# 01.09.06 # 

 

Kurze Anmerkung vorab:
Ich bin absolut urlaubsreif (!!) und hab sogar welchen. Deshalb werde ich ab dieser Aktualisierung erst mal ein, zwei, u.U. auch drei Wochen Pause machen. Mal sehen, wie lange tatsächlich. Weiß noch nicht genau! Jedenfalls bitte nicht wundern, wenn hier die nächste Zeit nichts passiert!
Dafür gibt es heute - sozusagen als Überbrückung  - en masse zu lesen (inklusive "Big Brother").
Bis denne!!!

 

P.S.: Unter Umständen bekomme ich ein paar kurze Antworten auf noch austehende Mails hin! Habet Geduld ! Etwaige neue Anfragen solltet ihr bitte zurückstellen!!

 

_____________________________________

  

Neues vom Big Brother!!

  

  !! WIRTSCHAFT !!

• »
Neues von der Kreditfront (Juli '06) « •
• »
US-Immobilienmarkt « •

• » Preise in Deutschland « •

 !! POLITIK !! 

» Es droht ein weltweiter atomarer Holocaust «
» Ahmad Ahmadinedschad schreibt an Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland & SWP «
 
» Perfekte Inszenierung - Die "perfekten Terroristen" für Deutschland «
» Bankenkartell «

 

 

Zur auflockernden Einleitung erst mal dies:

******************************************************************************

Neues von der Kreditfront (Juli '06)

Vorab 1:  

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" :

    .....
    55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
    56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
    57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
    58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
    59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen.....
     

     

 

Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.

 

 

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)


( >>)

BRD-Tilgung Wertpapiere in Mrd.€

 

Nov 04

81,8

0,51

Dez 04

82,8

-1,00

Jan 05

84,6

0,97

Feb 05

70,0

-0,08

März 05

68,8

0,00

April 05

44,3

2,36

Mai 05

72,7

-0,79

Juni 05

85,4

-1,11

Juli 05

68,8

0,24

Aug 05

68,3

0,14

Sep 05

69,6

0,16

Okt 05

65,5

0,31

 Nov 05

61,2

0,48

 Dez 05

88,3

-0,56

 Jan 06

72,9

1,80

 Feb 06

79,7

-0,36

 März 06

72,9

0,07

 April 06

63,1

1,34

 Mai 06

46,1

-0,21

 Juni 06

75,1

-0,82

 Juli 06

50,9

-0,03

( >> ,Emissionsstatistiken Rentenmarkt)

 

 

Zum dritten Mal in Folge ging im Juli die zusätzlichen Neuverschuldung zurück, nämlich um 1,08 Mrd.€, oder 0,03%! Die Abnahme ging - wie schon zuletzt - gänzlich auf das Konto der Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1), die allein um knapp 4,68 Mrd.€ fielen.  Die Buchkredite dagegen stiegen um 2,65 Mrd.€.

Emissionsstatistik für Wertpapiere (Buba >>):
Diesmal weist die Statistik eine Tilgung von 50,9 Mrd.€ aus (Tabelle links). Der Netto-Absatz resultierte dabei mit +19,3 Mrd.€ immer noch eher im unteren bis mittleren Bereich.
Was allerdings beinahe ohne Belang ist, denn allein die öffentliche Hand hat Anleihen im Wert von 20,9 Mrd.€ emittiert. Womit für den privaten und entscheidenden Sektor sozusagen nichts mehr übrig bleibt (siehe 2.))

Es scheint so, als ob die Neuverschuldung nach wie vor keine echte "Eigendynamik" entwickelt. Einzig die anstehenden Tilgungssummen bestimmen die Zahlen (wenn nicht einzig, dann jedenfalls in sehr großem Maße). Ich gehe davon aus, daß bei höherer Tilgung, die Neuverschuldung noch stärker zurückgegangen wäre.
So leid mir das tut: Da können die hiesigen Honoratioren noch sehr zum Aufschwung blasen und sich um des - vermeindlichen - Bärens Fell schlagen, es fehlt einfach an echtem, neuverschuldungsbedingten "Schwung". Das böse Erwachen könnte durchaus folgen. Und niemand konnte es dann kommen sehen... (wie gesagt, siehe 2.)

Für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt zwar immer noch bei einem Plus von 65,91 Mrd.€, oder +1,78%, aber im langfristigen Vergleich ist das ausnehmend dürftig und wird kaum für eine nennenswerte Trendwende sorgen können.

Da oben auch die öffentliche Hand teilweise mit drin ist, schauen wir direkt bei den "Unternehmen und Privatpersonen" vorbei.

    ---------------------

     1

    In- und Ausländer:

    • Unternehmen und Privatpersonen (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck)

    Öffentliche Haushalte (inkl. Sozialversicherungen)

    } = Nichtbanken (Nicht-MFIs) ( >> )

 

 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)


( >>)

Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
(INKLUSIVE Wertpapiere, gestrichelte Linien)

1999

2265,40

+6,94

2000

2387,01

+5,37

2001

2425,99

+1,63

2002

2411,07

-0,62

2003

2409,93

-0,05

2004

2397,64

-0,51

2005

2414,80

+0,72

 Jan 06

2451,38

+1,51

 Feb 06

2453,27

+0,08

 März 06

2460,01

+0,27

 April 06

2496,11

+1,47

 Mai 06

2489,28

-0,27

 Juni 06

2466,19

-0,93

 Juli 06

2460,55

-0,23

 

Nur die Buchkredite betrachtend, ging es für den Juli '06 bei den Unternehmen und Privatpersonen ebenfalls nach unten!! Eine Abnahme der Neukreditaufnahme um 4,32 Mrd.€, oder 0,19% ist zu notieren! Schon hier zeigen sich "Ermüdungserscheinungen".

Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle) allerdings, betrug der Rückgang sogar 5,64 Mrd.€, oder 0,23%.

Für das Gesamtjahr liegen wir demnach bei den Buchkrediten bis jetzt bei einem Plus von 35,09 Mrd.€, oder +1,57%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich zwar auch noch ein positiver Wert von 45,75 Mrd.€, oder +1,89%, die jahresanfängliche Dynamik läßt hierzulande jedoch weiter zunehmend nach.

Umso abhängiger ist Deutschland vom Ausland. Das Saldo der Leistungsbilanz lag in den ersten sechs Monaten 2006 bei +47,5 Mrd.€. ( >>) Ohne diese extern generierten Einnahmen, die dort letztlich auch nichts anderes als eine zusätzliche Neuverschuldung darstellen, wäre das innerdeutsche Bild vermutlich beiweitem noch trüber, als ohnehin schon.

Kurz noch eine Ergänzung dazu:

• Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen, Wohnungsbaukredite (2. Quartal 2006)

Die feinere Unterteilung der "üblichen" inländischen Kreditvergabe von gerade oben, in Unternehmen/Selbständige und unselbständige/sonstige Privatpersonen

Unternehmen/Selbständige:
Wie das Häkchen rechts oben aufzeigt, haben auch dieses Quartal die Unternehmen/Selbständige (blaue Linie und Zahlen) zugelegt, wenn auch nur mit 3,22 Mrd.€ (Vorquartal +29,99 Mrd.€)! Wobei dieser Zuwachs gänzlich auf das Konto der Unternehmen geht: +5,17 Mrd.€ (Vorquartal+31,29 Mrd.€). Die Kredite an selbständigen Personen ließen hingegen um 1,95 Mrd.€ nach.

Unselbständige/sonstige Privatpersonen:
Bei den Unselbständige/sonstige Privatpersonen ging es ebenfalls nur leicht hoch. Gerade mal ein Plus von 3,65 Mrd.€ (Vorquartal auch nur +1,94 Mrd.€).

Alles in allem können wir folgendes festhalten:

• Es sind wirklich wieder die Unternehmen, die sich vermehrt neuverschulden. Grundsätzlich keine üble Entwicklung, sind sie es doch, die - abgesehen vom Staat - die "Erstschuldner" darstellen.

 

• Die jahresanfängliche Dynamik läßt deutlich nach, wie wir ja auch schon oben gesehen haben.
Vor allem - und ich meine das beim letzten Mal in etwa so erwartet zu haben - weil die "Kredite für den Wohnungsbau" insgesamt (also für alle Fraktionen) stagnieren. Im jüngsten Quartal ein kaum nennenswertes Plus von 0,547 Mrd.€ (+0,049%). Im Vorquartal schlug dieser Posten noch mit +15,97 Mrd.€ (+1,46%) zu buche. Offensichtlich macht sich nun doch die Streichung der Eigenheimzulage bemerkbar.
Und nur um die Wichtigkeit der Kredite für den Wohnungsbau abermal zu unterstreichen, sei noch angemerkt, daß dieser Posten, für alle privaten Kreditnehmer zusammen, rund 50% ausmacht. Nur für die Unselbständige/sonstige Privatpersonen mittlerweile (=aktuelles Quartal) sogar sage und schreibe 77,29%.

Zur besseren Einordnung dieses Wertes, zeige ich nochmal folgende Tabelle

 

    Kredite an wirtschaftlich unselbständige und sonstige Privatpersonen

     

    Anteil Wohnungsbaukredite an Gesamtsumme Kredite [%]

    2005

    76,9

    1990

    66,0

    1980

    33,7

»Wie wir sehen, der Anteil der Kredite für den Wohnungsbau an der Gesamtsumme der aufgenommenen Kredite liegt mittlerweile bei 77,29%. Noch 1980 lag dieser bei nur 33,7%.«

 

 Tja, in Deutschland wird's also wieder "ruhiger". Gehen wir ins europäische Ausland: 

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >> )

Europäischen Währungsunion, Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

 

Mrd. €

%

Jan 05

8746,5

+0,66

Feb 05

8784,2

+0,43

März 05

8836,6

+0,59

April 05

8955,4

+1,35

Mai 05

9026,4

+0,79

Juni 05

9141,8

+1,27

Juli 05

9192,4

+0,56

Aug 05

9193,1

+0,01

Sep 05

9300,1

+1,16

Okt 05

9358,7

+0,62

 Nov 05

9469,7

+1,18

Dez 05

9555,7

+0,88

Jan 06

9661,2

+1,10

Feb 06

9778,5

+1,21

März 06

9909,0

+1,33

April 06

10060,5

+1,52

Mai 06

10124,9

+1,00

Juni 06

10173,0

+0,47

Juli 06

10262,5

+0,88

 

Differenz von Juli '06 auf Juni '06 = 89,5 Mrd.€, oder +0,88 (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +89,5 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +7,46 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig).

