredend
das "gemeine Volk", daß irgendwann keinen
unbeobachteten Schritt mehr machen kann. Wobei es nicht
darauf ankommt, daß jede Bewegung auch tatsächlich
zeitgleich unter "Obhut" steht, sondern
daß das Ausmachen jeder Bewegung im »Bedarfsfall«
der daran Interessierten ermöglicht wird.
Und der Bedarfsfall wird nicht von dir und mir festgelegt
werden, vielmehr von den gesetzlich bestimmten
Volkserziehern, die die Gesetzte praktischerweise auch
noch selbst machen!!
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26. September 2006 «
Studie: Videoüberwachung kaum von Nutzen
In Anbetracht der aktuellen politischen Diskussion über verstärkte
Videoüberwachung in Deutschland sollte die im Auftrag des britischen
Innenministeriums im Jahr 2005 erstellte, umfassende wissenschaftliche Untersuchung
der Auswirkungen von Videoüberwachung” erneut gelesen werden.
Untersuchungsleiter war Martin Gill, Professor für Kriminologie an der
University of Leicester. Eine deutsche Zusammenfassung der Studie liegt
– soweit ersichtlich – bisher nicht vor, was an dieser Stelle
nachgeholt werden soll.
Komplett...
Trotzdem schreitet alles in Siebenmeilenstiefeln voran und wird
immer ausgefuchster.
Schreiende Videoüberwachungskameras
[...] Im Mai 2005 gab der Stadtrat von Westminster bekannt, man werde im Londoner Stadtbezirk Soho
beginnen, Videokameras mit Mikrofonen ausstatten, um z. B. die Gegend
von Pubs zu belauschen – zur Bekämpfung "antisozialen Verhaltens". Was
bedeutet, dass man es erst seit ein paar Jahren mit einer neuen
Qualität der Überwachung öffentlicher Räume zu tun hat.
Videoüberwachungskameras beäugen nicht mehr nur passiv ein Geschehen,
Personen und ihr Verhalten, sondern können aktiv in die Vertraulichkeit
von Gesprächen in öffentlichen Räumen eingreifen. Der Druck, sich
äußerlich wohl verhalten zu müssen, kann auf das gesprochene Wort
ausgedehnt werden. Er verstärkt sich durch die Unwissenheit, ob nun
eine Kamera gleichzeitig mit Mikrofonen auf einen zielt oder nicht,
wenn einem die neuen Ansätze zur Audioüberwachung bewußt sind.
[...] In George Orwells Heimatland ist man laut des Daily Mail Artikels Big Brother is shouting at you
dabei, den zweiten Audiokanal zu öffnen. Sehen Videoüberwachungskameras
immer mehr und beginnen zu hören, sollen sie in Großbritannien auch
bald an die Überwachten Anordnungen erteilen, um sie zu
Verhaltensänderungen zu veranlassen und um ihnen das Gefühl zu
vermitteln, dass sie jederzeit von (noch menschlichen) Überwachern
audiophon in der Öffentlichkeit bloßgestellt und aus der Anonymität der
Innenstädte herausgehoben werden können.
Komplett...
Unglaublich! Es wage sich einer, einen Furz zu lassen. Packe
jetzt noch ein RFID-Lesegerät in die Kameras, entwickle RFID-Chips
und Empfänger, die über größere Entfernungen
funktionieren, pflanze jedem Menschen so ein Ding ein, und schon
ist die Totalkontrolle so gut wie perfekt! Aber auch in diese Richtung
wird "geforscht"!! Vielleicht noch nicht explizit,
aber es läuft darauf hinaus!!
EU erforscht und forciert Überwachungstechnologie
Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit hat
die EU-Kommission ein „EU-Sicherheitsforschungsprogramm“ (EU Security
Research Programme, ESRP) eingerichtet. Gefördert wird die Entwicklung
äußerst problematischer Überwachungstechnologien. Das Programm wird
nicht demokratisch verwaltet, sondern von einem Gremium, dem
hauptsächlich Vertreter der Industrie und der staatlichen
„Bedarfsträger“ (Polizei usw.) angehören. In einem Bericht
vom April 2006 machte die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch
auf die Hintergründe dieses Programms aufmerksam. Die Verfasser des
Berichts warnen:
Das Resultat wird eine Vielzahl von
lokalen und globalen Überwachungssystemen sein, die Einführung
biometrischer Identifikationsmechanismen, RFID-Funkchips, elektronische
Kennzeichnung und Satellitenüberwachung, „weniger als tödliche Waffen“,
paramilitärische Ausrüstung zur Gewährleistung der öffentlichen
Sicherheit und zur Krisenbewältigung sowie die Militarisierung der
Außengrenzen. Diese Technologien sind nur selten neutral. Sehr schnell
werden neue Technologien zu politischen Zwängen; ihr zuvor noch
umstrittener Einsatz erscheint zunehmend unausweichlich.
Komplett...
USA dürfen auf vorratsgespeicherte Kommunikationsdaten zugreifen
Auf
Vorrat gespeicherte Kommunikationsdaten können "im Rahmen bestehender
Rechtshilfeabkommen in Strafverfahren ausgetauscht werden", unter
anderem mit den USA. Dies bestätigte auf Nachfrage EU-Innenkommissar
Frattini. Laut EG-Richtlinie vom März 2006 zufolge soll ab Mitte 2007
EU-weit über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gespeichert werden,
wer mit wem per Telefon, Handy oder Email in Verbindung gestanden hat.
"Frattini
macht dankenswerterweise deutlich, dass die Bundesregierung bereit ist,
die Privatsphäre aller EU-Bürger an die US-Geheimdienste zu
verscherbeln. Aus ähnlichen Skandalen der jüngsten Zeit hat man
offenbar nichts gelernt. Einmal mehr wird den USA die Möglichkeit zur
Wirtschaftsspionage auf dem goldenen Tablett serviert"
Komplett...
Apropos USA! Passt zwar nicht ganz hier her, macht aber
nix. Hab's halt gerade parat!
Al-Masri
Entführung – Auf der Spur der CIA-Kidnapper
„Das war
schon ein unglaublicher Fall. Vor fast 3 Jahren wird der deutsche Khaled
Al-Masri in Mazedonien entführt. Er wird nach Afghanistan verschleppt und fast
ein halbes Jahr gefangen gehalten. Ohne, dass er irgendetwas getan hätte.
Entführt wurde er – so wie es aussieht – vom amerikanischen Geheimdienst CIA.
Soweit ist die Geschichte bekannt. Nun möchte man ja annehmen, es würde mit
Hochdruck daran gearbeitet, die Entführer festzunehmen. Aber weit gefehlt. Seit
2 Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft München. Bislang offenbar ohne großen
Erfolg. US Behörden mauern, lehnen Hilfe ab. Masris Verschleppung könnte
ungestraft bleiben. Aber ist es wirklich so schwer die Entführer zu finden? Die
PANORAMA- Autoren John Götz und Volker Steinhoff haben sich auf eine spannende
Spurensuche begeben.“
Komplett...
Schade das es diesen Beitrag nicht als Stream gibt. Ihr hättet
wirklich
sehen müssen, wie der zitierten Staatsanwalt rumgedruchst
hat. „Wir haben im Moment noch Aufklärungsbedarf
und aus dem Grund werden wir noch mal nachfassen.“ Blablablablubbblabbb!
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# 01.09.06 #
Jetzt wird es etwas delikat, weil durch zitieren dieses Schriftstückes
evtl. ein falscher (!!) Eindruck enstehen könnte. Es geht um Hitlers
"Mein Kampf". Bevor eben jener falscher
Eindruck enstehen kann, möchte ich meine Sichtweise und Standpunkt anhand
von folgendem Ausschnitt klar machen...
So schrieb beispielsweise der jüdische
Autor C. C. Aronsfeld 1972 in der Zeitschrift "Prejudice" des Institute of Jewish Affairs: "Die deutschen Behörden
widersetzen sich der Wiederveröffentlichung dieses Buches in dem
Glauben, dass es für eine Freundschaft und Verständigung schädlich sein
könnte. Diese Zweifel können wir verstehen, aber nicht teilen. Der
Ursprung Hitlers ist fast irrelevant. Was wichtig ist, ist die
Tatsache, dass er existierte, dass er seinem Volk und der Welt Unheil
brachte und dass es immer noch Anhänger in vielen Teilen der Welt gibt.