Zu sagen wäre noch, daß allein die Buchkredite mit +72,7 Mrd.€ ausgewiesen sind. Daß spricht in der Tat für eine - aus kredittechnischer Sicht - nach wie vor "gesunde" Aufwärtsbewegung!

Deutlich zu sehen, daß es im Rest Europas mal wieder besser lief als in Deutschland, was die Neuverschuldung der Privaten betrifft. Welche Gründe auch immer dafür verantwortlich sind, wir sollten uns wahrlich nicht darüber beschweren, ist es doch genau das, was dringend von Nöten ist, um die nächste Runde drehen zu können!

 

 

 

 

 

Nachstehend eine Tabelle, die die länderspezifische Entwicklung der EU zeigt. Zwar stimmt diese Statistik nicht exakt mit obiger überein (differierende Erfassungsmethoden- und subjekte), aber eine Tendenz können wir, so meine ich, doch deutlich ablesen.

Bilanzstatistik der MFIs (Monetären Finanzinstitute): Bestandsangaben ( >> )
Kredite an Ansässige im Euro-Währungsgebiet [Mrd.€]
Hier:
Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften & Private Haushalte & Sonstige Private

Land

Belgien

BRD

Griechen-
land

Spanien

Frank-
reich

Irland

Italien

Luxem-
burg

Nieder-
lande

Öster-
reich

Portugal

Finn-
land

Ø

April '06

250,3

2.348,9

144,5

1.315,7

1.501,9

287,5

1.252,2

96,0

861,4

260,3

204,4

114,5

719,8

Mai '06

254,0

2.346,0

145,4

1.334,8

1.512,0

294,9

1.262,1

97,1

869,7

262,3

207,5

115,6

725,12

Zuwachs [%]

1,48

-0,12

0,62

1,45

0,67

2,57

0,79

1,15

0,96

0,77

1,52

0,96

1,07

Mai '06

254,0

2.346,0

145,4

1.334,8

1.512,0

294,9

1.262,1

97,1

869,7

262,3

207,5

115,6

725,12

Juni '06

256,8

2.347,5

148,2

1.371,1

1.520,0

300,1

1.279,0

99,7

868,1

265,1

214,8

117,0

732,28

Zuwachs [%]

1,10

0,06

1,93

2,72

0,53

1,76

1,34

2,68

-0,18

1,07

3,52

1,21

1,48

Juni '06

256,8

2.347,5

148,2

1.371,1

1.520,0

300,1

1.279,0

99,7

868,1

265,1

214,8

117,0

732,28

Juli '06

258,0

2.342,0

149,9

1.402,6

1.535,3

304,1

1.28825

103,1

875,5

266,2

217,3

117,9

738,37

Zuwachs[Mrd.€]

1,2

-5,5

1,7

31,5

15,3

4,0

9,5

3,4

7,4

1,1

2,5

0,9

6,08

Zuwachs [%]

0,47

-0,32

1,15

2,30

1,01

1,33

0,74

3,41

0,85

1,41

1,16

0,77

1,11

Die BRD tanzt unübersehbar mal wieder aus der Reihe!! Ansonsten seht ihr es ja selbst...Luxemburg, Spanien, Österreich...Zuwächse wie in den guten, alten Zeiten bei uns. Aber das wird schon. Alles wird guuuuut, wie wir täglich befriedigt zur Kenntnis nehmen dürfen!

******************************************************************************

US-Immobilienmarkt

Eine weitere (siehe auch Vortag), kurze Ergänzung zum Thema. Es geht um den NAHB (Erläuterung unten). Erst mal die Graphik.

Abgebildet ist der NAHB* (schwarz) und der S&P 500 (rot). Wobei der S&P 500 zwölf Monate nach hinten versetzt ist, der NAHB (Original siehe rechtes Bild) demnach einen zwölfmonatigen Vorlauf aufzeigt. Mit dieser Zeitverschiebung aber, folgt der S&P ziemlich deckungsgleich dem NAHB, der sich seinerseits, seit ca. Anfang des Jahres, im Sturzflug befindet. Sollte (!!) sich der Zusammenhang auch zukünftig als treffend herausstellen, dann verheißt das im Moment ganz und gar nichts gutes für den Aktienmarkt!!! Wir werden sehen. Fand ich jedenfalls ganz interessant!

    *NAHB: Der Index für den Immobilienmarkt ist dem Verbrauchervertrauen sehr ähnlich. Er bietet einen Sentiment-Massstab des Baugewerbes hinsichtlich der momentanen und zukünftigen Bedingungen. Ein Wert von 50 bedeutet grundsätzlich, dass die Anzahl der positiven bzw. "guten" Einschätzungen die der negativen oder "schlechten" Einschätzungen überwiegt. ( >>)

******************************************************************************

Preise in Deutschland

Ich dachte es wär einen Link wert. Vielleicht interessiert sich ja jemand dafür:

Besonders bemerkenswert fand ich dies hier:

    Der gesamte Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Mai 2004 um 2 % höher als ein Jahr zuvor. Diese Preissteigerung war zu gut einem Drittel durch die oben beschriebenen staatlichen Maßnahmen im Gesundheitssektor verursacht.

Wie würde das wohl mit allen staatlichen Maßnahmen aussehen? Einen kleinen, ersten Überblick bekommen wir in obiger Quelle selbst (Seite 46)....

 ..., könnte man denken - wenn man nicht tiefer gräbt (mehr dazu gleich). Aber selbst in obigem Bild ist schon zu erkennen, daß die Entwicklung der administrierten, sprich staatlichen, Preise, mit 16,0% wesentlich höher ausfällt, als der Gesamtindex mit nur 8,3%!

Nun zu "könnte man denken":
Ich will aus Platzgründen an dieser Stelle nicht den kompletten Text aus "Preise in Deutschland" wiedergeben. Wer will, kann ja selbst ab Seite 45 nachschauen.
Ich jedenfalls habe den Eindruck, daß der Text - durchaus gewollt - suggeriert, daß obige Abbildung den ganzen Anteil der administrierten Preisen repräsentiert und nur unheimlich schwer - wenn überhaupt möglich - zu erstellen ist.
Dem ist aber keineswegs so (!!!), wie wir unter "Zur Konstruktion eines Index staatlich administrierter Verbraucherpreise" (Gutachten des Sachverständigenrat) feststellen dürfen. Dort gibt es eindeutig festgezurrte Definitionen und Beschreibungen aller weiteren Kategorien. Als da wären: direkt administrierten Verbraucherpreise; teiladministrierte Verbraucherpreise; quasiadministrierten Preise; indirekt administrierten Preise.
Und jetzt kommt der eigentlich interessante Teil (!!!!):
Genanntes Gutachten enthält nämlich, unter Einbeziehung all dieser Kategorien, auch ein Tabelle, in der der Gesamtindex ("insgesamt") und die Daten "ohne staatliche administrierte Verbraucherpreise" dargestellt sind! Nach ein wenig Rechnerei (ich hoffe ich habe mich nicht verrechnet) erhalten wir folgende Werte (rechte, rote Spalte beachten!!): 

    Verbraucherpreisindex

     Jahr

    insgesamt

    ohne staatlich administrierte Verbraucherpreise

    Anteil durch staatlich administrierte Preis am Gesamtzuwachs

    absolut

    prozentuale Änderung

    absolut

    prozentuale Änderung

    1995

    93,9

     

    96,0

     

     

    1996

    95,3

    1,5

    97,0

    1,0

    33,1

    1997

    97,1

    1,9

    98,1

    1,1

    42,1

    1998

    98,0

    0,9

    99,2

    1,1

    -22,2

    1999

    98,6

    0,6

    99,7

    0,5

    16,7

    2000

    100

    1,4

    100

    0,3

    78,6

    2001

    102,0

    2,0

    101,3

    1,3

    35,0

    2002

    103,4

    1,4

    102,5

    1,2

    14,3

    2003

    104,5

    1,1

    103,0

    0,5

    54,5

    Sep 04

    106,4

    1,8

    103,5

    0,5

    72,2

    Berechnet auf der Grundlage des Verbraucherpreisindex, Basis 2000 = 100

Wie wir sehen, ist der Anteil, der auschließlich durch staatliche Eingriffe hervorgerufenen Preisteigerungen, in der Tat enorm. Im Schnitt aller aufgeführten Jahre, liegt er bei 36,0%. Lassen wir den einmaligen Ausrutscher in 1998 weg - keine Ahnung was da an Steuer/Abgabenkürzungen lief -, dann ergibt sich sogar ein mittlerer Wert von 43,3%. Wobei die Höchstwerte beinahe schon an Verbrechen grenzen!! Tja, und was in jüngster Zeit so abging, ist wohl allseits bekannt.
Also, immer schön dran denken, wenn die nächste Verbraucherpreisstatistik zum Besten gegeben wird!!