,Mein Kampf' ist ein Handbuch ihrer Vorurteile und ihrer Unwissenheit,
ob sie nun der deutschen, britischen oder irgendeiner anderen Nation
angehören. Es ist deshalb notwendig, dass Hitler ... verstanden werden
sollte. ,Mein Kampf' ist eine Einführung in seinen Geist und seine
Methoden und sollte als solches zum Studium verfügbar sein." Und Theodor Heuss, der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, schlug mir 1959
vor, "Mein Kampf" zu kommentieren und herauszugeben. "Ein besseres
Mittel gegen eine Renaissance Hitlerischer Vorstellungen als ,Mein
Kampf'", so meinte Heuss, könne es kaum geben. (>>)
...dem ich mich vollumfänglich anschließe!!
Ich denke, ihr könnt mich mittlerweile ganz gut einschätzen und
wißt wie ich einzuordnen bin. Wir
sollten davon und daraus lernen!! Wie sonst kann
man effektiver verhindern - oder zumindest erkennenbar machen,
es passiert ja eigentlich ständig
-, daß so etwas - oder Vergleichbares
- jemals wieder irgendwo passiert?
"Nichts trägt mehr dazu bei,
einen Menschen weise werden zu lassen, als wenn er immer einen
Feind in seinem Blickfeld hat" Lord
Halifax
In diesem Falle ist der "Feind" wohl klar, und seine
Methoden (=Propaganda) im Blickfeld zu haben, kann zukünftig
vielleicht helfen!! Es sei noch angemerkt, daß...
- ...
es im Folgenden ausschließlich um die Passagen geht,
die sich mit "Propaganda" beschäftigen.
Deshalb habe ich auch beinahe ausschließlich nur diese
Textstellen gelesen! Zum Rest (insg. mehrere hundert Seiten)
kann ich demnach fast nichts sagen!!
Außer vielleicht, daß das Bißchen, was ich
ansonsten kurz "querlesen" mußte, für
mein Dafürhalten reichlich krank und paranoid daherkommt!
(gilt z.T. auch für hier zitiertes)
- ...
ich durchaus der Meinung bin, daß in Hitlers Ausführungen
(wie gesagt, es geht nur um die unten zitierten Stellen,
die Propaganda betreffend!!!!) leider mehr er- und aufschreckende
Wahrheit liegt, als so manchem lieb sein wird.
Ich glaube nicht, daß sich diesbezüglich seit damals
wesentliches geändert hat - zumindest nicht, was die "menschliche"
Komponente angeht!1. Wir sollten also tatsächlich
aus der Vergangenheit lernen und das Lesen des Textes als
abschreckende Lehre ansehen und aus diesem
Blickwinkel dementsprechend Nutzen daraus ziehen. Schaue
ich mir die aktuellen Geschehnisse und Entwicklungen so an,
ist dies durchaus dringendst geboten!!! Ich jedenfalls kann
sagen, daß ich es in diesem Sinne recht
lehr- und aufschlußreich fand!
- ...
ich ganz bewußt keine eigenen Kommentare hinzugefügt
habe, die z.B. Parallelen zur heutigen Zeit aufzeigen könnten.
Mache sich - beispielsweise von im Text erwähnten
Flugblättern - jeder sein eigenes BILD
!
- ...
hier die Quellen zu finden sind: html,
zip
(ausgepackt als pdf)
1bis auf die, nicht
ganz so unwesentliche, Tatsache, daß heutzutage
natürlich ganz andere, "bessere" mediale
- und psychologische - Möglichkeiten bestehen. Nicht nur, aber vor allem,
ist hier das Fernsehen zu nennen, daß damals
noch nicht voll zur Verfügung stand. Eine "eins
zu eins" Übertragung auf heute ist so gesehen
zu vermeiden, die Prinzipien bestehen aber nach wie
vor gänzlich, meine ich!
Ok, ich denke, ihr wißt was ich sagen will. Genug
gelabert! Lest selbst!!!
_______________________________________
Erster Band
[3.Kapitel] Was wir
immer mit dem Worte "öffentliche Meinung" bezeichnen, beruht nur zu
einem kleinsten Teile auf selbstgewonnenen Erfahrungen oder gar Erkenntnissen
der einzelnen, zum größten Teil dagegen auf der Vorstellung, die durch eine oft
ganz unendlich eindringliche und beharrliche Art von sogenannter
"Aufklärung" hervorgerufen wird.
So wie
die konfessionelle Einstellung das Ergebnis der Erziehung ist und nur das
religiöse Bedürfnis an sich im Innern des Menschen schlummert, so stellt auch
die politische Meinung der Masse nur das Endresultat einer manchmal ganz
unglaublich zähen und gründlichen Bearbeitung von Seele und Verstand dar.
Der
weitaus gewaltigste Anteil an der politischen "Erziehung", die man
in diesem Falle mit dem Wort Propaganda sehr treffend bezeichnet, fällt auf das
Konto der Presse. Sie besorgt in erster Linie diese
"Aufklärungsarbeit" und stellt damit eine Art von Schule für die
Erwachsenen dar.
[6.Kapitel] Die
zweite Frage von geradezu ausschlaggebender Bedeutung war folgende: An wen hat
sich die Propaganda zu wenden? An die wissenschaftliche Intelligenz oder an die
weniger gebildete Masse? Sie hat sich ewig nur an die Masse zu richten! Für die
Intelligenz, oder was sich heute leider häufig so nennt, ist nicht Propaganda
da, sondern wissenschaftliche Belehrung. Propaganda aber ist so wenig
Wissenschaft ihrem Inhalte nach, wie etwa ein Plakat Kunst ist in seiner
Darstellung an sich. Die Kunst des Plakates liegt in der Fähigkeit des
Entwerfers, durch Form und Farbe die Menge aufmerksam zu machen. Das
Kunstausstellungsplakat hat nur auf die Kunst der Ausstellung hinzuweisen; je
mehr ihm dies gelingt, um so größer ist dann die Kunst des Plakates selber. Das
Plakat soll weiter der Masse eine Vorstellung von der Bedeutung der Ausstellung
vermitteln, keineswegs aber ein Ersatz der in dieser gebotenen Kunst sein. Wer
sich deshalb mit der Kunst selber beschäftigen will, muß schon mehr als das
Plakat studieren, ja, für den genügt auch keineswegs ein bloßes
"Durchwandern" der Ausstellung. Von ihm darf erwartet werden, daß er
in gründlichem Schauen sich in die einzelnen Werke vertiefe und sich dann
langsam ein gerechtes Urteil bilde.
Ähnlich
liegen die Verhältnisse auch bei dem, was wir heute mit dem Wort Propaganda
bezeichnen.
Die
Aufgabe der Propaganda liegt nicht in einer wissenschaftlichen Ausbildung des
einzelnen, sondern in einem Hinweisen der Masse auf bestimmte Tatsachen,
Vorgänge, Notwendigkeiten usw., deren Bedeutung dadurch erst in den
Gesichtskreis der Masse gerückt werden soll.
Die Kunst
liegt nun ausschließlich darin, dies in so vorzüglicher Weise zu tun, daß eine
allgemeine Überzeugung von der Wirklichkeit einer Tatsache, der Notwendigkeit
eines Vorganges, der Richtigkeit von etwas Notwendigem usw. entsteht. Da sie aber
nicht Notwendigkeit an sich ist und sein kann, da ihre Aufgabe ja genau wie bei
dem Plakat im Aufmerksammachen der Menge zu bestehen hat und nicht in der
Belehrung der wissenschaftlich ohnehin Erfahrenen oder nach Bildung und
Einsicht Strebenden, so muß ihr Wirken auch immer mehr auf das Gefühl gerichtet
sein und nur sehr bedingt auf den sogenannten Verstand.
Jede
Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach
der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu
richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen
sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich
aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein
ganzes Volk in ihren Wirkungsbereich zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der
Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein.