Ganz nebenbei, nur zur Info für die hartgesottenen Vielleser und weil ich den Platz füllen muß , noch dies:

    Hedonische Methode der Qualitätsbereinigung

    Bei der Preismessung für Personalcomputer im Verbraucherpreisindex könnte der Preiserheber zum Beispiel unter anderem folgenden PC für die Stichprobe ausgewählt haben:

      Athlon XP 2400+ mit 2000 MHz Prozessorgeschwindigkeit, 256 MB Arbeitsspeicher und 40 GB Festplatte

    Nach einigen Monaten ist dieser Computer nicht mehr im Geschäft erhältlich, dafür kann man dort jetzt folgenden Nachfolger kaufen:

      Athlon XP 2800+ mit 2083 MHz Prozessorgeschwindigkeit, 512 MB Arbeitsspeicher und 80 GB Festplatte

    In diesem Fall tauscht der Preiserheber in seiner Stichprobe den ursprünglich ausgewählten PC gegen das Nachfolgemodell aus. Um beim Austausch den Preis des alten Produktes mit dem Preis des neuen Computers vergleichen zu können, wird der so genannte Geldwert des Qualitätsunterschiedes berechnet. Der Geldwert des Qualitätsunterschiedes ist der Geldbetrag, den die Konsumenten im Durchschnitt für den Qualitätsunterschied zwischen dem neuen und dem alten PC zu zahlen bereit sind. Er wird mit Hilfe der Regressionsanalyse bestimmt. Um die Regressionsanalyse durchführen zu können, werden in der aktuellen Periode alle Computer, die sich in der Preisbeobachtung befinden, nach dem Preis und der Produktqualität sortiert. Die Produktqualität wird gemessen an der Prozessorgeschwindigkeit, der Arbeitsspeicherkapazität, der Festplattengröße und so weiter. Vereinfacht ist das im Diagramm unten skizziert. Jeder Punkt im Diagramm steht für einen der etwa einhundert Computer aus der Stichprobe der Verbraucherpreisstatistik im aktuellen Monat. Die ansteigende Linie – die so genannte Regressionskurve – liefert einen rechnerischen Zusammenhang zwischen den Preisen und der Produktqualität der Computer. Je höher die Qualität, desto größer ist der Preis, den die Käufer für das Produkt zu zahlen bereit sind.

    Die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten für den Qualitätsunterschied zwischen altem und neuem Computer ergibt sich dann aus dem Preisunterschied, der von der Regressionsfunktion für den betreffenden Qualitätsunterschied ausgewiesen wird. Dieser Preisunterschied wird als Geldwert des Qualitätsunterschiedes bezeichnet. Es handelt sich also um eine Qualitätsbewertung, die sich aus der gemessenen durchschnittlichen Zahlungsbereitschaft der Käufer ergibt.

    Die qualitätsbereinigte Preisänderung beim Modellwechsel in der Stichprobe berechnet sich dann, vereinfacht dargestellt, aus dem Unterschied im Ladenpreis zwischen altem und neuem Computer – abzüglich des Geldwertes des Qualitätsunterschiedes.

    Eine detaillierte Dokumentation der Anwendung hedonischer Methoden in der deutschen Preisstatistik findet sich im Internet unter www.destatis.de/hedonik

Alles klar ? Die Auswirkungen habe ich ja schon des öfteren verlinkt, da kommt's auf einmal mehr auch nicht mehr an : "Statistikverschönerungen".

Zudem gibt "Preise in Deutschland" es selbst zu:

    Die Qualitätsbereinigung der Preisstatistik ist auch für die Messung des realen Bruttoinlandsproduktes wichtig. Wie bereits erwähnt, wird das nominale Bruttoinlandsprodukt mit Hilfe von Preisindizes in reale Größen umgerechnet. Die Umrechnung erfolgt im Prinzip so, dass die Nominalwerte durch die entsprechenden Preisindizes dividiert werden. Je niedriger die Preisentwicklung bei einer Produktkategorie ausfällt, desto höher sind die gemessenen realen Umsatzzuwächse dieser Branche. Sinkende oder weniger steigende Preise aufgrund eines verbesserten Qualitätsbereinigungsverfahrens der Preisstatistik finden daher auch ihren Niederschlag in der Messung des realen Wirtschaftswachstums.

Außerdem sollte sich ein Blick hierher lohnen, wo ich das ganze mal graphisch und tabellarisch für die BRD aufgearbeitet habe!!

!! P O L I T I K !!

Es droht ein weltweiter atomarer Holocaust

Ich bin jetzt erst dazu gekommen, den kompletten Text zu lesen. Man, das ist ein Hammer. Wenn nur die Hälfte davon stimmt... . Damit auch wirklich jeder die Chance bekommt das zu lesen, hier nochmal der Link!!

    [...] Deshalb nennen sie es «Omnizid», was bedeutet, dass es alles Lebende tötet – die Pflanzen, die Tiere, die Bakterien. Alles.
    DU im Pentagon?
    Denken Sie, wir sollten den Wetterbericht über die derzeitigen Sandsturmverhältnisse im Irak ansehen, so dass wir uns 4 Tage im voraus gegen die Strahlung wappnen können?
    Ich sage Ihnen, was ich am 11. September tat. Ich rief alle Ärzte aus dem Radiation und Public Health Project an und sagte: «Geht aus der Stadt weg und kommt erst nachdem es 3mal geregnet hat wieder zurück.» Eine lebte 12 Meilen in Windrichtung vom Pentagon entfernt. Sie ging mit ihrem Geigerzähler auf ihren Balkon. Ich sagte: «Nimm den Geigerzähler aus deiner Tasche.» Wir hatten gerade eine Pressekonferenz in San Francisco abgehalten, und ich wusste, dass sie ihn in ihrer Tasche hatte. Nun, die Strahlenbelastung war 8- bis 10mal höher als der Hintergrund. Wir riefen die EPA, HAZMAT, FBI an und sagten: «Veranlassen Sie, dass alle Notfallhilfskräfte angemessene Schutzkleidung erhalten. Sie müssen geschützt werden.» Zwei Tage nach dem 11. September rief mich der Strahlenfachmann der EPA zurück und sagte: «Tja, der Schutt aus dem Aufprall im Pentagon war radioaktiv, und wir glauben, dass es abgereichertes Uran ist. Aber wir sind nicht besorgt darüber. Es ist nur schädlich, wenn man es einatmet.» Er sagte: «Aber wir sind in Sorge wegen des Lötbleis im Flugzeug.» Nun, wissen Sie, was in Tomahawk-Raketen ist? Sie haben Gefechtsköpfe aus abgereichertem Uran. Der radioaktive Schutt aus dem Aufprall, der mit abgereichertem Uran verseucht war, ist Beleg für einen Gefechtskopf aus abgereichertem Uran. [...]
    Sie haben das Erbgut für den gesamten Planeten mit diesem abgereicherten Uran für immer verändert. Die Leute vom Pentagon sagen: «Sie übertreiben, oder Sie verwenden das Wort Uran, um den Leuten Angst zu machen.» Es ist mir egal, ob mir die Menschen glauben oder nicht. Alles, was ich sagen kann, ist, dass mit der Zeit das, was ich sage, in Wirklichkeit eine Unterschätzung der Langzeitfolgen sein wird.

  Komplett...

Wiedermal ein "schönes" Beispiel für die Taktik der Scheingefechte. Als Raucher - das nur als ein Beispiel, weil mein Aschenbecher gerade wieder überläuft - werde ich in fünf Jahren ein Schwerkrimineller sein, um DU kümmert sich kein Schwein. Nicht daß ich kein Verständnis für Maßnahmen bzgl. Rauchen in der Öffentlichkeit usw. hätte. Da kann man durchaus drüber diskutieren und agieren! Aber in welchem Verhältnis steht die mediale Aufmerksamkeit z.B. eben zum Rauchen, zu dem über DU? In welcher "Tagesschau" kam mal eine Meldung darüber? Schonmal irgendeine Umfrage zu DU gesehen? Statements von Politikern?
Es ist wie immer, ständig werden neue Säue durch's Dorf getrieben, um von den wirklich wichtigen Ereignissen abzulenken!

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Ahmad Ahmadinedschad schreibt an Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland & SWP

  1. Der Link zum Brief:
    " Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, seien Sie herzlich gegrüßt! Ich hätte diesen Brief nicht geschrieben..."
     
  2. Ich bitte darum, ihn wirklich unvoreingenommen zu lesen!
     
  3. Als Hintergrundinformationen will ich nochmals folgendes aufzeigen (ich bitte euch das zu lesen, ihr habt ja Zeit!! ):

    [...] Nach Aussagen führender Vertreter der zionistischen Bewegung gab es keinen Zweifel, was mit der einheimischen Bevölkerung geschehen sollte. Israel Zangwill stellte sich vor, "die eingesessenen Stämme entweder mit dem Schwert zu verjagen, wie das unsere Vorfahren getan haben, oder mit dem Problem zu kämpfen, das eine große, fremde Bevölkerung darstellt". Auch die Idee eines Transfers wurde bereits von Herzl in seinem Tagebuch vorgeschlagen. "Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jederlei Arbeit verweigern. Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muss - ebenso wie die Fortschaffung der Armen - mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen. Die Immobilienbesitzer sollen glauben, uns zu prellen, uns über den Wert zu verkaufen, aber zurück verkauft wird ihnen nichts." Dass die zionistische Bewegung nicht mit lauteren Motiven in Palästina siedeln wollte, zeigt schon im Jahre 1937 die Aussage David Ben Gurions, dem ersten Ministerpräsident Israels: "Das Land ist in unseren Augen nicht das Land seiner jetzigen Bewohner [...] Wenn man sagt, dass Eretz Israel das Land zweier Nationen sei, so verfälscht man die zionistische Wahrheit doppelt [...] Palästina muss und soll nicht die Fragen beider Völker lösen, sondern nur die Frage eines Volkes, des jüdischen Volkes in der Welt." Die Absicht des Zionismus zielte also von Beginn an nicht auf die Teilung des Landes mit der einheimischen Bevölkerung, sondern stellte die arabische Präsenz generell in Frage.[...]
    Komplett...

    Auch wenn's einige möglicherweise langweilt, in diesem Zusammenhang drängen sich diese Links, als kleine Auswahl, einfach auf und sollten auch gelesen werden:

          "Pipelinepolitik"
          "Hintergrundinformation zur Israelisch-Palästinensischen Krise in Frage u. Antwort"
          Über die angeblichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, 9.3.2006
     
  4. Das ist daß, was die hiesige Presse und die Offiziellen daraus macht - wobei ich anmerken will, daß ihr ein wenig zwischen den Zeilen lesen solltet (Formulierungen, Wortwahl usw)!!

          Brief an Merkel „ziemlich wirr“
          Die Welt als Empfänger
          Ahmadinedschad an Merkel: Beide Länder sind Tyrannei ausgesetzt

    Und Fr. Merkel setzt dem Ganzen die Krone auf:

    Warum haben Sie den Brief aus Teheran nicht veröffentlicht, den der iranische Präsident Ahmadinedschad an Sie geschrieben hat?
    Merkel: Er war in keiner Weise für die Lösung des Atom-Konfliktes relevant. Die Schmähungen, die auf die Leugnung des Holocausts und die Vernichtung Israels zielen, muss man nicht unter das Volk bringen. ( >>)
     
    Vielen Dank, Fr. Merkel!! Danke, daß sie uns eine eigene Meinungsbildung abnehmen!
     
  5. Ein weiteres Zitat möchte ich noch einbringen. Zwar hat es keinen unmittelbaren Bezug auf den Inhalt des Briefes, es zeigt aber sehr anschaulich, daß sehr wohl die " Die Erpressungen andauern..."

    Der Wirtschaftsredakteur einer führenden, konservativen Tageszeitung stellte den Aspekt weniger delikat dar: wir müssen „unser praktisches Monopol auf dem Sicherheitsmarkt“ ausbeuten, „um es als Druckmittel für Gelder und ökonomische Zugeständnisse von Seiten der Deutschen und Japaner zu gebrauchen“ (William Neikirk, Chicago Tribune, 9. September). Die USA haben „den westlichen Sicherheitsmarkt monopolisiert“ und werden demzufolge „die mietbaren Weltpolizisten“, die Phrase „mietbarer Schläger“ wäre vielleicht zutreffender, aber auch weniger ansprechend. Einige würden uns „Hessians“ nennen, fährt er fort, aber „das ist schrecklich erniedrigend für stolze, wohltrainierte, - finanzierte und –respektierte Truppen“; und was auch immer m. sage, „so sollten wir doch fähig sein mit unseren Fäusten auf einige Tische“ in Deutschland und Japan „zu schlagen“ und „einen fairen Preis für unsere beträchtlichen Leistungen zu verlangen“ indem wir unsere Konkurrenten dazu auffordern „unsere Wertpapiere zu niedrigen Tarifen zu kaufen oder den Dollar aufzupeppeln, oder noch besser wäre es, wenn sie direkt in die Kassen des Finanzministers zahlen“. „Wir könnten unsere Rolle“ als Vollstrecker „auch ändern“ schlußfolgert Neikirk, „aber mit ihr ging ein Großteil unserer Kontrolle über das Weltwirtschaftssystem verloren“. ( >>)
     
  6. Und jetzt, nach Durchsicht der Artikel und Zitate...
    Abgesehen von den "göttlichen" Absätzen - mit so etwas kann ich grundsätzlich nicht viel anfangen -  und noch ein paar kleinere Punkte mehr, muß die Frage erlaubt sein: Hat er z.g.T recht, oder nicht?
    Selbst wenn ihr nicht - oder nur zum Teil - der Meinung seit, daß die Inhalte stimmig sind, so doch zumindest festzustellen, daß die "öffentliche Berichterstattung" mal wieder wenig mit der Realität zu tun hat!

Und weil ich gerade im "Morgenmagazin" (ARD/ZDF) einen der "berühmten" Experten zum Thema Iran zu sehen bekomme, der wieder mal das übliche Gewäsch - ab Minute 5:40 - (zusätzlich noch ein Video vom 13.04.06) von sich läßt...

Der "Experte" wurde vorgestellt als Prof. Dr. Volker Perthes, Direktor vom "Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)". Jene/s Stiftung/ Institut ist nach eigenem Bekunden "eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung, die auf der Grundlage eigener, praxisbezogener Forschung den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung in allen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät.", wobei "Der Stiftungsrat das oberste Aufsichts- und Entscheidungsorgan der SWP ist." ( >>)

Nun, schauen wir uns also mal das oberste, "unabhängige" (??) Aufsichts- und Entscheidungsorgan der SWP etwas genauer an ( >>):

Präsidium:
Präsident: Ulrich Hartmann, Aufsichtsratsvorsitzender E.ON AG
Stellv. Präsident: Bundesminister Dr. Thomas de Maizière, Chef des Bundeskanzleramtes
Stellv. Präsident: Hans-Ulrich Klose, MdB (SPD), Stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses

Mitglieder:
Ministerialdirektor Dr. Karl-Ernst Brauner, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
General a.D. Peter-Heinrich Carstens
VLR I Dr. Markus Ederer, Leiter Planungsstab, Auswärtiges Amt
Staatssekretär Dr. Peter Eickenboom, Bundesministerium der Verteidigung
Dr. Wolfgang Gerhardt, MdB, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion
Prof. Dr. Dieter Grimm, Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin
Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Dr. Christoph Heusgen, Leiter Abteilung 2 im Bundeskanzleramt
Prof. Dr. Hanns W. Maull, Universität Trier; Lehrstuhl Internationale Beziehungen
Außenminister a.D. Markus Meckel, MdB (SPD)
Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Staatsministerin a.D. Kerstin Müller, MdB, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Vorstandes Otto-Versand
Prof. Dr. Norman Paech, MdB, Fraktion Die Linke
Ministerialdirektor Dr. Carsten Pillath, Abteilungsleiter Europapolitik, Bundesministerium der Finanzen
Dr. Andreas Schockenhoff, MdB, Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion
Staatssekretär Erich Stather, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik, President Boeing International Cooperation
Ministerialdirigent Dr. Christian Uhlhorn, Bundesministerium für Bildung und Forschung; Leiter Abteilung 4: Forschung, Verkehr, Raumfahrt

Mein lieber man!! Man könnte viel über dieses oberste Entscheidungsorgan sagen, mit Sicherheit jedoch nicht, das es unabhängig ist!! Aber der Direktor davon ist selbstredend völlig neutral und objektiv . Das ist in der Tat einfach nur noch zum   Im Ergebnis kommt dann so etwas heraus :
 

  • Umfrage bei n-tv ( >>):
     
    • Auf die Frage: Wartet die internationale Gemeinschaft zu lange mit harten Sanktionen gegen Iran?

      haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:

         

         

         

         

        Ja 71%

         

         

         

         

         

         

         

         

        Nein 29%

         

         

         

         

    "Aber alle Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg." (siehe "Big Brother")

P.S.: Mit einem hat obiger Link ("Die Welt als Empfänger") allerdings wohl zweifelsohne recht:

    Der Zeitpunkt der Veröffentlichung dürfte allerdings kein Zufall sein. Das Schreiben ergibt für Ahmadinedschad nur dann Sinn, wenn sein Inhalt auch einer breiteren deutschen und internationalen Öffentlichkeit bekannt wird. Diese will er für sich gewinnen, nicht die Adressatin Angela Merkel, deren Bündnistreue zu den USA und Israel auch der iranischen Regierung bewusst sein wird. Dennoch hofft Irans Präsident vermutlich, er könne in einem für ihn kritischen Moment die deutsche Politik beeinflussen. Deshalb musste der Brief vor Ablauf des vom Weltsicherheitsrat gesetzten Ultimatums in der Atomfrage am 31. August erscheinen.

Der Typ ist schließlich nicht blöd und weiß auch, wie er propagandistisch vorzugehen hat. Und ganz gewiss war der Brief nicht an Miss Mörkel, sondern an UNS, das "Fußvolk", adressiert. Da sollte man sich zwar drüber bewußt sein, nichtsdestotrotz tangiert das weniger die Aussagen an sich, als vielmehr die Durchsetzung der offiziellen Meinung. 

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Alles Folgende gehört eigentlich in die "Big Brother"-Kategorie. Da steht aber schon so viel, weshalb ich es einfach mal hierher gepackt habe!

Perfekte Inszenierung - Die "perfekten Terroristen" für Deutschland

    Bei all diesen aus dem Boden schießenden Forderungen drängt sich der Verdacht, daß die vorgeblichen "Anschlagspläne" von zahllosen Politikern zumindest insgeheim eher als "Glücksfall" angesehen werden. Wie bei einem Pokerspieler, der in fünf aufeinanderfolgenden Runden einen Royal Flush erhält, stellt sich auch hier die Frage, ob dem "Glück" möglicherweise nachgeholfen wurde. Dies wäre auch in der deutschen Geschichte keineswegs ein einmaliger Vorgang, hier sei nur an den unter dem Namen "Celler Loch" bekanntgewordenen, von der niedersächsischen Landesbehörde für Verfassungsschutz fingierten Bombenanschlag auf die Justizvollzugsanstalt in Celle erinnert.

    Die Frage "Cui bono?" - "Wem nützt es?" deutet hier zweifellos in eine klare Richtung.

      Komplett...

 Dazu passt annähernd auch ein Bericht aus der taz: "Die Polizei als Laienspielschar: Bei der Terror-Razzia in Köln stellen Beamte eine Szene, damit Fotografen abdrücken können.". Zwar geht es nicht direkt um gefakte Beweise oder gar "Terroristen". Aber er zeigt doch recht anschaulich auf, worum es geht, nämlich um manipulierte Presseberichte! Dieser Fall selbst ist eher lächerlich, aber dafür mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs.

    Bemerkenswert ist aber in jedem Fall, daß dieser Vorfall von den Medien stillschweigend unter den Teppich gekehrt wird. Das Schaffen solcher Bilder wirft grundlegendste Fragen an der Glaubwürdigkeit von Polizei als auch Medien auf. Daß eben diese Medien nicht offensiv mit einem solchen Skandal umgehen, kann den Verdacht einer entsprechenden Komplizenschaft nur erhärten. Zu verlockend hätte die Veröffentlichung von Photos sein müssen, die Polizisten zeigen, wie sie die Kisten erst aus und dann wieder in das Haus trugen.( >>)

 

Bankenkartell

    Es scheint der Mensch des beginnenden 21.Jahrhunderts von der Informationsflut der vielen Medien so erschlagen zu sein, daß er, unfähig zur differenzierten Unterscheidung, nur noch das wahrnimmt, was er wahrnehmen möchte, oder erst dann eine allgemeine Bedrohung registriert, wenn er unmittelbar selbst betroffen ist. In Anbetracht der Bedrohung, die die freie Selbstbestimmung und das Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre massiv angreift, wirkt der moderne Mensch wie das sprichwörtliche Kaninchen in Anbetracht der Schlange. Warum geht in Anbetracht folgender Meldungen, die Ende 2003 von mehreren Zeitungen und Nachrichtenmagazinen veröffentlicht wurden, nicht ein Aufschrei der Entrüstung durch die Bevölkerung?