Je
bescheidener dann ihr wissenschaftlicher Ballast ist, und je mehr sie
ausschließlich auf das Fühlen der Masse Rücksicht nimmt, um so durchschlagender
der Erfolg. Dieser aber ist der beste Beweis für die Richtigkeit oder
Unrichtigkeit einer Propaganda und nicht die gelungene Befriedigung einiger
Gelehrter oder ästhetischer Jünglinge.
Gerade
darin liegt die Kunst der Propaganda, daß sie, die gefühlsmäßige
Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologisch richtiger Form
den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet. Daß
dies von unseren Neunmalklugen nicht begriffen wird, beweist nur deren
Denkfaulheit oder Einbildung.
Versteht
man aber die Notwendigkeit der Einstellung der Werbekunst der Propaganda auf
die breite Masse, so ergibt sich weiter schon daraus folgende Lehre: Es ist
falsch, der Propaganda die Vielseitigkeit etwa des wissenschaftlichen
Unterrichts geben zu wollen.
Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das
Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen
heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu
beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt
der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag.
Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die
Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu
verdauen noch zu behalten vermag. Damit aber wird das Ergebnis wieder
abgeschwächt und endlich aufgehoben. [...] Was aber
war die Folge dieser Halbheit? Die breite Masse eines Volkes besteht nicht aus
Diplomaten oder auch nur Staatsrechtslehrern, ja nicht einmal aus lauter
vernünftig Urteilsfähigen, sondern aus ebenso schwankenden wie zu Zweifel und
Unsicherheit geneigten Menschenkindern. Sowie durch die eigene Propaganda erst
einmal nur der Schimmer eines Rechtes, auch auf der anderen Seite zugegeben
wird, ist der Grund zum Zweifel an dem eigenen Rechte schon gelegt. Die Masse
ist nicht in der Lage, nun zu unterscheiden, wo das fremde Unrecht endet und
das eigene beginnt. Sie wird in einem solchen Falle unsicher und mißtrauisch,
besonders dann, wenn der Gegner eben nicht den gleichen Unsinn macht, sondern
seinerseits alle und jede Schuld dem Feinde aufbürdet. [...] Das Volk
ist in seiner überwiegenden Mehrheit so feminin veranlagt und eingestellt, daß
weniger nüchterne Überlegung als vielmehr gefühlsmäßige Empfindung sein Denken
und Handeln bestimmt. Diese Empfindung aber ist nicht kompliziert, sondern sehr
einfach und geschlossen. Es gibt hierbei nicht viel Differenzierungen, sondern
ein Positiv oder ein Negativ. Liebe oder Haß, Recht oder Unrecht, Wahrheit
oder Lüge, niemals aber halb so und halb so oder teilweise usw. [...] Aber alle
Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn
nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie
hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die
Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste
Voraussetzung zum Erfolg. [...] Propaganda
ist jedoch nicht dazu da, blasierten Herrchen laufend interessante Abwechslung
zu verschaffen, sondern zu überzeugen, und zwar die Masse zu überzeugen. Diese
aber braucht in ihrer Schwerfälligkeit immer eine bestimmte Zeit, ehe sie auch
nur von einer Sache Kenntnis zu nehmen bereit ist, und nur einer tausendfachen
Wiederholung einfachster Begriffe wird sie endlich ihr Gedächtnis schenken.
Jede
Abwechslung darf nie den Inhalt des durch die Propaganda zu Bringenden
verändern, sondern muß stets zum Schlusse das gleiche besagen. So muß das
Schlagwort wohl von verschiedenen Seiten aus beleuchtet werden, allein das Ende
jeder Betrachtung hat immer von neuem beim Schlagwort selber zu liegen. Nur so
kann und wird die Propaganda einheitlich und geschlossen wirken.
Diese
große Linie allein, die nie verlassen werden darf, läßt bei immer
gleichbleibender konsequenter Betonung den endgültigen Erfolg heranreifen.
Darin aber wird man mit Staunen feststellen können, zu welch ungeheuren, kaum
verständlichen Ergebnissen solch eine Beharrlichkeit führt.
Jede
Reklame, mag sie auf dem Gebiete des Geschäftes oder der Politik liegen, trägt
den Erfolg in der Dauer und gleichmäßigen Einheitlichkeit ihrer Anwendung.
[10.Kapitel] Man ging
dabei von dem sehr richtigen Grundsätze aus, daß in der Größe der Lüge immer
ein gewisser Faktor des Geglaubtwerdens liegt, da die breite Masse eines Volkes
im tiefsten Grunde ihres Herzens leichter verdorben als bewußt und absichtlich
schlecht sein wird, mithin bei der primitiven Einfalt ihres Gemütes einer
großen Lüge leichter zum Opfer fällt als einer kleinen, da sie selber ja wohl
manchmal im kleinen lügt, jedoch vor zu großen Lügen sich doch zu sehr schämen
würde. Eine solche Unwahrheit wird ihr gar nicht in den Kopf kommen, und sie
wird an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit der infamsten Verdrehung
auch bei anderen nicht glauben können, ja selbst bei Aufklärung darüber noch
lange zweifeln und schwanken und wenigstens irgendeine Ursache doch noch als
wahr annehmen; daher denn auch von der frechsten Lügenvereine dieser Welt nur
zu genau kennen und deshalb auch niederträchtig zur Anwendung bringen.
[12.Kapitel] Verzichtet
die Propaganda auf die Urwüchsigkeit der Ausdrucksweise, findet sie nicht den
Weg zum Empfinden der breiten Masse. Verwendet sie hingegen in Wort und Gebärde
die Derbheit des Gefühls der Masse und seiner Äußerungen, so wird sie von der
sogenannten Intelligenz als roh und ordinär abgelehnt. [...] Man muß sich aber
immer vor Augen halten, daß selbst der schönste Gedanke einer erhabenen Theorie
in den meisten Fällen seine Verbreitung nur durch kleine und kleinste Geister
finden kann. Nicht darauf kommt es an, was der geniale Schöpfer einer Idee im
Auge hat, sondern auf die Form und den Erfolg, mit denen die Verkünder dieser
Idee sie der breiten Masse vermitteln.
Die
starke werbende Kraft der Sozialdemokratie, ja der gesamten marxistischen
Bewegung überhaupt, beruhte zum großen Teil in der Einheit und damit Einseitigkeit
des Publikums, an das sie sich wandte. Je scheinbar beschränkter, ja bornierter
ihre Gedankengänge dabei waren, um so leichter wurden sie von einer Masse
aufgenommen und verarbeitet, deren geistiges Niveau dem des Vorgebrachten
entsprach.
Damit
aber ergab sich für diese neue Bewegung ebenfalls eine einfache und klare
Linie: Die Propaganda ist in Inhalt und Form auf die breite Masse anzusetzen
und ihre Richtigkeit ist ausschließlich zu messen an ihrem wirksamen Erfolg. In
einer Volksversammlung der breiten Schichten spricht nicht der Redner am
besten, der der anwesenden Intelligenz geistig am nächsten steht, sondern
derjenige, der das Herz der Masse erobert.
Zweiter Band
[6.Kapitel] Ich habe
damals in kurzer Zeit etwas Wichtiges gelernt, nämlich dem Feinde die Waffe
seiner Entgegnung gleich selber aus der Hand zu schlagen. Man merkte bald, daß
unsere Gegner, besonders in Gestalt ihrer Diskussionsredner, mit einem ganz
bestimmten "Repertoire" auftraten, in welchem immer wiederkehrende
Einwände gegen unsere Behauptungen erhoben wurden, daß die Gleichartigkeit
dieses Vorgangs auf eine zielbewußte einheitliche Schulung hinwies. Und so war
es ja auch. Wir konnten hier die unglaubliche Diszipliniertheit der Propaganda
unserer Gegner kennenlernen, und es ist heute noch mein Stolz, das Mittel
gefunden zu haben, diese Propaganda nicht nur unwirksam zu machen, sondern
ihre Macher endlich selbst damit zu schlagen. Zwei Jahre später war ich Herr in
dieser Kunst.