    Beschrieben wird, wie zwanzig der größten Kreditinstitute der Welt dabei sind, eine umfassende Datenbank mit polizeilichen und amtlichen Informationen zusammenzustellen. Die Datenbank soll es ihnen ermöglichen, über ihre Kunden weltweit Hintergrundinformationen zu sammeln.

Oh man, wird wirklich Zeit, daß ich in Urlaub gehe und mal für einen Moment den Kopf in den Sand stecken kann. Das ist ja nicht mehr auszuhalten.

    Beati pauperes spiritu = Selig sind die geistig Armen

 Bei genauerer Betrachtung, ist da aber auch rein gar nichts dran auszusetzen! Forrest, Forrest Gump...

 

 # 25.08.06 # 

 

 

Bin ein bißchen im Streß!! Mehr ging leider nicht!!

 

 

Neues vom Big Brother!!

 

 

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US-Immobilienmarkt

In Anlehnung an die "US-Immobilienstatistik" vom Vortag, folgend ein paar zusätzliche Infos und Links!

  • Das Ende des Booms
  • Weil der Wert ihrer Häuser stieg, saß vielen Amerikanern der Geldbeutel locker. Jetzt droht ein Absturz am Immobilienmarkt - und damit die Rezession.
    [...] Nach einigen Schätzungen hat die Immobilienwirtschaft zuletzt ein ganzes Prozent zum jährlichen Wirtschaftswachstum beigetragen, und 30 Prozent zu allen neu geschaffenen Stellen. Der Maklerverband National Association of Realtors glaubt, dass dabei ein Viertel aller Hauskäufer Investoren waren - und zehn Prozent Spekulanten, die bloß auf einen schnellen Wiederverkauf setzen. [...]
    Zugleich nutzte eine Mehrheit der amerikanischen Hausbesitzer die niedrigen Zinsen, um ihre Hypothekenkredite günstig zu refinanzieren. Viele borgten sich dabei ein paar zehntausend Dollar extra von der Bank – kein Problem, weil die Hauspreise auf dem Papier ja kräftig anzogen. Landesweit wurden bis zu einer Billion Dollar im Jahr extra aufgenommen, was einen Teil des amerikanischen Konsumfiebers erklärt. Viele Hypothekenverträge waren extrem riskant: Schätzungsweise 30 Prozent sind tilgungsfrei, es wird also gar kein Kapital abgetragen. 30 bis 40 Prozent sind zu variablen Zinssätzen abgeschlossen, sie werden also laufend an die fallenden oder steigenden Zinssätze der Notenbank angepasst.

    Komplett...

  • Die Bau-Blase platzt
  • [...] Was ist passiert? – Der amerikanische Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren so steil gestiegen, und von vorneherein als Blase bewertet worden, dass die Baufirmen um die Wette zimmerten. Zwischen New York und Kalifornien entstand Siedlung neben Siedlung, Neubaugebiete schossen aus dem Boden wie Krokusse im Frühling, Preise kletterten landesweit drastisch und in Gegenden wie Las Vegas oder Florida oft binnen zweier Jahre auf das doppelte und dreifache früherer Werte.
    Doch in aller Euphorie haben die Baufirmen übersehen, dass die Nachfrage nach Häusern eben nur scheinbar grenzenlos ist. Kaum ging der Markt etwas zurück, bilanzierten die Unternehmen gigantische Lagerbestände, zur Zeit stehen US-weit mindestens 130 000 bezugsfertige Häuser leer, das sind 28 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.
    Darunter indes leiden nicht nur die Firmen. Auch konjunkturelle Folgen des Dilemmas sind nicht zu übersehen. Immerhin hat der Bausektor in seinen besten Tagen eine solche Nachfrage nach Arbeitskräften verzeichnet, dass gut zehn Prozent der Erholung am Arbeitsmarkt allein dieser einen Branche zuzuschreiben sind – die aber seit einigen Monaten nur noch entlässt.

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  • Bubble Mania (Immobilien, etc.)
  • [...] So sieht übrigens eine geplatze Bubble aus (USA): Major Condo Company Sees Market Collapse. In Florida ist inzwischen der Absatz von Eigentumswohnungen (Condos) um 88% gesunken .

Noch interessanter im selben Artikel: Die Banken (Mortgage-Companies) können inzwischen die riskanten Kredite (Subprime-Loans) nicht mehr weiterverkaufen, sondern müssen sie wegen hoher Ausfälle sogar zurückkaufen. Das perfekte Rezept für einen Credit-Crunch.

Übrigens, diese Kredite sind über den Anleiheweg auch in unseren Altersvorsorgen (Lebensversicherungen, etc.) gelandet.

    Wenn diese Kredite weltweit platzen, dann wird sich zeigen, dass das Finanzsystem eigentlich ein Kartenhaus ist (war), das primär auf dem überzogenen "Wert" von Immobilien aufgebaut war.

    Komplett...

Was diesbezüglich jedoch etwas hoffnungsgebend ist, ist die Tatsache, daß "der Crash" mittlerweile halbwegs1 "angekündigt" wird. Hat es jemals einen "angekündigten" Crash gegeben? Von daher also eigentlich "Entwarnung"!??! Ich glaube nicht! Andererseits sind die Dimensionen, um die es geht, überaus beachtlich. So etwas kann einfach nicht ohne heftige Auswirkungen bleiben.

    1Allerdings habe ich, z.B. in N-TV, noch keinen wirklich "aufklärenden" Bericht gesehen. Als "Allgemeinwissen" würde ich es demnach also eher nicht bezeichnen. Lieschen Müller wird mal wieder keine Ahnung haben! Deshalb das einschränkende "halbwegs".

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"Schuldenquote bis 2020 auf 30 Prozent senken"

"Kurz" gemeldet und kommentiert!

    Die Ratingagentur Moody's hat die Bundesregierung aufgefordert, die Staatsverschuldung von gegenwärtig knapp 70 % des Bruttoinlandsprodukts bis spätestens 2020 auf 30 % zu senken.

Also, das wären dann in 14 Jahren geforderte 40 Prozentpunkte, oder 57,15% absolut , weniger!
Schauen wir uns nun das zitierte, beispielgebende "Musterländle" Österreich an. Die haben es tatsächlich geschafft, das Defizit in 11 Jahren (1995-2006) um sage und schreibe 5,6 Prozentpunkte (von 67,9% auf 62,3), oder 8,25% absolut, zu verringern. ( >>)
Nicht daß dies nicht durchaus nennenswert wäre. Was diese Problematik betrifft, scheinen sie tatsächlich irgendwas richtig gemacht zu haben1. Nichtsdestotrotz ist die beispielgebende Bezugnahme, von den geforderten Zahlen zu Österreich, absolut weltfremd. Da ist noch seeeehr viel Luft!!
Das fand ich deshalb erwähnenswert, weil wir einen derartigen Schwachsinn unentwegt vorgesetzt bekommen. Am End glaubt das noch jemand !
Zwei Zusätze noch:

  1. Aus dem aktuellen Buba-Monatsbericht:
    Die gesamtstaatliche Defizitquote wird aus heutiger Sicht gegenüber dem Vorjahrswert von 3,3% sinken und die 3%-Grenze unterschreiten, wenn eine moderate Ausgabenpolitik verfolgt wird. Dieser Rückgang ist allerdings zu einem großen Teil auf die günstige konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen. Die staatliche Schuldenquote dürfte ihren letztjährigen Stand von 67,7% übersteigen und sich damit weiter vom Referenzwert (60%) entfernen.
     
  2. Nicht zu vergessen (!!!), ich muß an dieser Stelle mal wieder drauf hinweisen, die statistische Datenrevision, die "nach dem standardisierten Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 1995) erstellt" wurden und somit auch für Österreich1 Geltung finden ( >>). Für Deutschland sehen die diesbezüglichen Änderungen/Verbesserungen so aus:
    Durch diese statistischen Änderungen ist das Niveau des Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen in den Jahren 1991 bis 2004 zwischen 30 und 47 Mrd. € gestiegen. Dies entspricht einem Niveausprung zwischen 1,4 und 2,6 %. Entscheidend ist, dass das preisbereinigte Wachstum nach der aktuellen Revision im Zeitablauf überwiegend höher ausfällt: Die jährlichen Veränderungsraten liegen in den meisten Jahren zum Teil deutlich über den bisherigen Angaben (in der Spitze bis zu 0,4 Prozentpunkte). Im gesamten Revisionszeitraum 1991 bis 2004 ergibt sich im Jahresdurchschnitt ein Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozentpunkte auf jahresdurchschnittlich 1,5 %. ( >>)
    Das Ganze ist datenmäßig also ordentlich aufgemotzt. Auch im Ösiland!
    Mehr zu den Statistikverschönerungen gibt's HIER .

    1Da sowohl Deutschland, als auch Österreich, die Änderungen anwenden, hebt sich der Effekt im direkten Vergleich eventuell wieder auf, so daß wir wohl schon sagen können, daß Österreich" tatsächlich irgendwas richtig gemacht hat". Aber wer dringt schon durch das unendliche Labyrinth der Statistik"revisionen" vollständig durch?? Nichts genaues weiß man nicht!!

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Todesschweiß - und was Kapitalismus wirklich ist

Vor dem Link möchte ich noch schnell etwas ergänzen. Der Bezug wird dann beim Lesen klar!
Wie nennt sich das Gehalt von Soldaten, Söldnern usw? Richtig: SOLD!!

    SOLD: italienisch soldo (französisch sou) »Münze«; auch »Entlöhnung« aus lateinisch (nummus) solidus »Goldmünze«
    ( Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, De Gruyter Verlag)

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  • Dein Problem ist, dass Du von einem Realkreislauf ausgehst, der sich von selbst" ergibt. Dazu tritt dann rätselhafterweise von "irgendwoher" Geld, das diesen Kreislauf "schmiert".

    Tatsächlich ist die Erstellung von Realien aller Art (die letztlich im Konsum landen) die Folge bestehender Verbindlichkeiten.

    Es wird nicht produziert weil man will (und dann schaut, wie die Produktion so "rumläuft" in der Hoffnung, dass "etwas" von der Produktion wieder - in anderer Form - zu einem selbst zurückkehrt). Sondern es wird produziert, weil man produzieren muss.

    VOR der Produktion steht also der ZWANG zur Produktion. Dabei gibt's verschiedene "Stufen":
  •   Komplett...

  

!! P O L I T I K !!

Es droht ein weltweiter atomarer Holocaust

Habe das Dingen aus einleitend genannten Gründen nur kurz Querlesen können. Meine aber schon, den Bericht trotzdem verlinken zu können. Kommentare erübrigen sich im Grunde auch!!
"Viel Spaß" beim Lesen, ich gehe jetzt !! Anders ist das ja nicht mehr auszuhalten !!

       (!! KLICK !!)

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"Das 24. Kabinettsmitglied" - Rupert Murdoch und (nicht nur) die britische Politik

Ich hatte weiter unten ja schon einen Link, in dem die "Beziehungen" zwischen dem Medienmogul und Blair & Co. hinsichtlich der (inszenierten?) "Terroranschläge" aufgezeigt werden. Als kleine Befestigung der Darstellungen sei folgender Artikel gezeigt:

    Am Samstag veröffentlichte der britische Guardian einen Artikel des Autors des Buches "The Spin Doctor's Diary. Inside Number 10 with New Labour", Lance Price, der keinen Zweifel an dem Einfluß des "Medienmoguls" Rupert Murdoch auf die britische - aber sicherlich nicht nur diese - Politik läßt.

    Price, der von 1998 bis 2001 Medienberater des britischen Premierministers Tony Blair war, berichtet in dem Artikel - wie auch dem Buch - darüber, wie groß der Einfluß Murdochs auf die britische Politik in Wahrheit war und auch weiterhin ist.

    Komplett...

Schon interessant! Wenn der "Chairman and Chief Executive Officer" (Murdoch) eines der größten Medienimperien und die Führer der Hauptvasallen der USA gemeinsame Sache machen, dann ist propagandamäßig so ziemlich alles möglich.
Im Übrigen lohnt sich ein Blick auf die Seite der News Corp. (einfach mal durchklicken!)!! Man-o-man, was da so alles zum Konzern gehört.....höchst beeindruckend! Außerdem sitzt ein gewisser "José María Aznar" im Vorstand. Ja, genau der, der zu Zeiten der höchst merkwürdigen Anschläge in Madrid an der Macht war, und offensichtlich Geheimdienstakten verschwinden ließ ( >>). Na ja, ist alles nur Zufall. Wie immer!!

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Euromonopol auf Kosten deutscher Kunden?

E.on hat verkündet, die spanische Konkurrentin Endesa übernehmen zu wollen. Sie bietet dafür sogar einen völlig überhöhten Preis des vierfachen Buchwertes. Wenn solche Konzentrationspläne verkündet werden, steht etwas anderes dahinter als Rentabilität.

Tja Leute, da kann ich nur sagen: Kundig tun und den Anbieter WECHSELN!! Offensichtlich ist der "Leidensdruck" der meisten Verbraucher noch nicht groß genug, sonst würden es mehr machen!!
Mehr Infos - zum "kundig tun" - gibt's HIER!!

 

 # 15.08.06 # 

 

 

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US-Immobilienstatistik

Two final charts. Probably the two most important variables when it comes to equities are price and volume.  That's what makes the world go around.  To be honest, maybe these are the two most important variables that drive any asset class price cycle.  Well, what lies below are two little pictures of price and volume in the wonderful asset class called residential real estate.  In the first chart we're looking at the number of US homes for sale multiplied by the median US home price as of now.  Without sounding melodramatic, price and volume is telling us one large and very important story here.  We've never seen anything like this.

Lastly, same data as above, but this time around it's average price.  Same conceptual issue.  To put it tactfully, we're off the charts here.

Can this current dollar volume "inventory" situation in residential real estate resolve itself without further ruffling a few price feathers?  Although the final hard versus soft landing verdict on housing, and by extension the US economy, remains to be delivered, storm clouds have clearly gathered and continue to grow just a bit darker by the day.  If we were you, we'd take a few steps back from the proverbial housing cycle landing pad...just in case.  We're not so sure we want to be too close to this thing when it lands. ( >>)

Gesetz des Falles, ich habe das richtig verstanden, dann setzen sich diese "hübschen" Fahnenstangen aus dem Ergebnis der Multiplikatoren Anzahl und Preis (Meridian und Durchschnitt) der verkauften Immobilien zusammen.
Eine unangenehme Eigenschaft solcher Fahnenstangen ist jedoch, genauso stark abzusacken, wie sie angestiegen sind. Und egal, ob sich das hauptsächlich über den Preis, die Anzahl, oder einem Mix aus beidem, vollziehen wird, - wobei davon ausgegangen werden kann, daß die Luft nicht ohne drastische (??) Preisrückgänge entweichen wird - ich glaube kaum, daß dies ohne stärkere, negative Auswirkungen auf die US-Konsumenten bleiben wird.
Stichwort "Cash Out - Refinanzierungen":
Mit niedrigen Hypothekenzinsen ist der Anteil der Hausbesitzer gestiegen, die beim Refinanzieren ihrer Hypothekenschuld eine um mindestens 5% höhere Hypothek aufgenommen haben und sich den Differenzbetrag haben auszahlen lassen (Cash out). ( >>). Mithin sollte dabei berücksichtigt werden, "...dass sich eine zusätzliche Beleihung des Immobilienvermögens (cash-out-refinance) vor allem [aber eben nicht nur] bei stark im Preis gestiegenen Häusern anbietet." >> (also quasi, mehr oder weniger, flächendeckend). Ein Preisrückgang,- oder gar einbruch, hätte demnach wohl nicht zu vernachlässigende Auswirkungen auf den US-Konsument, der mithilfe dieser Refinanzierungen (im Grunde neue Schulden, als "Sicherheit" die alten und die Immobilie) frische Mittel generiert und diese in den Konsum steckt. Und dabei geht es mittlerweile ganz und gar nicht mehr um Peanuts, wie nachstehende Graphik verdeutlicht.

Sollte sich das Bild diesbezüglich tatsächlich in stärkerem Maße eintrüben, wird es eher nicht lustig werden. Erste Indizien dafür, können wir jedenfalls schon ausmachen (bißchen runterscrollen).

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"Moderne Sklaven" & "Der Systemkollaps und seine Folgen"

    Speziellen und herzlichen Dank an Eddie für den Link !!

Zwei Artikel, die ich, trotz einiger Punkte, denen ich nicht vollumfänglich zustimmen kann, durchaus für sehr lesenswert halte. Wobei letzterer ziemlich starken Toback darstellt. Starker Toback deshalb, weil wir (zumindest tue ich das, auch wenn ich meine, daß einige Punkte etwas überzeichnet sind) befürchten müssen, daß er damit der Wahrheit recht nahe kommen wird.

    Moderne Sklaven

    [...] Der Frosch wird langsam gekocht:
    Unsere westlichen Gesellschaften werden immer unfreier. Das sieht man an den zunehmenden Verboten und Regulierungen. Beispiele sind die um sich greifenden Rauchverbote oder besondere Verkehrsregeln, wie die Mitführpflicht von Warnwesten für den Fall einer Panne. Auch die „Political Correctness“ gehört dazu, eine von den Medien und besonders den Universitäten ausgehende Gedankenpolizei. In den USA treibt diese ganz absurde Blüten. In der Regel geht es darum, „Opfer“ zu schaffen, um die sich dann Bürokraten kümmern können, was denen staatliche Jobs sichert.
    Alle diese Entwicklungen laufen langsam ab, so dass sich die Leute daran gewöhnen. Man sagt, wenn man einen Frosch in kaltes Wasser gibt und dieses dann erhitzt, wird er drinnen bleiben, bis er gekocht ist. Wenn man ihn aber in kochendes Wasser wirft, wird er sofort herausspringen. Wir Menschen reagieren offenbar ähnlich. Im Moment werden wir gerade gekocht.

Einen Absatz aus "Moderne Sklaven" möchte ich vorab schonmal herausstellen, da er bestens veranschaulicht, wer tatsächlich der Obereigentümer ist und wer die Untereigentümer sind. Und das gilt für alle auf Macht basierenden Zwangssysteme, egal wie die konkrete Ausformung aussieht!

    Man soll nicht vergessen, dass einem ein Haus mit Hypothek darauf nicht gehört. Die Besitz-Reihenfolge ist so:

      1. der Staat kann bei nichtbezahlten Steuern oder bei Insolvenz die Immobilie versteigern
      2. die Bank ist der eigentliche Eigentümer bis zur vollständigen Abzahlung der Hypothek
      3. zuletzt der „nominelle“ Eigentümer

    • Der Systemkollaps und seine Folgen

    Verschiedene Autoren warnen seit einigen Jahren, dass unser derzeitiges, weltweites Papiergeldsystem dem Kollaps nahe ist. In der Tat mehren sich die Anzeichen, etwa mit dem „Abverkauf“ der Emerging Markets. Irgendwann wird die Krise das Zentrum des Finanzsystems, die USA und den US-Dollar erreichen. Dort sind die Ungleichgewichte derzeit am grössten. Damit wird der Rest der Welt auch angesteckt.
    Was aber bei einer solchen Welt-Systemkrise mit Staatsbankrotten wirklich passiert, darüber haben sich noch sehr wenige Autoren Gedanken gemacht. Wir versuchen es in diesem Artikel.