Es war
wichtig, sich in jeder einzelnen Rede vorher schon klar zu werden über den
vermutlichen Inhalt und die Form der in der Diskussion zu erwartenden
Gegeneinwände und diese dann in der eigenen Rede bereits restlos zu
zerpflücken. Es war dabei zweckmäßig, die möglichen Einwände selbst immer sofort
anzuführen und ihre Haltlosigkeit zu beweisen; so wurde der Zuhörer, der, wenn
auch vollgepfropft mit den ihm angelernten Einwänden, aber sonst ehrlichen
Herzens gekommen war, durch die vorweggenommene Erledigung der in seinem
Gedächtnis eingeprägten Bedenken leichter gewonnen. Das ihm eingelernte Zeug
wurde von selbst widerlegt und seine Aufmerksamkeit immer mehr vom Vortrag
angezogen. [...] Was dem
Marxismus die Millionen von Arbeitern gewonnen hat, das ist weniger die
Schreibart marxistischer Kirchenväter als vielmehr die unermüdliche und
wahrhaft gewaltige Propagandaarbeit von Zehntausenden unermüdlicher Agitatoren,
angefangen vom großen Hetzapostel bis herunter zum kleinen Gewerkschaftsbeamten
und zum Vertrauensmann und Diskussionsredner; das sind die Hunderttausende von
Versammlungen, bei denen, in qualmender Wirtsstube auf dem Tische stehend,
diese Volksredner auf die Massen einhämmerten und so eine fabelhafte Kenntnis
dieses Menschenmaterials zu gewinnen wußten, was sie erst recht in die Lage
versetzte, die richtigsten Angriffswaffen auf die Burg der öffentlichen Meinung
zu wählen. Und das waren weiter die gigantischen Massendemonstrationen, diese
Hunderttausend-Mann-Aufzüge, die dem kleinen, armseligen Menschen die stolze
Überzeugung einbrannten, als kleiner Wurm dennoch Glied eines großen Drachens
zu sein, unter dessen glühendem Atem die verhaßte bürgerliche Welt dereinst in
Feuer und Flammen aufgehen und die proletarische Diktatur den letzten Endsieg
feiern werde. [...] Es
entspricht ganz der verbohrten Weltfremdheit unserer deutschen Intelligenz, zu
glauben, daß zwangsläufig der Schriftsteller dem Redner an Geist überlegen sein
müsse. Diese Auffassung wird in köstlichster Weise durch eine Kritik der schon
einmal erwähnten nationalen Zeitung illustriert, in welcher festgestellt wird,
daß man so oft enttäuscht sei, die Rede eines anerkannt großen Redners
plötzlich im Druck zu sehen. Mich erinnert das an eine andere Kritik, die ich
im Laufe des Krieges unter die Hände bekam; sie nahm die Reden Lloyd Georges,
der damals noch Munitionsminister war, peinlichst unter die Lupe, um zur
geistreichen Feststellung zu kommen, daß es sich bei diesen Reden um geistig
und wissenschaftlich minderwertige, im übrigen banale und selbstverständliche
Produkte handle. Ich bekam dann in Gestalt eines kleinen Bändleins einige
dieser Reden selbst in die Hand und mußte hellauf darüber lachen, daß für diese
psychologischen Meisterstücke seelischer Massenbeeinflussung ein normaler
deutscher Tintenritter kein Verständnis besaß. Dieser Mann beurteilte diese
Reden eben ausschließlich nach dem Eindruck, den sie auf seine eigene
Blasiertheit hinterließen, während der große englische Demagoge sich einzig
darauf eingestellt hatte, auf die Masse seiner Zuhörer und im weitesten Sinne
auf das gesamte untere englische Volk eine möglichst große Wirkung auszuüben.
Von diesem Standpunkt aus betrachtet, waren die Reden dieses Engländers aber
wunderbarste Leistungen, da sie von einer geradezu staunenswerten Kenntnis der
Seele der breiten Volksschichten zeugten. Ihre Wirkung ist denn auch eine
wahrhaft durchschlagende gewesen.
Man
vergleiche damit das hilflose Gestammel eines Bethmann Hollweg. Scheinbar waren
diese Reden freilich geistreicher, in Wirklichkeit aber zeigten sie nur die
Unfähigkeit dieses Mannes, zu seinem Volke zu sprechen, das er eben nicht
kannte. Trotzdem bringt es das durchschnittliche Spatzenhirn einer deutschen,
wissenschaftlich natürlich höchst gebildeten Schreiberseele fertig, die
Geistigkeit des englischen Ministers nach dem Eindruck abzuschätzen, den eine auf Massenwirkung abzielende Rede
auf sein vor lauter Wissenschaft verkalktes Innere hinterläßt und in Vergleich
zu bringen zu der eines deutschen Staatsmannes, dessen geistreiches Geschwätz
bei ihm natürlich auf einen empfänglicheren Boden trifft. Daß Lloyd George an
Genialität einem Bethmann Hollweg nicht nur ebenbürtig, sondern tausendmal
überlegen war, bewies er eben dadurch, daß er in seinen Reden jene Form und
jenen Ausdruck fand, die ihm das Herz seines Volkes öffneten und dieses Volk
endlich restlos seinem Willen dienen ließen. Gerade in der Primitivität dieser
Sache, der Ursprünglichkeit ihrer Ausdrucksformen und der Anwendung leicht
verständlicher, einfachster Beispiele liegt der Beweis für die überragende
politische Fähigkeit dieses Engländers. Denn die Rede eines Staatsmannes zu
seinem Volk habe ich nicht zu messen nach dem Eindruck, den sie bei einem
Universitätsprofessor hinterläßt, sondern an der Wirkung, die sie auf das Volk
ausübt. Und dies allein gibt auch den Maßstab für die Genialität des Redners.
Die
staunenswerte Entwicklung unserer Bewegung, die erst vor wenigen Jahren aus
einem Nichts heraus gegründet wurde und heute schon für wert gehalten wird, von
allen inneren und äußeren Feinden unseres Volkes auf das schärfste verfolgt zu
werden, ist der steten Berücksichtigung und Anwendung dieser Erkenntnisse
zuzuschreiben.
So
wichtig auch das Schrifttum der Bewegung sein mag, so wird es doch in unserer
heutigen Lage größere Bedeutung für die gleiche und einheitliche Erziehung der
oberen und unteren Führer haben als für die Gewinnung gegnerisch eingestellter
Massen. Nur in den seltensten Fällen wird ein überzeugter Sozialdemokrat oder
ein fanatischer Kommunist sich herbeilassen, eine nationalsozialistische
Broschüre oder gar ein Buch zu erwerben, dieses zu lesen und daraus einen
Einblick in unsere Weltauffassung zu gewinnen oder die Kritik der seinen zu
studieren. Selbst eine Zeitung wird nur ganz selten gelesen werden, wenn sie
nicht von vornherein den Stempel der Parteizugehörigkeit trägt. Übrigens würde
dies auch wenig nutzen, denn das Gesamtbild einer einzigen Zeitungsnummer ist
ein so zerrissenes und in seiner Wirkung so zersplittertes, daß man von
einmaliger Kenntnisnahme keinen Einfluß auf den Leser erwarten dürfte. Man darf
und soll aber niemandem, für den schon Pfennige eine Rolle spielen, zumuten,
daß er, nur aus dem Drang nach objektiver Aufklärung, dauernd eine gegnerische
Zeitung abonniert. Es wird dies unter Zehntausenden kaum einer tun. Erst wer
der Bewegung bereits gewonnen ist, wird das Organ der Partei, und zwar als
laufenden Nachrichtendienst seiner Bewegung, dauernd lesen.
Ganz
anders ist es schon mit dem "geredeten" Flugblatt! Das wird der eine
oder andere, besonders wenn er es unentgeltlich bekommt, viel eher in die Hand
nehmen, um so mehr, wenn schon in der Überschrift ein Thema, das augenblicklich
in aller Leute Mund ist, plastisch behandelt ist. Nach mehr oder weniger
gründlicher Durchsicht wird er vielleicht durch ein solches Flugblatt auf neue
Gesichtspunkte und Einstellungen, ja auch auf eine neue Bewegung aufmerksam
gemacht werden können. Allein auch dadurch wird, selbst im günstigsten Fall,
nur ein leiser Anstoß gegeben, niemals jedoch eine vollendete Tatsache
geschaffen. Denn auch das Flugblatt kann nur zu etwas anregen oder auf etwas
hinweisen, und seine Wirkung wird nur eintreten in Verbindung mit einer
nachfolgenden gründlichen Belehrung und Aufklärung seiner Leser. Diese ist und
bleibt aber immer die Massenversammlung.
Die
Massenversammlung ist auch schon deshalb notwendig, weil in ihr der einzelne,
der sich zunächst als werdender Anhänger einer jungen Bewegung vereinsamt fühlt
und leicht der Angst verfällt, allein zu sein, zum erstenmal das Bild einer
größeren Gemeinschaft erhält, was bei den meisten Menschen kräftigend und
ermutigend wirkt. Der gleiche Mann wird im Rahmen einer Kompanie oder eines
Bataillons, umgeben von allen seinen Kameraden, leichteren Herzens zum Sturm
antreten, als er dies, ganz auf sich allein angewiesen, täte. Im Rudel fühlt er
sich immer noch etwas geborgen, und wenn auch in der Wirklichkeit tausend
Gründe dagegen sprächen.
Die
Gemeinsamkeit der großen Kundgebung aber stärkt nicht nur den einzelnen,
sondern sie verbindet auch und hilft mit, Korpsgeist zu erzeugen. Der Mann, der
als erster Vertreter einer neuen Lehre in seinem Unternehmen oder in seiner
Werkstätte schweren Bedrängnissen ausgesetzt ist, bedarf notwendig jener
Stärkung, die in der Überzeugung liegt, ein Glied und Kämpfer einer großen
umfassenden Körperschaft zu sein. Den Eindruck dieser Körperschaft erhält er
jedoch erstmalig nur in der gemeinsamen Massenkundgebung. Wenn er aus seiner
kleinen Arbeitsstätte oder aus dem großen Betrieb, in dem er sich recht klein
fühlt, zum ersten Male in die Massenversammlung hineintritt und nun Tausende
und Tausende von Menschen gleicher Gesinnung um sich hat, wenn er als Suchender
in die gewaltige Wirkung des suggestiven Rausches und der Begeisterung von
drei- bis viertausend anderen mitgerissen wird, wenn der sichtbare Erfolg und
die Zustimmung von Tausenden ihm die Richtigkeit der neuen Lehre bestätigen und
zum erstenmal den Zweifel an der Wahrheit seiner bisherigen Überzeugung
erwecken - dann unterliegt er selbst dem zauberhaften Einfluß dessen, was wir
mit dem Wort Massensuggestion bezeichnen. Das Wollen, die Sehnsucht, aber auch
die Kraft von Tausenden akkumuliert sich in jedem einzelnen. Der Mann, der
zweifelnd und schwankend eine solche Versammlung betritt, verläßt sie innerlich
gefestigt: er ist zum Glied einer Gemeinschaft geworden.
[11.Kapitel] Die
Propaganda versucht eine Lehre dem ganzen Volke aufzuzwingen, die Organisation
erfaßt in ihrem Rahmen nur diejenigen, die nicht aus psychologischen Gründen
zum Hemmschuh für eine weitere Verbreitung der Idee zu werden drohen.
Die
Propaganda bearbeitet die Gesamtheit im Sinne einer Idee und macht sie reif für
die Zeit des Sieges dieser Idee, während die Organisation den Sieg erficht
durch den dauernden, organischen und kampffähigen Zusammenschluß derjenigen
Anhänger, die fähig und gewillt erscheinen, den Kampf für den Sieg zu führen.
Der Sieg
einer Idee wird um so eher möglich sein, je umfassender die Propaganda die
Menschen in ihrer Gesamtheit bearbeitet hat und je ausschließlicher, straffer
und fester die Organisation ist, die den Kampf praktisch durchführt. Daraus
ergibt sich, daß die Zahl der Anhänger nicht groß genug sein kann, die Zahl der
Mitglieder aber leichter zu groß als zu klein wird.
Wenn die
Propaganda ein ganzes Volk mit einer Idee erfüllt hat, kann die Organisation
mit einer Handvoll Menschen die Konsequenzen ziehen. Propaganda und
Organisation, also Anhänger und Mitglieder, stehen damit in einem bestimmten gegenseitigen
Verhältnis. Je besser die Propaganda gearbeitet hat, um so kleiner kann die
Organisation sein, und je grö- ßer die Zahl der Anhänger ist, um so
bescheidener kann die Zahl der Mitglieder sein und umgekehrt: Je schlechter die
Propaganda ist, um so größer muß die Organisation sein, und je kleiner die
Anhängerschar einer Bewegung bleibt, um so umfangreicher muß deren
Mitgliederzahl sein, wenn sie überhaupt noch auf einen Erfolg rechnen will.
Die erste
Aufgabe der Propaganda ist die Gewinnung von Menschen für die spätere
Organisation; die erste Aufgabe der Organisation ist die Gewinnung von Menschen
zur Fortführung der Propaganda. Die zweite Aufgabe der Propaganda ist die
Zersetzung des bestehenden Zustandes und die Durchsetzung dieses Zustandes mit
der neuen Lehre, während die zweite Aufgabe der Organisation der Kampf um die
Macht sein muß, um durch sie den endgültigen Erfolg der Lehre zu erreichen. [...]
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# 23.08.06 #
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Umfrageergebnisse &
mehr!!
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Noch
krasser per Telefon:
Bestätigt
werden diese Daten durch einen Spiegel-Bericht: "Mehrheit wünscht sich Überwachungskameras".
Tja, offensichtlich liest die Mehrheit aus Sätzen wie diesem
"Akzeptanz ohne Terroranschläge nicht denkbar"
etwas völlig anderes heraus, als unsereins (wenn sie überhaupt
liest?). Denn bei komischen, libanesischen Tüten und dubiosen
arabischen Schriftzeichen-Telefonnummern-Zetteln (>>),
kommt mir unweigerlich der ungeheuer überlebensfähige
Paß eines der "Entführer" beim WTC in den Sinn,
der doch tatsächlich das Flammeninferno unbeschadet überstanden
hat und unversehrt in der Nähe der Trümmer gefunden wurde
(>>,
>>).
Das kann glauben wer will.... Jedenfalls, mir fallen da sofort diverse
Schlapphüte aus Pullach und die verschiedensten Pendants dazu ein.
[...] Irgendwie
riecht die Sache einmal mehr nach Theater. Dennoch wäre einem jungen
Libanesen, der in seiner bombardierten Heimat gerade Angehörige
verloren haben soll, eine solche Tat auch zuzutrauen. Die
dilettantische Gasflaschen-Bombe spricht für einen Amateur; die im
Koffer deponierten, in Richtung Libanon deutenden Elefantenspuren
allerdings dagegen, denn so dämlich kann nicht einmal der dümmste
Amateurbomber sein. Wenn der Hinweis auf ihn aber tatsächlich von einem
ausländischen Geheimdienst kam, würde das Ganze wieder Sinn machen -
doch dann spricht einiges dafür, dass es sich nicht um einen echten
"Terroristen", sondern um einen nützlichen Idioten handelt. (>>)
Zudem muß es sich auch noch um einen völlig
verblödeten Idioten handeln, der tatsächlich so
bescheuert war, nach Deutschland zurückzukehren,
nachdem er sich schon in den Libanon, (>>)
oder Istanbul (>>),
abgesetzt
hatte.
Wie nett von ihm! Mal ehrlich, sooo dämlich kann doch
kein Mensch sein! Ganz abgesehen von der "Tatsache", daß
er und sein "Kumpel" grundsätzlich nicht als "Terroristen"
taugen.
[...] da können Sprengstoffexperten
ruhig hundert Mal erzählen, dass man mit dem Feuer aus zwei Litern
Benzin eine Gasflasche nicht sprengen kann. Es war einfach ganz
furchtbar knapp und wir können froh sein, dass wir noch am Leben sind.
„Spiegel“ sei dank. (>>)
Derartige Stümperei ist also der "Terrorismus", vor dem uns
die Staatsgewalt zu schützen gedenkt und dafür auch noch
die Mehrheit hinter sich sieht? Das kann glauben wer will... Da
ist doch was nicht
ganz koscher.