Zum Aspekt "Peak Mensch" noch dieser elektronische Verweis :-): "Peak Mensch" (wobei ich persönlich die zweite Hälfte des Artikels, die sich nicht mehr direkt mit "Peak Mensch" befasst, für eher nicht so gelungen halte)

Möge ein derartiger Kelch an uns vorbeigehen!!!

P.S.: Beide Stücke stammen von HIER!

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Laufzeiten der Wertpapiere (März '06 - Juni '06)

Nach längerer Zeit (Feb. '06) mal wieder der Blick zu der Entwicklung der Laufzeiten der Wertpapiere. Die Zahlen vom März '06 - Mai '06! Zuvor kurz, worum es eigentlich geht:

    Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetzt fälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig.

    Aus: " Der Termin, die Knappheit des Geldes!!"

     

    ----------------------------------------

     

    Abgesehen vom absoluten Wert (plus soundsoviel Prozent usw.) der zusätzlichen Neuverschuldung und wer der Kreditnehmer ist (Staat oder Private) spielt die Laufzeitenverteilung anscheinend eine gewisse Rolle . Damit lassen sich zwei, wie ich finde, wichtige Aussagen treffen:

     

      1.) Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen sind richtig (?!?), eröffnen sich bezüglich der Neuverschuldung ganz neue Perspektiven- nämlich ein grober Blick in die nähere Zukunft !! Das wäre doch was!!!
      2.) Dieser Blick zeigt nichts wirklich Gutes, denn die kurzfristigen Laufzeiten befinden sich nach wie vor auf recht hohem Niveau.
      Der "Druck" (="Tilgungsdruck") wird demnach auch die nächsten ein, zwei Jahre nicht nennenswert nachlassen!! .....

       

    Das alles läßt die Möglichkeit zu, daß wir, durch die Beobachtung der Laufzeitenentwicklung, tatsächlich eine Aussage über die nähere Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung (BIP) treffen können!!
    Zumindest wenn wir davon ausgehen, daß die diesbezüglichen Korrelationen der letzten 37 Jahre, auch in den kommenden Jahren noch gelten . ( Hier lang...)

     

    Ansonsten: ich kann es euch leider nicht ersparen, im Bedarfsfall die Quellen dazu durchzulesen. Zuzüglich der Obigen, macht auch noch "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" absolut Sinn!

Nun aber die Graphik:

Um es kurz anzumelden: Keine Entspannung in Sicht!!
Die Tendenz und auch das absolute Niveau sind recht eindeutig. Die kurzen Laufzeiten (im Grunde alle bis einschließlich 4 Jahre) bewegen sich nach wie in luftigen Höhen. Die 'bis unter 2 Jahren' liegen in etwa bei 39-40%, die 'bis einschließlich 4 Jahren' bei 60%.
Nach dem kräftigen Abtaucher im April auf nur noch 5 Prozent (!!), erholen sich die langen Laufzeiten 'von 10 Jahren und mehr' zwar wieder (Juni '06 = 20%), aber da dies nur zu einem geringen Teil auf Kosten der ganz kurzen Laufzeiten ging, können wir leider keine Entwarnung geben!

Zum Abgleich zeige ich unten nochmal die langfristige Entwicklung der Wertpapiere mit Laufzeiten 'bis einschließlich 4 Jahren' (graue Linie in obiger, rote in unterer Graphik!) zzgl. der Kreditvergabe an inländische Unternehmen und Privatpersonen.

Meine "Beobachtungen" als Grundlage verwendend, die da lauten....

    1.) Ganz allgemein: der Anteil der kurzen Laufzeiten (< 4 Jahre, fette rote Linie) lag 2004 immer noch in der Nähe des historischen Hochs von 2002, auch wenn seit dem mit leicht fallender Tendenz. Apropos Tendenz: die Tendenz ist, im Gegensatz zu der Kreditvergabe, über die letzten Jahrzehnte gesehen, eher steigend.

    2) Das Wichtigste : Steigt der Anteil der kurzen Laufzeiten am gesamten Absatz der Wertpapiere, geht sowohl die Kreditvergabe (hellrote Linie), als auch das BIP(schwarze Linie), zurück-umgekehrt natürlich genauso. Und das (die Rückgänge/Anstiege des BIP und der Kreditvergabe) in der Regel mit einem zeitlichen Nachlauf von etwa 1-2, max. 3, Jahren!! 

    3.)
    Seit 1990 ist -wie die Graphik von ganz oben zeigt- innerhalb der kurzen Laufzeiten auch noch der Anteil der "extrem" kurzen LZ (<= 2 Jahre) von 0 auf 36% in 2004 gestiegen. Innerhalb der "extrem" kurzen LZ wiederum, bestimmen die LZ von max. 1 Jahr -mit mittlerweile 85 bis ca 95%- das Bild. Ich denke nicht, das es -ob dieser Tatsache- vermessen ist, zu sagen, daß aufgrund dessen, die "Reaktionszeit" des BIP, ebenfalls immer kürzer wird.

.....dann sieht es nach wie vor nicht sonderlich gut aus!!

Ich weiß, das ist alles sehr theoretisch und ein bißchen viel, wenn man sich nicht regelmäßig damit beschäftigt. Aber sollte (!!) tatsächlich was an meinen "Beobachtungen" dran sein, (wie gesagt, bitte lesen  >>)...

    1.) Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen sind richtig (?!?), eröffnen sich bezüglich der Neuverschuldung ganz neue Perspektiven- nämlich ein grober Blick in die nähere Zukunft !!Das wäre doch was!!!

    2.) Dieser Blick zeigt nichts wirklich Gutes, denn die kurzfristigen Laufzeiten befinden sich nach wie vor auf recht hohem Niveau. Der "Druck" (="Tilgungsdruck") wird demnach auch die nächsten ein, zwei Jahre nicht nennenswert nachlassen!!  

     

...dann wird die zusätzliche Kreditvergabe in Deutschland auch in näherer Zukunft nicht nennenswert aus dem Quark kommen!!

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Nur Link!!

  

!! P O L I T I K !!

Historische Verantwortung gegenüber Israel.

    Ich glaube aber, wenn die Bedingungen klar sind, dann werden die Kollegen auch zu bedenken haben, dass wir aufgrund unserer historischen Verantwortung gegenüber Israel gefordert sind mitzuhelfen, in der Region den Frieden ein bisschen wahrscheinlicher zu machen. ( >>)

Da schau her! Auch wenn ich dies die Tage im Übermaß eingeflößt bekomme, so wird es für mich dadurch doch nicht sinniger! Ich Depp dachte nämlich immer, daß die historische Verantwortung in der jetzigen Achtung der Menschenrechte liege, gänzlich unabhängig von Land und Leuten. Und das stellt sich für mich schon als ziemlicher Unterschied zu obiger Aussage dar. Vor lauter historischer Verantwortung, wird die ganz aktuelle vergessen!! Oder verdrängt? Oder ganz bewußt bei Seite hgelassen? 
Jedenfalls können derartige gedankliche Zwangsjacken perfekt ausgenutzt werden. Ich verweise diesbezüglich auf untenstehenden Artikel ("Was steckt..."), den sich die derzeitig "Verantwortlichen" für die historische "Verantwortung", durchaus mal zu Gemüte führen sollten, und der für mich fast noch logischer klingt, als der "Öl-Grund" von weiter unten.

Eins will ich als Zusatzinformationen allerdings noch voranstellen. Leider wird er dadurch nur noch einleuchtender:

    AFP berichtete jedoch am Tage der Entführung: »Nach Angaben der libanesischen Polizei wurden die zwei israelischen Soldaten auf libanesischem Territorium gefangen genommen, im Gebiet von Aïta Al-Chaab, nahe der Grenze zu Israel, wohin eine israelische Einheit am frühen Morgen durchgedrungen war.« Das französische Voltaire-Network wusste: »Israels hat vorsätzlich ein Kommando in das libanesische Hinterland bei Aïta Al-Chaab geschickt. Dort wurde es von der Hisbollah angegriffen. Israel hat (danach) vorgetäuscht, dass es überfallen wurde, und griff Libanon an«. Die italienische Zeitung »La Repubblica« zitierte Quellen in der Hisbollah, dass die Gefangennahme in der Zone von Aïta Al-Chaab vor sich ging, »nicht weit entfernt von der Ortschaft Zarit«, also in Libanon.
    Die Franzosen rügten zudem, dass »auf Antrag von Oberst Sima Vaknin-Gil, Chef der israelischen Militärzensur, die westliche Presse akzeptierte, eine abgestumpfte Version der Ereignisse« anzunehmen. Auf Befehl der Militärzensur verzichteten Presseagenturen und Medien der in Israel akkreditierten Journalisten darauf, ihre Leser über den Ort der Gefangennahme zu informieren.« Der für Voltaire arbeitenden Schweizer Journalistin Silvia Cattori wurde in Israel die Akkreditierung entzogen, weil sie sich der Vorgabe verweigerte.

    ( Provozierter Krieg gegen Libanon? - Die Angriffspläne lagen jedenfalls längst in israelischen Schubladen )

Wie beinahe immer bei "Theorien" dieser Gestalt, können wir alle nur hoffen, daß der Autor ganz und gar und meilenweit daneben liegt. Nun, wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln!

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Ehemaliger NSA-Funktionär: Geplanter Terroranschlag mit Flüssigsprengstoff eine Inszenierung der Bush-Blair-Mafia

    Laut gut informierten Quellen aus Großbritannien und aus anderen Ländern inszenierte die durch eine Revolte innerhalb der Labour-Partei gefährdete Regierung Tony Blairs eine neue Terror-Panikmache um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von Blairs zunehmenden politischen Problemen abzulenken.
    Die britische Polizei, Agenten der Geheimdienste und der Neokonservativen in den USA, Israel und Großbritannien sowie Rupert Murdochs weltweites Medienimperium inszenierten den Terror-Plot wobei sie den gescheiterten "Bojinka"-Plan von 1995 heftigst plagiarisierten. Im Zuge von Bojinka wollte der Terrorist Ramzi Ahmad Yousef 11 Flugzeuge auf ihrem Weg von Großbritannien in die USA abstürzen lassen. [...]
    Nach seinem Treffen mit Bush in Washington flog Blair nach Kalifornien wo er am 30. Juli an einer privaten Konferenz der Führungsebene von Murdochs News Corporation im luxuriösen Inn vom Spanish Bay Golf Resort in Pebble Beach teilnahm.
    Blair traf sich dort mit Murdoch, mit dem ehemaligen israelischen Premierminister Shimon Peres, mit Arnold Schwarzenegger, Newt Gingrich und verschiedenen Funktionären von Fox News, Sky News und Star News.
    Blair und Murdoch stimmten den letzten Details des Plans zu, wie der Terror-Plot in Murdochs Medienimperium inszeniert werden sollte.