Und während längst hinter uns geglaubte Relikte der
Vergangenheit ("Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden"),
als Folge dieses Theaters unglaublicherweise anscheinend
wieder en vogue werden ("Großbritannien erwägt schärfere Kontrollen für bestimmte Fluggäste"
& "Terrorhysterie
- Menschen in Panik"), nimmt "Der
große Bruder und die Matrix" immer konkretere Gestalt
an. Beispielsweise so:
Und alles unter gütiger Mithilfe, oder/und wenigstens im
höchsten Maße letargischer Ignoranz, eben jener, oben
abstimmender Mehrheit
(es sei denn, die Schlapphüte, oder andere Interessierte, haben selbst Hand angelegt ).
Angesichts
dieser Umfrageergebnisse usw. etc. beschleicht mich, langsam
aber sicher, ein immer stärker werdendes Gefühl
der Resignation (Grüße an Eddie: vielleicht
sollte ich, den dieses Thema betreffenden Teil, doch noch mal überdenken
).
Es
ist mal wieder an der Zeit, LeBon
zu Worte kommen zu lassen.
"Der Schein hat in der Geschichte immer eine größere
Rolle gespielt als das Sein. Das Unwirkliche hat stets den Vorrang vor
dem Wirklichen." [...] "Seit der Morgenröte der Kultur sind die Völker
immer dem Einfluss von Täuschungen ausgesetzt gewesen. Den Schöpfern
von Täuschungen haben sie die meisten Tempel, Bildwerke und Altäre
errichtet." [...] "Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet.
Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen
es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag.
Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie auzuklären
sucht, stets ihr Opfer."
Das hilft zwar nicht gegen die aufkommenden Kapitulationsanwandlungen
(ganz im Gegenteil sogar, es reißt einen eher noch
tiefer rein, findet die Allgemeingültigkeit doch größtenteils
Bestätigung in der Realität ), aber passen tut's
super .
So langsam habe ich echt kein Bock mehr.
Natürlich ist es teilweise ungemein schwer, als Einzelner
konkret dagegen vorzugehen. Aber wenn schon die Mehrzahl "der
Einzelnen" diese Grundeinstellung aufzeigt, dann...
...
machen "wir" es ihnen von vornherein definitiv
zu leicht. Da die oberen Zehntausend prinzipiell zum Opportunismus
neigen (müssen), blieben gegenteilige Umfragewerte sicher
nicht ohne Wirkung.
...
sagt das so einiges über den Informationsstand der Masse
aus. In diesem Superstar suchenden, BILD lesenden, 9Live ermöglichenden Dämmerzustand, ist
die "Schöne
neue Welt" wirklich nicht mehr weit!
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Forschungsprojekt Foto-Fahndung
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Kurz zur Info! Auch solcherlei
Meldungen müssen mal sein! Wenigstens können wir in
einem Punkt wohl vorerst mal Entwarnung geben. Nach Meldung von
dpa scheinen RFID-Chips in Euro-Banknoten nicht zum Einsatz zu kommen,
weil schlicht zu teuer.
Wenig aussichtsreich sind die viel diskutierten Chips, die man in Geldscheine einbauen könnte. Der Chip speichert von der Zentralbank eine Seriennummer. Lesen später Computerscanner diese Nummer, können
sie die Echtheit der Note zweifelsfrei bestimmen. Die RFID-Chips sind
aber nur 0,4 mal 0,4 mal 0,06 Millimeter groß - mit bloßem Auge wären
sie nicht zu sehen und nicht zu fühlen. Zudem ist ihre Herstellung zu
teuer für den Einsatz im Bargeld. Eine Banknote kostet laut Bundesbank zwischen 5 und 9 Cent. (>>)
Wir werden sehen, ob dies tatsächlich den Fakten entsprechen
wird. So ganz traue ich dem Braten noch nicht !
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# 07.08.06 #
!!Vorsicht,
Verschwörungsspinnerei!!
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Forschungsprojekt Foto-Fahndung
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Ich hatte das ja schon weiter unten. Diesmal aber kann mit der
offiziellen Verlautbarung des BKA aufgewatet werden.
Das Bundeskriminalamt
bittet um Ihre Unterstützung
beim Test biometrischer Gesichtserkennung
Oktober 2006 - Januar 2007 Komplett...
Und wie es der Zufall so will, stehen kurz zuvor in ein
paar Bahnhöfen irgendwelche ominösen Koffer-Bomben herum.
Koffer-Bomben, die aufgrund ebenso ominöser Konstruktionsfehler nicht
funktionierten. Seltsam, seltsam!!?? Selbstverständlich
kann das tatsächlich alles nur Zufall sein, Verrückte
gibt es schließlich genug. Aber wir sollten auch die Möglichkeit
einer Inszenierung nicht völlig ausschließen. Denn nur
mit einem ständig vorhandenen Bedrohungsszenario - seit jahrtausenden
erfolgreich eingesetzt - lassen sich
die diversen Orwell-Maßnahmen in der Gesellschaft ohne größere
Widerstände durchsetzen. Wer sollte denn auch was gegen den
Schutz vor solchen Spinnern haben?
Die Bundesregierung prüft offenbar schon seit längerem, ob in Zukunft
Eisenbahnzüge per Video überwacht werden sollen. Bundesinnenminister
Wolfgang Schäuble soll dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben
haben. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union Wolfgang
Bosbach macht sich für mehr Überwachung auf Bahnhöfen stark. Komplett...
--
Verschwörungsspinnerei ENDE --
Und wer schützt uns vor den "Beschützern"?
|
EU-PässeFingerabdrücke ab 12 Jahren geplant
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Der für mich entscheidende Absatz:
Laut Tony Bunyan von Statewatch
beziehen sich die Debatten bezüglich Altersgrenzen der
Fingerabdruckerfassung ausschließlich auf die technischen
Möglichkeiten. Moralische oder politische Aspekte würden nicht
erörtert. Er wies darauf hin, dass die Entscheidungen auf der Basis
geheimer Dokumente in nicht öffentlichen Treffen gefällt würden und die
Interessen der Bürger oder der Parlamente nicht berücksichtigen.
Entscheidend deshalb, weil uns damit nun endgültig
klar sein sollte, daß erstens das Ganze absolut nichts
mehr mit Demokratie zu tun hat, und zweitens, daß es nur noch
um die Machbarkeit, nicht mehr um die Richtigkeit
geht. Was auch nur irgendwie machbar erscheint, wird umgesetzt werden.
Auf jeden Fall wird es versucht. Noch (!!) scheinen
letzte Reste des "Rechtsstaates" übrig zu sein. Wenn
auch mit mäßigem Erfolg: "Verfassungsbeschwerde gegen Telekommunikationsgesetz weitgehend erfolglos".
Und sind solche Maßnahmen erst mal installiert, gibt
es kein halten mehr...
Die Telekommunikationsunternehmen müssen die Daten ihrer Kunden
zusammen mit der zugeteilten Rufnummer in eine Datenbank einstellen,
auf die eine Vielzahl staatlicher Stellen Zugriff hat,
darunter Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste. Nach Angaben der
Bundesnetzagentur wurde die Datenbank letztes Jahr 3,4 Mio. mal
(9.000mal am Tag) abgefragt. Die Zahl der Abfragen verdoppelt sich alle
drei Jahre.
...und werden sowieso nie mehr deinstalliert!! Im
Gegenteil, sie werden dann nach gut Dünken ausgeweitet. Ein
"schönes" Beispiel dafür ist die LKW-Maut: "Verbrecherjagd mit Maut-Daten".
Hurtig die Gesetze geändert und schon können wir uns wieder
ein Stück sicherer fühlen .
Genauso wie diese Entwicklung absehbar war, gehe ich jede Wette
ein, daß dies ganz und gar nicht das Ende der Fahnenstange
bedeutet. Schließlich fahren 'zig Millionen PKW in der BRD
herum, in denen allenthalben potentielle Verbrecher sitzen!! Die
PKW-Maut wird kommen!!! Zu diesem Zeitpunkt wird die Datenerfassung
bereits für die staatlichen Kraken zugänglich sein und
lediglich durch die PKW-Daten erweitert werden - wenn dies nicht
sogar schon im anstehenden Gesetz integriert werden wird. Wie
die Kraken wachsen und gedeihen, können wir hier nachlesen:
"Regierung beschließt Ausweitung von Gesinnungsschnüffelei".
Um dieser Frage - falls noch nötig - zusätzliches Gewicht
zu verleihen, folgt die Vision der Bundesdruckerei.
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Ab 2010...
Die Grenzen der Industriestaaten
werden von der Bundesdruckerei mit automatischen Erkennungssystemen
ausgestattet, die Personen quasi im Vorbeigehen identifizieren.
Dazu gehören auch Identitätskarten mit Chips, die dreidimensionale biometrische Merkmale speichern.
Zehn Jahre später sind solche Ausweise nicht mehr nötig. Maschinen sind
in der Lage, Menschen zweifelsfrei zu erkennen. Vollelektronische
Systeme ermöglichen vielfältige Zugangskontrollen im privaten und
staatlichen Bereich. (>>)
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Das ist einfach nur noch 
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# 18.06.06 #
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Die Bequemlichkeiten des Martin K. - Oder wieviel Überwachung braucht der Mensch
|
[...] Martin Robert König fand sich nun im Europolrevier der Stadt wieder.
Ein Polizist hatte sich als Kommissar Schoppmann vom Dezernat für
Finanzverbrechen vorgestellt. "So, Herr König, raus mit der Sprache.
Für wen arbeiten Sie? Oder sind Sie vielleicht sogar der Auftraggeber
für Argon?" "Aber ich habe doch nichts..." Der Polizist fiel ihm ins
Wort: "Natürlich haben Sie. Oder wollen Sie etwa leugnen, das Sie
diesen 50 Euro-Schein in ihrem Besitz hatten? Mit Hilfe der RFID-Tags
können wir das problemlos nachweisen." "Nein, ich will nicht leugnen.
Aber ich habe
ihn doch gefunden." "Gefunden nennen Sie das also. Ich sage Ihnen was",
der Kommissar zog an seinem Zigarillo,"dieser 50 Euro-Schein war bis
vor kurzem noch im Besitz von Helmut Argon. Wissen Sie, was der gerade
macht?" Schoppmann schlug mit der Faust auf den Tisch und gab sich
selbst die Antwort:"Er sitzt im Gefängnis! Und zwar wegen Geldwäsche.
Er hat versucht Geld zu waschen, welches aus einem Beutezug der
Gung-Ho-Triaden stammt." Der Polizist lächelte zufrieden. "Seit der
Einführung der RFID-Tags ist unsere Arbeit leicht geworden. Und Sie
können sich gleich zu Ihrem Kollegen Argon gesellen. Die Beweise sind
eindeutig." [...]
Komplett...
Utopie? Von wegen!! "Schon wird selbst über RFID-Chips in Euro-Scheinen nachgedacht, die eine lückenlose Verfolgung von Bargeldflüssen möglich machen würden.",
sagte die Welt am 27.03.2006. Offenbar plant Schweden in die selbe
Richtung: "Sweden considering RFID in their banknotes".
Und wie schnell man von einem unbescholltenen Bürger,
mit seinem natürlichen Recht auf Privatsphere, zu einem subversiven,
verbrecherichen Element wird, zeigt dieser Artikel.
• UK-Regierung im Kampf gegen Kryptographie
In Großbritannien geht der Kampf gegen
die Privatsphäre der Bürger weiter. Ein brisanter Gesetzesvorstoß sieht
vor, dass den Behörden kryptographische Schlüssel offen gelegt werden
müssen.
Nach dem erschreckenden Zugriff auf die Daten von Bankkunden durch die britischen Behörden,
ist nun eine weitere Hürde auf dem Weg zum totalen Überwachungsstaat
gefallen: Das Innenministerium bereitet gerade die Inkraftsetzung eines
bedenklichen Gesetzesteils vor. Der Teil ist "Part 3" des "Regulation
of Investigatory Powers Act", kurz RIPA. Dieses Gesetz war schon 2000
erlassen worden, doch "Part 3" blieb bisher ohne Anwendung.
Komplett...
Kurzerhand ein paar Gesetze geändert, und schon ist die
selbe Person, die gestern noch ein rechtschaffender Bürger
war, heute ein VERBRECHER!! Ratzfatz geht das!!!
Aber wen interessiert das schon? Ein schönes Beispiel für
besagtes Desinteresse ist die WM!! Für "Brot und
Spiele" werden völlig gleichmütig recht fragwürdige
Maßnahmen hingenommen.
Die entscheidende Textstelle ist diese:
Da keine Alternative angeboten wird, stehen die Fußball-Fans vor der
Alternative, entweder ihre Daten preiszugeben, oder auf die Teilnahme
an WM-Spielen zu verzichten.
GENAU! Und was passiert? Die Stadien sind voll
! Wobei ich in
diesem Fall die konkrete Vorgehensweise noch nicht mal als das ärgste
Problem ansehe. Das wirkliche Problem ist vielmehr folgendes:
Bei der Fußball-WM wird versucht, über die WM-Tickets, die jeder Fan
haben will, RFID-Technologie in Deutschland zu etablieren - denn die
RFID-Lesegeräte in den Stadien werden wohl kaum zum Ende der WM wieder
abgebaut. So wird - mit Millionen von Fußballfans als Testobjekten -
eine potentielle Überwachungs- und Kontrollstruktur salonfähig gemacht.
Ganz generell geltend: Die langsame, schrittweise Gewöhnung
und die dadurch ausbleibende, frühzeitige "Gegenwehr",
ist das eigentliche Problem. Dadurch wird peu à peu die Akzeptanz
in den Köpfen der Menschen erreicht. Es sind immer nur kleine
Schrittchen, jeder für sich genommen im Grunde gar nicht so
schlimm. Doch zusammengenommen, ergeben die vielen kleinen
Schrittchen nach einer Weile
urplötzlich einen großen Sprung.
Im Kontext dieser "kleinen Schrittchen", sollte auch
dieser Artikel gesehen werden:
"Das große Gesundheitsversprechen und seine große
Täuschung - Die eCard"
|
Im
Dienst ergraute Mediziner kennen ihn noch, den Versuch, bei dem ein
Frosch
in einen Topf mit kochendem Wasser geworfen wird. Reflexartig rettet
sich
der Frosch mit einem Sprung aus dem Topf, ohne dabei den geringsten
Schaden
zu nehmen.
Nun
wird ein Frosch in einen Topf kalten Wassers gesetzt und dieses
erhitzt.
Das Tier paddelt in diesem Topf herum, unternimmt aber keinen Versuch
herauszuspringen;
er wird buchstäblich gesotten und platzt letztendlich
– je
nach Konstitution
bei etwa 65 º Celsius.
Unmenschlich,
meinen Sie? Zugegeben, aber sind BürgerInnen dieses Landes
(und
nicht
nur dieses) in einer so viel anderen Situation? (>>)
|
Als die Nazis die
Kommunisten abholten,
habe ich geschwiegen, ich war kein Kommunist.
Als sie die
Sozialdemokraten
abholten, habe ich geschwiegen, ich war kein Sozialdemokrat.
Als sie die Katholiken
holten,
habe ich geschwiegen, ich war kein Katholik.
Als sie die Juden
abholten,
habe ich geschwiegen, denn ich war kein Jude.
Als sie mich dann holten,
gab
es keinen mehr, der protestieren konnte!
Martin
Niemöller (>>)
|
Kann man es besser ausdrücken?? Wie heißt
es im einleitenden Artikel doch noch: "Ein ganz normales Schäfchen in der Herde also."
|
|
# 28.05.06 #
|
Biometrie
/ Der Schnüffelstaat schaut beim Surfen zu
|
Ein Forenbeitrag (>>)
(Dank an Martin S. ):
Folgendes Schreiben - der Inhalt spricht für sich selbst - erhielten
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Mainz am 19.05.2006:
Stadtverwaltung, Mainz, 19.05.2006
An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Biometrische Gesichtserkennung
Der Präsident des Bundeskriminalamtes hat die Stadt Mainz um
Unterstützung gebeten. Gesucht werden 200 Freiwillige, die an einem
Test zur Biometrischen Gesichtserkennung am Mainzer Hauptbahnhof
teilnehmen.
Herr Oberbürgermeister Beutel (SPD) unterstützt dieses Anliegen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Schreiben des Bundeskriminalamtes
Im Auftrag
...