Bei Durchsicht solcher Artikel frage sogar ich mich häufig, ob das tatsächlich alles wahr sein kann?!?! Ist es wirklich möglich, daß die Täuschungen derartige Ausmaße annehmen können?
Aber immer wenn ich kurz vorm Umkippen bin, kommt mir wieder eine Textstelle in den Sinn. Eine Textstelle, die eindringlicher kaum sein könnte:

    [...] Ich habe an anderer Stelle die Rolle der Propaganda in der Manipulation der Massen und ihres Glaubens besprochen, aber ich möchte hier besprechen, was zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, Hitler und Mussolini, darüber geschrieben haben, wie man Massen bewegt. Ihnen zufolge müssen die Massen ohne Unterlass mit Propaganda bombardiert werden. Des weiteren würden die Massen mit ihrem primitiven Verstand viel eher Opfer einer "große Lüge" als einer "kleine Lüge", weil es für das Volk üblich sei, in kleinem Maßstab zu lügen, während der Durchschnittsmensch zu schüchtern für große Lügen sei. Deswegen würde die Masse niemals überhaupt in Betracht ziehen, daß jemand rücksichtslos genug sei, die Wahrheit in solch extremen Grade zu verdrehen. Überdies würden, wenn später die Wahrheit aufgedeckt würde, Zweifel daran bleiben.[...]( >>)

Das bedeutet nun nicht, daß alles mögliche wahr sein muß!! Aber es bedeutet schon, da zumindest alles möglich ist!!

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Deutsche Intervention in Coltanistan [=Kongo]

    [...] Der Sieg von Joseph Kabila sei "vorprogrammiert". Die Wahl diene lediglich dazu, ihm einen Schein von Legalität zu verschaffen. Die UDPS lehnt die EU-Mission ab und bezeichnet sie als "völkerrechtswidrige Intervention ausländischer Staaten". [...] Die Oberschicht ist damit beschäftigt, die gestohlenen Millionen außer Landes zu schaffen. Doch dies ist nur ein winziger Bruchteil der Milliarden, die von belgischen Banken, australischen Bergwerks- Konzernen, deutschen Coltan-Händlern, Diamanten-Gesellschaften wie de Beers, Kupfer-Firmen, Tropenholz-Exporteuren oder Goldschiebern mit mindestens ebenso wenig Skrupeln abgeschöpft werden. Sie schmieren die Elite des Landes mit Millionen, um Milliarden erbeuten zu können. Es wurde geschätzt, daß die Plünderung der Reichtümer des afrikanischen Landes jährlich rund 12 Milliarden US-Dollar Gewinn für die Nordhalbkugel abwirft. So wurde schon Mobutu reich, sein ermordeter Nachfolger Laurent Kabila und heute dessen Sohn Joseph.

      Komplett...

Unterstützt wird diese Sichtweise von Frontal 21, wo wir unter dem Titel "Wahl im Kongo - Kritik am Einsatz von UNO und EU" unter anderem folgendes zur Kenntnis nehmen müssen:

    Europas Geld finanziert die Regierungspolizei, europäische Instrukteure bilden sie aus, Kongos Machthaber lassen sie los. - Auf Demonstranten, die meinen, die Wahlen seien schlecht vorbereitet, man müsse noch mal reden.

    O-Ton Joseph Cibuabua, Krankenpfleger:
    Wir akzeptierten die Truppe, weil die Weißen uns sagten, dass diene dem Frieden, bleibt ruhig. Aber jetzt wollen dieselben Weißen diesem Burschen zum Wahlsieg verhelfen.

    Der „Bursche“ ist Kongos Übergangspräsident Kabila. Er habe, heißt es hier, in vier Jahren Amt mehr Bodenschätze an Europäer verschachert, als alle seine Vorgänger. Deshalb sei er deren Mann, ihr Wunschkandidat.
    Und warum entwaffne Europa zwar alle anderen Milizen, nicht aber Kabilas persönliche Garde, 10.000 Mann, die Kinshasa, ganz Kongo terrorisieren?

    Komplett...

Überaus treffend heißt es"Mit einem Computer können wir Probleme lösen, die wir ohne ihn gar nicht gehabt hätten!"
Umgelegt auf Situationen, wie die im Kongo, könnte die "Übersetzung" so lauten:

    The economist Lord (Peter) Bauer's apocryphal description of foreign aid [=Entwicklungshilfe] as "an excellent method of transferring money from poor people in rich countries to rich people in poor countries" seems sadly apt in the case of Africa. (Aus: " Aid can be an obstacle [Hindernis] to making poverty history ")

 

 # 07.08.06 # 

 

 

Neues vom Big Brother!!

 

 

 !! WIRTSCHAFT !!

• »
Neues von der Kreditfront (Mai '06)« •
 
»Seit ein paar tausend Jahren, oder so,...«

 !! POLITIK !! 

»"Von der zionistischen Besiedelung bis zur Staatsgründung Israels - Zur Entstehungsgeschichte des Nahostkonfliktes" & mehr«

 

 

Neues von der Kreditfront (Juni '06)

Vorab 1:  , wenn nicht sogar

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" :

    .....
    55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
    56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
    57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
    58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
    59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
    .....

     

Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.

 

 

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)


( >>)

BRD-Tilgung Wertpapiere in Mrd.€

 

Nov 04 81,8

0,51

Dez 04 82,8

-1,00

Jan 05 84,6

0,97

Feb 05 70,0

-0,08

März 05 68,8

0,00

April 05 44,3

2,36

Mai 05 72,7

-0,79

Juni 05 85,4

-1,11

Juli 05 68,8

0,24

Aug 05 68,3

0,14

Sep 05 69,6

0,16

Okt 05 65,5

0,31

 Nov 05

61,2

0,48

 Dez 05

88,3

-0,56

 Jan 06

72,9

1,80

 Feb 06

79,7

-0,36

 März 06

72,9

0,07

 April 06

63,1

1,34

 Mai 06

46,1

-0,21

 Juni 06

75,1

-0,82

(>>,Emissionsstatistiken Rentenmarkt)

 

 

Bedauerlicherweise ging im Juni die zusätzlichen Neuverschuldung um 31,16 Mrd.€, oder 0,82% zurück! Die Abnahme ging gänzlich auf das Konto der Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1), die allein um knapp 31,8 Mrd.€ fielen. Die Buchkredite gingen mit annähernd ± Null in die Statistik ein.

Emissionsstatistik für Wertpapiere (Buba >>):
Diesmal weist die Statistik eine Tilgung von 75,1 Mrd.€ aus (Tabelle links). Der Netto-Absatz trat dabei mit +0,1 Mrd.€ auf der Stelle und die öffentlichen Haushalte tilgten sogar um 1,9 Mrd.€ ihre Marktverschuldung. Auch die Banken konnten es diesmal nicht rausreißen. Sie weiteten ihre Rentenmarktverschuldung netto lediglich um 3,6 Mrd.€ aus.

Folgende Aussagen der letzten Male lasse ich einfach mal so stehen, passt sie doch auch heuer recht gut ins Bild:

            Ein bißchen spekulative Interpretation zur Tilgung:
            In nebenstehender Tabelle habe ich mal die monatlichen Zuwächse der Kreditvergabe hinzugefügt (rechte, gelbe Spalte). Auch wenn es sich "lediglich" um die Wertpapierstatistik handelt, fallen doch ein paar Sachen auf.

~ In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ergaben sich für die zusätzliche Kreditvergabe recht kleine, oder sogar negative Werte, wenn die Tilgung über, oder im Bereich des Durchschnittswerts von 72,26 Mrd.€ lag.
~ Bei sehr hohen Tilgungswerten, weit über dem Schnitt liegend (Nov 04-Jan 05, Jun 05, Dez 05, Feb 06), war die Kreditvergabe in vier von sechs Fällen negativ und einmal mit +0,51% nicht
übermäßig zufriedenstellend.
~ Umgekehrt lag die Kreditvergabe -bis auf Feb 05- immer im positiven Terrain, wenn die Tilgung unter dem 72,26 Mrd.€-Schnitt lag.

Es scheint so, als ob die Neuverschuldung nach wie vor keine echte "Eigendynamik" entwickelt. Einzig die anstehenden Tilgungssummen bestimmen die Zahlen (wenn nicht einzig, dann jedenfalls in sehr großem Maße).

Für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt zwar immer noch bei einem Plus von 66,99 Mrd.€, oder +1,81%, aber im langfristigen Vergleich ist das ausnehmend dürftig und wird kaum für eine nennenswerte Trendwende sorgen können.

Da oben auch die öffentliche Hand teilweise mit drin ist, schauen wir direkt bei den "Unternehmen und Privatpersonen" vorbei.

    ---------------------

     1

    In- und Ausländer:

    • Unternehmen und Privatpersonen (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck)

    Öffentliche Haushalte (inkl. Sozialversicherungen)

    } = Nichtbanken (Nicht-MFIs) ( >>)

 

 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)


( >>)

Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
(INKLUSIVE Wertpapiere, gestrichelte Linien)

1999

2265,40

+6,94

2000

2387,01

+5,37

2001

2425,99

+1,63

2002

2411,07

-0,62

2003

2409,93

-0,05

2004

2397,64

-0,51

2005

2414,80

+0,72

 Jan 06

2451,38

+1,51

 Feb 06

2453,27

+0,08

 März