_______________________________________________
Bundeskriminalamt BKA
Das Bundeskriminalamt bittet um Ihre Unterstützung beim Test
biometrischer Gesichtserkennung Oktober 2006 - Januar 2007
Mit Hilfe der Biometrie wird die automatisierte Wiedererkennung von
Personen anhand von individuellen Körpermerkmalen ermöglicht.
Das Bundeskriminalamt (BKA) testete bereits erfolgreich den Einsatz
biometrischer Gesichtserkennungssysteme für die Zutrittskonrolle. Nun
soll auch untersucht werden, ob moderne Gesichtserkennungssysteme die
Polizei bei der Suche nach bestimmten Personen unterstützen können.
Künftige Anwendungen dieser Technologie wären beispielsweise das
Auffinden hilfloser Personen oder die Erkennung polizeilich gesuchter
Personen (z.B. Hooligans auf dem Weg ins Stadion).
Was ist das Ziel des Projekts?
Das Projekt soll zeigen, ob gesuchte Personen zuverlässig automatisch wiedererkannt werden können.
Wie funktioniert der Test?
Um die Produkte verschiedener Hersteller unter realistischen
Bedingungen zu testen, werden Fotos von Testteilnehmern in den Systemen
gespeichert. Die Gesichter sollen automatisch in der Menschenmenge am
Bahnhof erkannt werden.
Hierzu werden Kameras der Testsysteme auf eine Teil der Treppen der
Eingangshalle ausgerichtet. Diese Kameras nehmen die Passanten beim
Durchqueren der Eingangshalle in Richtung Ausgang auf.
Wo findet der Test statt?
Die Eingangshalle des Hauptbahnhofes Mainz bietet ein geeignetes
Testszenario. Personen, die nicht von den Testsystemen aufgenommen
werden möchten, können entsprechend ausweichen.
Wer macht mit?
Hoffentlich Sie! Für eine erfolgreiche Durchführung werden 200
Freiwillige gesucht, die die Eingangshalle des Hauptbahnhofes Mainz
während der Testphase von 12 Wochen (wenn möglich einmal pro Werktag)
passieren.
Wer führt die Untersuchungen durch?
Das BKA führt das Projekt durch. Im BKA ist der Fachbereich KI 16 des
Kriminalistischen Institutes für die Durchführung des Projektes
verantwortlich.
Welcher Aufwand kommt auf Sie zu, wenn Sie teilnehmen?
Von jedem Testteilnehmer wird ein Foto gemacht. Die Aufnahme erfolgt
nach Terminabsprache am Bahnhof Mainz durch Mitarbeiter des BKA. Der
Gesamtzeitaufwand wird auf ca. 10 Minuten geschätzt.
Für den Testzeitraum von Okt. 06 bis Jan. 07 erhalten Sie einen
Transponder (Sender), den Sie beim Durchqueren der Eingangshalle des
Hauptbahnhofes bei sich tragen.
Welche Daten werden gespeichert?
Von den Testteilnehmern werden Bilder in den biometrischen Systemen
gespeichert. Zusätzlich werden alle den Überwachungsbereich
durchquerenden Personen auf Video aufgezeichnet sowie die Seriennummer
des Transponders der Testteilnehmer mit aktueller Uhrzeit zu
Kontrollzwecken protokolliert. Die biometrischen Systeme speichern die
Gesichtsbilder erkannter Personen ab. Dies kann auch nicht beteiligte
Personen betreffen. Die aufgenommenen Daten werden auf einen Rechner im
Kriminalistischen Institut des Bundeskriminalamt übertragen, um die
Erkennungsleistungen der biometrischen Testsysteme bewerten zu können.
Wie lange werden die aufgenommenen Daten gespeichert?
In Übereinstimmung mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden die
Aufzeichnungen unbeteiligter Personen nach spätestens 48 Stunden
gelöscht. Videoaufzeichnungen, Bild- und Bewegungsdaten aller
Testpersonen werden spätestens nach Projektabschluss gelöscht.
Wer hat Zugriff auf die Daten?
Ausschließlich die am Projekt unmittelbar beteiligten Mitarbeiter des
BKA haben Zugriff auf die gesammelten Daten. Es existiert keine
Verbindung zu echten polizeilichen Fahndungsdaten.
Was erhalten Sie für Ihre Teilnahme?
Für eine regelmäßige Teilnahme erhalten Sie nach Ende der Testphase ein
attraktives Präsent, das Sie bereits bei der Anmeldung aus einer
Auswahl aussuchen können.
Wenn Sie Fragen haben oder als Freiwilliger an diesem Projekt
teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des BKA am
Informationsstand in der Eingangshalle. Zusätzliche Informationen
finden Sie im Internet unter www.bka.de.
Vielen Dank für Ihr Interesse
Kontakt:
Bundeskriminalamt Wiesbaden
KI 16
65173 Wiesbaden
E-Mail: foto-fahndung@bka.bund.de
Internet: www.bka.de
Telefon: (0611) 5514477
(Mo - Fr 10:00 - 14:00)
Ok, in diesem Fall kann ich nicht verifizieren, ob die Sache
tatsächlich stimmt. Der Verfasser sagt: "...es ist echt! Ich habe das Original von einem mir persönlich bekannten Mitarbeiter der Stadt Mainz!".
[Ergänzung vom 29.05.06: Nach
persönlicher Anfrage wurde mir die Echtheit nochmals
bestätigt, inkl. des Angebots, eine Kopie des Originals zu
erhalten. Hielt ich erstmal
nicht für nötig. Kann aber - für die großen
Zweifler - im Bedarfsfall organisiert werden!] Wie auch immer, daß dererlei Bestrebungen grundsätzlich
wahrlich keine Hirngespinste sind, sollte uns spätestens
bei einem Blick zu den "sauberen" Schweizern klar werden:
"Dort soll in den nächsten Jahren auch eine bisher einmalige Sammlung von Porträtbildern aller Schweizer Bürger entstehen."
[...] Voraussichtlich 2008 tritt das Schengener Abkommen
in Kraft, das die Zusammenarbeit von Polizeistellen in der Schweiz und
der EU neu regelt. Ab dann wird die Schweiz nur noch biometrische Pässe
ausstellen. Ganz automatisch wird nach und nach in Bern eine
vollständige Datensammlung mit den Fotos und Körpermerkmalen aller
Bürger und Bürgerinnen entstehen.
Und ist eine solche Sache erstmal eingeführt, wird sie,
ursprünglich gesetzlich vielleicht sogar noch recht restrektiv
vorgesehen, nach und nach immer weiter aufgeweicht. Das war schon
immer so!!
Der
Weg ist vorgezeichnet! AUCH BEI UNS!!!! Nicht umsonst dürfen
wir für den Reisepass nur noch "Normgesichter" haben
(Bild links, Klick!!). Normmenschen machen sich einfach besser in
einer Datenbank!!
Der nächste Schritt ist ebenfalls bald Realität:
Der neue Personalausweis wird den Identitätsbetrug erschweren –
im Internet wie in der realen Welt. Denn er soll – wie schon heute der
Reisepass – biometrische Daten enthalten, die sicher feststellen
lassen, ob Ausweis und Person zusammengehören. (>>)
Und die auch alles andere "sicher feststellen"
lassen. Beispielsweise ob ich am Tag X, zur Y-Uhrzeit vom Mainzer
Hauptbahnhof nach sonstwohin zu meiner/m Geliebten gefahren
bin. Und lasst euch bloß keinen Bart wachsen - ich spreche
die Herren der Schöpfung an
-, denn ein nicht identifizierbares Gesicht ist höchst
Terrorverdächtig!!!
Interessiert's jemanden? Kein Schwein!!!
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US-Regierung setzt PayPal unter Druck
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Die US-Regierung setzt ihren Kampf gegen
elektronische Währungen fort. Dies überrascht angesichts der
gefährlichen Instabilität des US-Wirtschafts- und Währungssystems
nicht. Nun ist PayPal an der Reihe, nachdem e-gold
mittels Durchsuchung und Beschlagnahmung zu weitgehender Kooperation
gezwungen wurde. Nach anfänglichen Widerständen ist bei PayPal mit
vollkommener Kooperation zu rechnen, d.h. vollständige We | |